Smartphone-App für "Hack" von Flugzeug-Steuerung
Der Sicherheitsexperte Hugo Teso hat auf der Hack in the Box 2013 Konferenz in Amsterdam eine von ihm entwickelte App für Android-Smartphones vorgestellt, mit er der theoretisch in der Lage ist, "die volle Kontrolle über ein Flugzeug zu übernehmen".
Teso, der für den deutschen Sicherheitsdienstleister n.runs tätig und selbst Pilot ist, beschäftigt sich nach eigenen Angaben seit drei Jahren mit der Sicherheitslage im Bereich des kommerziellen Flugbetriebs. Mit seiner "PlaneSploit" genannten Proof-of-Concept-Software sei es im Rahmen eines aus mehreren Stufen bestehenden Ansatzes möglich, Angriffe auf bestimmte Flugzeuge durchzuführen und in dessen Steuerung einzugreifen, berichten 'Help Net Security' und 'ComputerWorld'.
PlaneSploit ist in der Lage, den ungesicheten Funkverkehr zwischen Flugsicherung und den individuellen Flugzeugen zu nutzen, um eine bestimmte Maschine als Ziel auszuwählen. Über ein zweites Übertragungssystem kann die App dann dafür verwendet werden, manipulierte Nachrichten in die Kommunikation mit dem jeweiligen Flieger einzuschleusen, die dem Nutzer angeblich die volle Kontrolle geben oder zumindest das Verhalten der Piloten indirekt beeinflussen können.
Tesos Ansatz ist so gestaltet, dass er in einer nach außen geschlossenen virtuellen Umgebung funktioniert, die App wird also nie frei verfügbar sein, um damit möglicherweise tatsächlich echte Flugzeuge anzugreifen. Stattdessen geht es bei PlaneSploit darum, die Möglichkeit zur Ausnutzung der ungesicherten Kommunikationswege im Flugverkehr nachzuweisen.
Problematisch ist dabei vor allem, dass die beiden von Teso genutzten Systeme Automated Dependent Surveillance-Broadcast (ADS-B) und Aircraft Communications Addressing and Reporting System (ACARS) weder eine Verschlüsselung, noch eine Authentifizierung nutzen, so dass sie praktisch ungeschützt arbeiten. Dadurch lässt sich die Kommunikation leicht stören, verändern oder nachahmen, heißt es.
Der Entwickler nutzte unter anderem Hardware-Geräte, die eigentlich für die Schulung von Piloten gedacht ist, welche er zuvor über eBay erworben hatte. So verwendete er ein Flight Management System von Rockwell, das für die Verarbeitung von ADS-B und ACARS Nachrichten vorgesehen ist. Darüber hinaus nutzte er einen Radiosender und ähnliche Technik und untersuchte echte Übertragungen zwischen Flugsicherung und Flugzeugen, um Schwachstellen ausfindig zu machen. Seine daraus entwickelten Angriffsszenarien erprobte Teso allerdings anhand von Flugsimulations-Software und nicht etwa durch das Kapern echter Flugzeuge.
Unter anderem war es Teso möglich, die Steuerung von Boeing-Maschinen bei eingeschaltetem Autopiloten zu beeinflussen. Auch die Auslösung von Abstürzen oder Kollisionen sei möglich, indem die Flugbahnen von zwei Maschinen entsprechend modifiziert werden. Selbst das Auslösen der Sauerstoffnotversorgung inklusive des herunterfallens der Sauerstoffmasken sei problemlos umsetzbar, heißt es. Der Sicherheitsspezialist will seine Erfahrungen mit den Schwachstellen der aktuellen Systeme für einen guten Zweck nutzen: er ist an der Entwicklung des mit Verschlüsselung arbeitenden ACARS-Nachfolgers beteiligt, der im Lauf der nächsten 20 Jahre schrittweise eingeführt wird.
PlaneSploit ist in der Lage, den ungesicheten Funkverkehr zwischen Flugsicherung und den individuellen Flugzeugen zu nutzen, um eine bestimmte Maschine als Ziel auszuwählen. Über ein zweites Übertragungssystem kann die App dann dafür verwendet werden, manipulierte Nachrichten in die Kommunikation mit dem jeweiligen Flieger einzuschleusen, die dem Nutzer angeblich die volle Kontrolle geben oder zumindest das Verhalten der Piloten indirekt beeinflussen können.
