BSI startet Information über Login-Daten-Diebstahl

Hacker, Tastatur, Maus Bildquelle: Davide Restivo / Flickr
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat damit begonnen, im Fall der kürzlich aufgefundenen Datenbank mit gestohlenen Login-Informationen, die Betroffenen zu informieren.
Wie die Behörde mitteilte, hat die Staatsanwaltschaft Verden einen Datensatz mit rund 21 Millionen E-Mail-Adressen und den dazugehörigen Passwörtern zur Verfügung gestellt. Nach technischer Analyse und Bereinigung durch das BSI verblieben rund 18 Millionen Datensätze, darunter vermutlich rund 3 Millionen von deutschen Nutzern.

Zusammenarbeit mit großen Providern

Die jeweiligen Inhaber der E-Mail-Adressen werden vom BSI in Zusammenarbeit mit den großen E-Mail-Dienstleistern Deutsche Telekom, Freenet, GMX, Kabel Deutschland, Vodafone und Web.de informiert. Das BSI hat diesen Providern die in ihren Domänenbereich fallenden E-Mail-Adressen zur Verfügung gestellt, damit sie im Rahmen ihrer ohnehin bestehenden Kundenbeziehungen ihre Nutzer kontaktieren können. Darüber hinaus stellt man erneut eine Testplattform zur Verfügung, über die Nutzer selbst nachsehen können, ob ihre Adresse in der Datenbank enthalten ist.

Die Informationen waren im Rahmen eines laufenden Ermittlungsverfahrens gefunden worden. Mit den Zugangsdaten versuchen Kriminelle bereits, sich mit Unterstützung eines Botnetzes in E-Mail-Accounts einzuloggen und diese für den Versand von Spam zu missbrauchen. Das Botnetz ist noch in Betrieb, die gestohlenen Identitäten werden aktiv ausgenutzt, warnte das BSI. Es sei davon auszugehen, dass es sich bei den gefundenen Adressen und Passwörtern sowohl um Zugangsdaten zu E-Mail-Konten als auch zu anderen Accounts wie Online-Shops, Internet-Foren oder Sozialen Netzwerken handelt.

Beim Online-Test greift das BSI auf das gleiche Verfahren wie im Januar zurück, als es schon einmal einen ähnlichen Fall gab. Hier können Nutzer, die ihre E-Mail-Adresse nicht bei einem der genannten Dienstleister haben, überprüfen, ob sie von dem erneuten Identitätsdiebstahl betroffen sind. Ist die Adresse in der Datenbank enthalten, bekommt der Anwender eine entsprechende Information per E-Mail an die angegebene Adresse. Ist die eingegebene E-Mail-Adresse nicht betroffen, so erhält der Nutzer keine Benachrichtigung. Betroffene Nutzer sollten unbedingt ihre Passwörter auf allen Accounts ändern, die mit der jeweiligen E-Mail-Adresse verbunden sind. Malware, Security, Virus, Schädling Malware, Security, Virus, Schädling
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