Filehoster BitShare dementiert jegliche Verbindungen zu Kinox.to

Kinox.to, Kreshnik Selimi, kastriot selimi Bildquelle: Landeskriminalamt Sachsen
Der bekannte Filehoster BitShare wird ebenso wie Freakshare in Zusammenhang mit dem jüngsten Vorgehen der Ermittlungsbehörden gegen das Streaming-Portal Kinox.to und Movie4k.to gebracht. Dort will man aber nichts davon wissen, man habe auch weder eine Anfrage der Polizei noch der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) zu dieser Causa erhalten.
Deutschland ist aktuell der Schauplatz des größten Falles von Piraterie seit langem, am vorvergangenen Wochenende gab es eine großangelegte Razzia gegen die Betreiber und Hintermänner der Streaming-Portale Kinox.to und Movie4k.to. Ein Nebenschauplatz der Causa sind die Hoster BitShare und Freakshare, beide sollen ebenfalls vom derzeit auf der Flucht befindlichen Brüderpaar S. betrieben worden sein.

BitShare dementiert

Das bekannte Filesharing-Blog TorrentFreak hat beim "CEO" von BitShare, Mark Girak, nachgefragt und ihn auf die Vorwürfe angesprochen. "Die GVU hat uns nie kontaktiert, auch nicht die Polizei oder ein anderes Unternehmen. Sie verbreiten unseren Namen überall und versuchen uns das Leben schwer zu machen", so Girak.

Der BitShare-Chef bestreitet, jemals mit den Kinox.to-Betreibern direkt etwas zu tun gehabt zu haben. Man habe vor etwa zwei Jahren eine einmalige Affiliate-Kooperation gehabt, seither aber "haben sie unsere Webseite gar nicht benutzt", sagt Girak. Er stellt zudem auch klar, dass man derzeit keinerlei rechtlichen Probleme habe, weder im Zusammenhang mit dem Fall Kinox.to noch auf sonstige Weise.

Ungerechtfertigter Rundumschlag?

Laut TorrentFreak hätten viele Beobachter Zweifel an der Art, wie die deutschen Behörden den Fall präsentieren: So würden die Ermittler keine Gelegenheit auslassen, die Brüder S. als gewalttätige und reiche Individuen darzustellen. Ihr Anwalt Stefan Tripmaker sagte Ende vergangener Wochen gegenüber dem Stern, dass es "keine Anhaltspunkte" gebe, "dass die beiden gefährlich sind" und verwies auch auf den Umstand, dass das Brüderpaar nach wie vor in den Kinderzimmern der elterlichen Wohnung lebten.

Siehe auch: Kinox.to lässt Strafverfolgern bisher faktisch keine Chance Kinox.to, Kreshnik Selimi, kastriot selimi Kinox.to, Kreshnik Selimi, kastriot selimi Landeskriminalamt Sachsen
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