IBM verbannt Apples Siri von den Arbeitsplätzen
Der IT-Konzern IBM hat seinen Mitarbeitern die Nutzung von Apples Spracherkennungssystem Siri untersagt. Das iPhone darf man zwar weiterhin mit an den Arbeitsplatz bringen - sich mit ihm allerdings nicht mehr über Dinge unterhalten, die mit dem Job zusammenhängen.
Hintergrund dessen sind die unklaren Vorgänge bei der Datenverarbeitung in Apples Datenzentrum in Maiden im US-Bundesstaat North Carolina. "Das Unternehmen befürchtet, dass die gesprochenen Anfragen irgendwo gespeichert werden", begründete IBMs Technikchefin Jeanette Horan die Entscheidung, die Siri-Nutzung zu untersagen, laut einem Bericht des US-Magazins 'Wired'.
Denn die jeweiligen Spracheingaben werden auf dem iPhone nur zu einem kleinen Teil analysiert. Den Hauptteil der Arbeit übernehmen die Server in der Cloud. Wie genau in Apples Datenzentrum allerdings mit den Informationen umgegangen wird, ist relativ unklar. Es muss davon ausgegangen, dass die Daten gespeichert und für weitergehende Nutzeranalysen ausgewertet werden, wie es auch bei vielen anderen Angeboten im Netz wie beispielsweise bei Facebook geschieht.
In Apples Nutzungsvereinbarungen wird zwar darüber informiert, dass die Eingaben übermittelt - nicht aber, ob sie nach der Analyse gelöscht oder aufbewahrt werden. Auch wer zu welchen Zwecken Zugang zu den Informationen bekommt, wird nicht näher ausgeführt. Allerdings wird klargestellt, dass die Daten zur Qualitätskontrolle und der Weiterentwicklung von Siri und anderer Apple-Produkte herangezogen werden können.
Im Unternehmensbereich muss man davon ausgehen, dass - im Falle IBMs - ein Konkurrent so beispielsweise Angaben darüber erhält, wann welche Mitarbeiter sich zu Meetings treffen oder in welchen Strukturen sie zusammenarbeiten. Auch genaueres zum Hintergrund der Tätigkeit eines Entwicklers lässt sich herauslesen - etwa wenn dieser Siri bestimmte Berechnungen vornehmen oder Nachrichten übermitteln lässt.
Datenschützer haben vor einiger Zeit auch schon vor den möglichen Folgen für Privatnutzer gewarnt. Im Grunde, so der Tenor, berührt eine halbwegs regelmäßige Siri-Nutzung die Privatsphäre ebenso stark wie Aktivitäten auf Facebook.
Denn die jeweiligen Spracheingaben werden auf dem iPhone nur zu einem kleinen Teil analysiert. Den Hauptteil der Arbeit übernehmen die Server in der Cloud. Wie genau in Apples Datenzentrum allerdings mit den Informationen umgegangen wird, ist relativ unklar. Es muss davon ausgegangen, dass die Daten gespeichert und für weitergehende Nutzeranalysen ausgewertet werden, wie es auch bei vielen anderen Angeboten im Netz wie beispielsweise bei Facebook geschieht.
In Apples Nutzungsvereinbarungen wird zwar darüber informiert, dass die Eingaben übermittelt - nicht aber, ob sie nach der Analyse gelöscht oder aufbewahrt werden. Auch wer zu welchen Zwecken Zugang zu den Informationen bekommt, wird nicht näher ausgeführt. Allerdings wird klargestellt, dass die Daten zur Qualitätskontrolle und der Weiterentwicklung von Siri und anderer Apple-Produkte herangezogen werden können.
Im Unternehmensbereich muss man davon ausgehen, dass - im Falle IBMs - ein Konkurrent so beispielsweise Angaben darüber erhält, wann welche Mitarbeiter sich zu Meetings treffen oder in welchen Strukturen sie zusammenarbeiten. Auch genaueres zum Hintergrund der Tätigkeit eines Entwicklers lässt sich herauslesen - etwa wenn dieser Siri bestimmte Berechnungen vornehmen oder Nachrichten übermitteln lässt.
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