Windows "Threshold":
Rückkehr des Startmenüs?
Der Softwarekonzern Microsoft will nach Angaben von zwei für ihre gute Verbindungen zu internen Quellen bekannten US-Journalisten mit dem nächsten größeren Update für Windows eine Reihe wichtiger Neuerungen einführen und dabei unter anderem das Startmenü wieder anbieten.
Wie der Microsoft-Spezialist Paul Thurrott berichtet, haben einige seiner Quellen jüngst konkrete Angaben zu Microsofts Plänen für "die nächste Windows-Version" gemacht. Dabei soll es sich seiner Einschätzung nach um jene Version handeln, die laut den von Mary Jo Foley in der letzten Woche veröffentlichten Angaben den Codenamen "Threshold" trägt.
Thurrott selbst nennt "Threshold" in seinem Bericht einfach Windows 8.2, wobei dieser Name natürlich noch nicht feststeht. In dieser neuen Ausgabe will Microsoft ihm zufolge nach der Rückkehr des Start-Buttons in Windows 8.1 den nächsten "logischen Schritt machen" und das Startmenü wieder anbieten. Dies soll aber anders als bei Windows 7 und seinen Vorgängern nur "optional" zur Verfügung stehen.
Die Option zur Aktivierung des Startmenüs soll Thurrotts Quellen zufolge nur bei bestimmten Varianten von Windows möglich sein, bei denen auch der Desktop tatsächlich verfügbar ist. Offenbar denkt Microsoft also auch darüber nach, den Zugriff auf den Desktop bei bestimmten Varianten zu entfernen, wobei dies wohl nur für Ausgaben gelten würde, die auf ARM-Tablets laufen und somit ohnehin abgesehen von Office keine Unterstützung für normale Desktop-Anwendungen bieten.
Weiterhin heißt es, dass Microsoft bei den Varianten von Windows, die weiterhin den Desktop anbieten, die Möglichkeit zum Betrieb von Apps, die eigentlich für die Modern UI mit ihren Live Tiles gedacht sind, auf dem Desktop ermöglichen will. Wie mit einigen Programmen von Drittanbietern schon jetzt möglich, sollen die Apps der ehemals "Metro" genannten Oberfläche dann wie andere Desktop-Anwendungen in Fenstern auf dem Desktop laufen können.
Foley hatte zuletzt berichtet, dass Microsoft mit Windows "Threshold" oder auch 8.2 die Basis seiner Betriebssysteme weiter zusammenführen will. So werde es künftig eine Plattform geben, aber weiterhin eine Reihe von Varianten.
Folgende drei Ausgaben sind demnach angedacht: Ein auf Verbraucher ausgerichtetes Windows, das dem heutigen Windows RT ähnelt, also vor allem auf die Nutzung der Modern UI setzt; eine eher "traditionelle" Verbraucher-Variante auf x86-Basis, das inklusive Desktop und der neuen UI daherkommt; sowie eine wie bisher gestaltete Enterprise-Variante für Großkunden.
Thurrott selbst nennt "Threshold" in seinem Bericht einfach Windows 8.2, wobei dieser Name natürlich noch nicht feststeht. In dieser neuen Ausgabe will Microsoft ihm zufolge nach der Rückkehr des Start-Buttons in Windows 8.1 den nächsten "logischen Schritt machen" und das Startmenü wieder anbieten. Dies soll aber anders als bei Windows 7 und seinen Vorgängern nur "optional" zur Verfügung stehen.
Die Option zur Aktivierung des Startmenüs soll Thurrotts Quellen zufolge nur bei bestimmten Varianten von Windows möglich sein, bei denen auch der Desktop tatsächlich verfügbar ist. Offenbar denkt Microsoft also auch darüber nach, den Zugriff auf den Desktop bei bestimmten Varianten zu entfernen, wobei dies wohl nur für Ausgaben gelten würde, die auf ARM-Tablets laufen und somit ohnehin abgesehen von Office keine Unterstützung für normale Desktop-Anwendungen bieten.
Weiterhin heißt es, dass Microsoft bei den Varianten von Windows, die weiterhin den Desktop anbieten, die Möglichkeit zum Betrieb von Apps, die eigentlich für die Modern UI mit ihren Live Tiles gedacht sind, auf dem Desktop ermöglichen will. Wie mit einigen Programmen von Drittanbietern schon jetzt möglich, sollen die Apps der ehemals "Metro" genannten Oberfläche dann wie andere Desktop-Anwendungen in Fenstern auf dem Desktop laufen können.
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