Wie Microsoft mit kostenlosen Angeboten Geld verdienen will

Microsoft, Logo, Headquarter Bildquelle: Robert Scoble / Flickr
Microsoft wandelt sich. Das ist in den vergangenen Monaten so klar geworden wie noch nie in der Geschichte des Redmonder Unternehmens. Man bietet zahlreiche Produkte kostenlos an, Windows 10 und die mobilen Versionen von Office sind die prominentesten Beispiele. Die große Frage dabei bleibt: Wie will man damit Geld verdienen?

Antwort ist zugleich eine Frage

Die Antwort, die Marketing-Mann Chris Caposella auf der Microsoft-Konferenz Convergence gegeben hat (via The Verge), ist einfach und kompliziert zugleich. Die kurze Antwort lautet "Freemium"-Modell. Die lange ist keine echte Antwort, sondern ist eng mit einer weiteren Frage verbunden: Kann das tatsächlich funktionieren? Die Microsoft-Pläne bestehen laut Caposella aus vier Teilen: "Acquire, engage, enlist, and monetize", also in etwa "beschaffen, binden, (an)werben und zu Geld machen".

"Beschaffen" ist der Oberbegriff für das "Abholen" von Nutzern über kostenlose Angebote, ein gutes Beispiel ist hier sicherlich Office für Tablets. Die Nutzer sollen daraufhin die Vorteile erkennen und an Produkt wie Unternehmen gebunden werden, dadurch sollen sie weitere Angebote von Microsoft entdecken und nutzen.

Sind sie überzeugt, dann sollen sie auch weitere Nutzer ins Boot holen. Hat man genug Kunden gewonnen, dann sollen Wege gefunden werden, wie man sie für Abonnements und sonstige Bezahlvarianten gewinnen kann. Das ist natürlich ein klassisches "Freemium"-Modell, also eine Mischung aus "Free" und "Premium".

Das klingt einfacher gesagt als getan, da Microsoft davon ausgeht, dass Nutzer früher oder später bereit sind, tatsächlich Geld zu bezahlen (Google hingegen arbeitet mit Daten und/oder Werbung). Während seines Vortrags sprach Caposella das auch an und stellte die Microsoft-Pläne auch jenen von Google sowie Apple gegenüber.

Vieles beruht auf Wechselwirkungen zwischen den Microsoft-Produkten, etwa das Zusammenspiel zwischen Surface Pro 3 und OneNote. Cortana ist hingegen nicht nur eine Sprachassistentin, sondern letztlich Bing und somit ein Mittel gegen die Google-Übermacht. Weiteres Beispiel ist die Verzahnung von Outlook.com mit Skype, Microsoft hofft, dass die Nutzer u. a. (Telefonie-)Minuten zukaufen.

Die Microsoft-Produkte sollen enger zusammenwachsen, Caposella räumt ein, dass die Konkurrenten Google und Apple hier teils weiter sind. Windows 10 wird hier helfen, ein Alleinheilmittel ist es indes nicht, Microsoft will auch Android und iOS weiterhin bedienen. Microsoft, Logo, Headquarter Microsoft, Logo, Headquarter Robert Scoble / Flickr
Mehr zum Thema: Microsoft Corporation
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