Wolfenstein: In Österreich und der Schweiz jetzt ungeschnitten
Im Zusammenhang mit dem jüngst erschienenen Shooter Wolfenstein: The New Order gab es wieder einmal eine "Zensur"-Debatte, da das Spiel in Deutschland aufgrund verfassungsfeindlicher Symbole verändert werden musste. Das galt zunächst auch für Österreich und die Schweiz, obwohl das von Gesetzes wegen gar nicht notwendig war.
Die Ländersperre, die die Aktivierung einer internationalen Version nicht nur in Deutschland, sondern auch Österreich und der Schweiz verhinderte, führte zu Protesten zahlreicher Spieler. Sie beklagten, dass es keine rechtliche Grundlage gebe, Symbole wie Hakenkreuze nicht zeigen zu dürfen. Wie GameStar berichtet, schalteten österreichische Spieler wegen dieser "Zensurmaßnahme" sogar den Verbraucherschutz ein.
Mit Erfolg: Ein Bethesda-Mitarbeiter verriet in den offiziellen Steam-Foren, dass diese Ländersperre nun aufgehoben worden ist. Dadurch ist Deutschland das einzige Land, in dem eine Aktivierung des Spiels nicht möglich ist. Denn bisher war es auch in Japan und Israel nicht möglich, auf "echte" Hakenkreuz-Nazis zu schließen, der Verzicht wurde aber auch dort ohne zwingende Notwendigkeit umgesetzt. Doch auch dort wurde die Aktivierungssperre nun ausgesetzt.
Unterschiedliche Versionen für Österreich/Schweiz sowie Deutschland sind schon in Vergangenheit keine Seltenheit gewesen. Früher war es aber zumeist möglich, ein Spiel aus etwa Österreich zu importieren und dennoch in Deutschland zu spielen. "Dank" des Geo-Lock-Systems von Steam kann dieser "Trick" inzwischen aber verhindert werden.
Mit Erfolg: Ein Bethesda-Mitarbeiter verriet in den offiziellen Steam-Foren, dass diese Ländersperre nun aufgehoben worden ist. Dadurch ist Deutschland das einzige Land, in dem eine Aktivierung des Spiels nicht möglich ist. Denn bisher war es auch in Japan und Israel nicht möglich, auf "echte" Hakenkreuz-Nazis zu schließen, der Verzicht wurde aber auch dort ohne zwingende Notwendigkeit umgesetzt. Doch auch dort wurde die Aktivierungssperre nun ausgesetzt.
Unterschiedliche Versionen für Österreich/Schweiz sowie Deutschland sind schon in Vergangenheit keine Seltenheit gewesen. Früher war es aber zumeist möglich, ein Spiel aus etwa Österreich zu importieren und dennoch in Deutschland zu spielen. "Dank" des Geo-Lock-Systems von Steam kann dieser "Trick" inzwischen aber verhindert werden.
Das Verbotsgesetz und Videospiele als "Kunst"
Wie bereits erwähnt ist es in Deutschland ein strafrechtliches Vergehen, wenn "Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" verwendet werden. Ausnahmen gibt es u. a. für staatsbürgerliche Aufklärung sowie Wissenschaft und Kunst. Kritiker der Regelung fordern eine Ausdehnung des "Kunst"-Begriffes auf Videospiele, was gesellschaftlich zwar immer häufiger gelingt, sich aber noch nicht gesetzlich niedergeschlagen hat.
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