Tesos Ansatz ist so gestaltet, dass er in einer nach außen geschlossenen virtuellen Umgebung funktioniert, die App wird also nie frei verfügbar sein, um damit möglicherweise tatsächlich echte Flugzeuge anzugreifen. Stattdessen geht es bei PlaneSploit darum, die Möglichkeit zur Ausnutzung der ungesicherten Kommunikationswege im Flugverkehr nachzuweisen.
Problematisch ist dabei vor allem, dass die beiden von Teso genutzten Systeme Automated Dependent Surveillance-Broadcast (ADS-B) und Aircraft Communications Addressing and Reporting System (ACARS) weder eine Verschlüsselung, noch eine Authentifizierung nutzen, so dass sie praktisch ungeschützt arbeiten. Dadurch lässt sich die Kommunikation leicht stören, verändern oder nachahmen, heißt es.
Der Entwickler nutzte unter anderem Hardware-Geräte, die eigentlich für die Schulung von Piloten gedacht ist, welche er zuvor über eBay erworben hatte. So verwendete er ein Flight Management System von Rockwell, das für die Verarbeitung von ADS-B und ACARS Nachrichten vorgesehen ist. Darüber hinaus nutzte er einen Radiosender und ähnliche Technik und untersuchte echte Übertragungen zwischen Flugsicherung und Flugzeugen, um Schwachstellen ausfindig zu machen. Seine daraus entwickelten Angriffsszenarien erprobte Teso allerdings anhand von Flugsimulations-Software und nicht etwa durch das Kapern echter Flugzeuge.
Unter anderem war es Teso möglich, die Steuerung von Boeing-Maschinen bei eingeschaltetem Autopiloten zu beeinflussen. Auch die Auslösung von Abstürzen oder Kollisionen sei möglich, indem die Flugbahnen von zwei Maschinen entsprechend modifiziert werden. Selbst das Auslösen der Sauerstoffnotversorgung inklusive des herunterfallens der Sauerstoffmasken sei problemlos umsetzbar, heißt es. Der Sicherheitsspezialist will seine Erfahrungen mit den Schwachstellen der aktuellen Systeme für einen guten Zweck nutzen: er ist an der Entwicklung des mit Verschlüsselung arbeitenden ACARS-Nachfolgers beteiligt, der im Lauf der nächsten 20 Jahre schrittweise eingeführt wird.
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Lenovo Tab Plus Gen 2 im Test: Starker Sound, aber wenig Leistung
- Galaxy Z Fold8: Samsungs neues Falt-Smartphone im Detail
- OnePlus Pad 4: Solides Premium-Tablet mit kleinen Schwächen im Test
- Alldocube iPlay 80 Mini Ultra im Test: Besser als das iPad Mini?
- Redmi Pad 2 im Test: Ziemlich gutes Tablet für unter 200 Euro
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Google-Co-Gründer Brin: 100 Mio. $ für Kampf gegen Milliardärssteuer
- Legendärer Mobilfunkanbieter Spusu kommt endlich nach Deutschland
- Bis zu 87%: Webhoster OVH warnt vor drastischen Preiserhöhungen
- Mark Zuckerbergs Megajacht Launchpad ignorierte Hilferuf vor Alaska
- Langer Marsch 7A: Chinesische Trägerrakete explodiert nach Start
- SteamOS-Update: Valve bringt sein Linux auf neue Gaming-Handhelds
- Meta veröffentlicht leistungsstarkes KI-Modell, das lokal auf PC läuft
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Linux in Nordamerika: 10 %
d-hubs - Heute 09:51 Uhr -
Bits & Pretzels Startup-Event vom 28. Sep - 30. Sep, 2026 in Münch
d-hubs - Gestern 17:40 Uhr -
DietPi 10.6: sprichwörtliches Leichtgewicht, optimiert
d-hubs - Gestern 00:50 Uhr -
Ereignisanzeige ID 10002 und 10016
landbastler - Vorgestern 19:19 Uhr -
WordPress 7.0.3 Sicherheits-Release freigegeben - kontinuierliche Arbe
d-hubs - 07.08. 14:01 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!






Alle Kommentare zu dieser News anzeigen