Gerücht: Microsoft soll BlackBerry 'im Auge haben'

Microsoft, Nokia, Microsoft Corporation, Ceo, Steve Ballmer, Ballmer, Stephen Elop, Elop, Nokia CEO Bildquelle: Microsoft
Gestern sorgte die Microsoft-Übernahme der Geräte- und Dienste-Sparte des finnischen Herstellers Nokia für einiges an Aufregung. Ein (allerdings wenig glaubhaftes) Gerücht besagt nun, dass die Redmonder Einkaufstour womöglich noch nicht zu Ende ist. Das Wirtschaftsportal Blomberg hat einen Tag nach dem Microsoft-Nokia-Deal einen Beitrag mit einigen interessanten Hintergründen veröffentlicht. Dort schreibt man etwa, dass die Übernahmegespräche intern als "Project Gold Medal" bekannt waren. Begonnen hat man die Verhandlungen im Februar, da sich beide Seiten darüber im Klaren waren, dass die bisher zweijährige Kooperation zwischen Microsoft und Nokia in der bisherigen Form nicht funktioniere.

Der Aufsichtsrat von Nokia soll sich laut den (anonymen) Bloomberg-Informationen mehr als 50 Mal getroffen haben, um sich zu diesem Geschäft zu beraten. Die Entscheidung soll dann im Juni gefallen sein, man zögerte die Bekanntgabe aber heraus, damit diese nach der Rücktrittsankündigung von Microsoft-CEO Steve Ballmer erfolgen kann.

Damit wollte man offenbar eine Art Neubeginn andeuten bzw. wie Bloomberg schreibt, eine "erneuerten Angriff" auf den Smartphone- und Tablet-Markt starten. Initiator der Verhandlungen war übrigens Microsoft-Chef Steve Ballmer selbst, dieser soll gemeint haben, dass das Redmonder Unternehmen Geräte (gemeint sind wohl Smartphones) mit dem eigenen Markennamen brauche.

In der Bloomberg-Story fällt auch eine höchst interessante Nebenbemerkung: So heißt es, dass Microsoft derzeit "ein Auge auf BlackBerry" geworfen habe, Interesse hat der Konzern hier wohl vor allem aufgrund der Business-Kunden des kanadischen Smartphone-Pioniers.

Es ist kein Geheimnis, dass BlackBerry in einer Krise steckt und einen Käufer sucht. Dass Microsoft ein ernsthaftes Interesse hat, ist allerdings höchst unwahrscheinlich. Es ist vermutlich exakt so, wie Bloomberg schreibt: Microsoft behält BlackBerry im Auge (wie viele andere), ein ernsthaftes Übernahmeinteresse hat man aber wohl kaum.

Investoren wären davon zweifellos nicht begeistert, denn schon die gestrige Übernahmeankündigung ließ den MSFT-Kurs fallen. Von Abstrafen kann man bei einem Minus von rund 4,5 Prozentpunkten nicht sprechen, das Zeichen ist aber wohl eindeutig gewesen (übrigens im Gegensatz zu Nokia, wo der Kurs um satte rund 31 Prozent raufschoss).

Siehe auch: Microsoft übernimmt die Gerätesparte von Nokia Microsoft, Nokia, Microsoft Corporation, Ceo, Steve Ballmer, Ballmer, Stephen Elop, Elop, Nokia CEO Microsoft, Nokia, Microsoft Corporation, Ceo, Steve Ballmer, Ballmer, Stephen Elop, Elop, Nokia CEO Microsoft
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