Kriminelle haben 1,2 Milliarden Login-Datensätze zusammengestohlen

Betrug, österreich, Innenministerium, Online-Kriminalität, Internetkriminalität, Betrugsfälle, Telefonbetrug Bildquelle: Bundesministerium für Inneres
Die US-Bundespolizei FBI hat ein Ermittlungsverfahren eröffnet, in dem es um einen der bisher umfassendsten Funde gestohlener Login-Daten geht. Insgesamt soll es sich hier um 1,2 Milliarden Datensätze handeln, auf deren Spur eine Sicherheits-Firma aus den USA gestoßen war.
Laut den bisherigen Analysen des Unternehmens Hold Security aus Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin sollen die Login-Daten von schätzungsweise 420.000 verschiedenen Webseiten zusammengetragen worden sein, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Dies dauerte mehrere Jahre, wodurch längst nicht mehr alle Datensätze aktuell sein dürften. Trotzdem lässt sich mit den Daten vermutlich noch einiges an Schaden anrichten.

Hinter der Datensammlung soll ein Ring von Kriminellen aus Russland stehen. Dieser nennt sich CyberVor und hat sich nach eigenem Bekunden auf den Diebstahl von Login-Daten spezialisiert. Die Informationen werden dann auf dem Schwarzmarkt an andere Kriminelle weiterverkauft, die versuchen Zugang zu E-Mail-Accounts oder Bank-Konten zu bekommen.

"Das FBI untersucht den Fall, über den aktuell berichtet wird", erklärte Josh Campbell, Sprecher der Behörde. Weitergehende Informationen zur genaueren Zusammensetzung der Datensammlung und anderen Details wolle man veröffentlichen, wenn die Spezialisten des FBI ihre Ermittlungen vorangebracht und gesicherte Erkenntnisse vorweisen können.

Hold Security hatte bereits zu Beginn des Jahres darauf hingewiesen, dass man einen größeren Datenbestand entdeckt hatte. Damals handelte es sich allerdings "nur" um einen Bestand von rund 360 Millionen Datensätzen. Im Laufe der Zeit kamen dann weitere Funde hinzu, die auf die gleiche Gruppe zurückzuführen sind. Die Zahl von 1,2 Milliarden ist dabei den Angaben zufolge bereits um mögliche Doppelungen bereinigt.

Die fraglichen Datensätze sind in ihrem aufgefundenen Zustand nicht direkt mit den Namen der Webseiten gekoppelt, von denen sie stammen. Offenbar sollten die beiden Seiten aber wieder zusammengeführt werden, wenn es zu einem Kauf der Informationen kam. Betrug, österreich, Innenministerium, Online-Kriminalität, Internetkriminalität, Betrugsfälle, Telefonbetrug Betrug, österreich, Innenministerium, Online-Kriminalität, Internetkriminalität, Betrugsfälle, Telefonbetrug Bundesministerium für Inneres
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