IBM verbannt Apples Siri von den Arbeitsplätzen

Der IT-Konzern IBM hat seinen Mitarbeitern die Nutzung von Apples Spracherkennungssystem Siri untersagt. Das iPhone darf man zwar weiterhin mit an den Arbeitsplatz bringen - sich mit ihm allerdings nicht mehr über Dinge unterhalten, die mit dem ... mehr... Werbung, Siri, Apple iPhone 4S, Samuel L. Jackson Bildquelle: Verizon Werbung, Siri, Apple iPhone 4S, Samuel L. Jackson Werbung, Siri, Apple iPhone 4S, Samuel L. Jackson Verizon

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Hört sich irgentwie realisitsch an. Die Entscheidung meine ich...
 
@refilix: ist halt ein sicherheitsrisiko!
 
@funkpunk: Ja aber erstmal drauf kommen das es ein Sicherheitsrisiko ist. Hab noch nicht weiter über Siri nachgedacht aber die Nutzerprofile die man damit erstellen kann waere ja krass. Und Apple waere doof wenn Sie das nicht machen würden.
 
@refilix: Jop. Zumal Apple-Kunden Apple niemals weglaufen würden :)
 
@refilix: Realistische Entscheidung? Wenn die Mitarbeiter iCloud zum syncen ihrer Termine verwenden sind die Daten so oder so auf Apples Servern. Warum nicht das auch verbieten? Genauso wie alle anderen Cloud Dienste. Eine einzelne Verbannung die im Endeffekt keinen Unterschied macht und gleichzeitig Stillschweigen bei Sachen wie Google analytics und gefällt mir Buttons, Dienste bei denen man Weiß das Daten mit Nutzerdaten verbunden werden, welche dazu bestimmt 90% des gesamten Netzes abdecken, ist einfach nur.. denkt es euch selbst
 
@WeeZer: Ja stimme dir ja zu. Ich finde durch Cloud, Kalender, Kontakte Sync. ist bei diesen Firmen wie IBM und co. tatsächlich "Industriespionage" möglich. Wenn man weis das ein IBM Ingeneur XY hat am Tag x ein Meeting mit einem Ingeneur von Samsung dann weis man das Sie gemeinsam was vorhaben. Und sich nicht verabreden wegen Kaffee und Kuchen. Alleine diese Information das IBM und Samsung möglicherweise zusammenarbeiten werden waere eine Wichtige INformation. *mal gesponnen*
 
@refilix: Finde ich gut
 
@refilix: Du meinst wohl nachvollziehbar. Natürlich ist das eine realistische Entscheidung oder glaubst du die IBM-Chefin veralbert uns alle?
 
"Im Grunde, s(o) der Tenor, berührt eine halbwegs regelmäßige Siri-Nutzung die Privatsphäre ebenso stark wie Aktivitäten auf Facebook" Geil, noch so ein Schenkelklopfer. Gilt hier nicht auch die piratenheilige normative Kraft des Faktischen: Das Netz ist frei und was technisch geht ist auch erlaubt? Hehe, da war doch was, oder? ;)
 
@kleister: Du wirft die "Problemverursacher" und diejenigen, die darauf aufmerksam machen, in einen Topf. Und nein, ich habe bewusst "aufmerksam machen" und nicht von "Probleme lösen" geschrieben.
 
@noComment: Natürlich sitzen die in einem Topf. Nur, dass die einen eine Flunsch ziehen, wenn der selbst beanspruchte normative Grundsatz zu Gunsten des anderen ausfällt.
 
"Das iPhone darf man zwar weiterhin mit an den Arbeitsplatz bringen - sich mit ihm allerdings nicht mehr über Dinge unterhalten, die mit dem Job zusammenhängen." Hätte vor 2 Jahren nie gedacht, das es ein Problem sein kann sich mit seinem "handy zu unterhalten". Aber IBM hat recht, ich sehe diese GEfahr auch, da der Quellcode nicht offen ist und man einfach nicht weiß was dort passiert.
 
Ich stell mir das komisch vor, wenn ein Kollege plötzlich ruft "Siri, mach mir nen Termin". Wer ist denn so bekloppt und macht das am Arbeitsplatz?
 
@ThorIsHere: davon gibts genug. bin mal durch ne anwaltskanzlei gelaufen, da haben auch einige siri gefragt, mit wem sie denn heute so termine haben o.ä.. Fand das etwas befremdlich, das man als besucher so mit namen von mandanten bombadiert wird.
 
@craze89: Porno und Eitelkeit sind die mächtigsten Fortschrittsmotoren des Web ;)
 
Jeder Depp lädt seine persönlichen Bilder in die Cloud, aber wenn es darum geht dass Apple Sprachfetzen auf seinen Servern analysiert schreien wieder alle.
 
@Turk_Turkleton: Das ein Konkurrent schreit ist mEn ok.
 
@Knerd: Jein, irgendwie hast du schon Recht. Trotzdem werden die Mitarbeiter Siri wohl kaum den aktuellen, geheimen Quartalsbericht oder andere Interna vorlesen... das versteht sich doch von selbst, dass man sowas nicht macht.
 
@Turk_Turkleton: Persönliche Bilder und Firmeninternas sind nicht sonderlich vergleichbar.
 
Ist das gleiche, wie mit der Übersetzung von Google; die ist auch in grösseren Firmen gesperrt, damit Firmengeheimnisse nicht auf diesem Wege die Firma "verlassen" :)

edit - typo
 
Hätte nicht gedacht, dass Apple es jemals schafft, seinen einstigen Hauptgegner in der Computergeschichte, BigBlue, so (man kann schon fast sagen) zuverängstigen.
 
@wingrill2: Vor Wirtschaftsspionage haben alle Angst.
 
@wingrill2: das ganze hängt wohl hiermit zusammen: https://www.aclunc.org/issues/technology/blog/note_to_self_siri_not_just_working_for_me,_working_full-time_for_apple,_too.shtml
 
Ach, die Manager sind ja nur neidisch dass jeder iPhone-Besitzer jetzt auch ne Sekretärin hat und nicht nur die Bosse ^^
 
@DennisMoore: Du hast die Ironiezeichen vergessen, sowas wird hier als Falsch aufgefasst ;)
Aber gut war er trotzdem ^^
 
Ich kenne die IBM internen Sicherheitsmaßnahmen nicht, aber ich möchte ehrlichgesagt gar nicht wissen wie viele Firmeninformationen auf Dropbox, Evernote, Google, Amazon, Skydrive oder sonstwo im Netz bereits liegen. Viele weil es bequem ist, viele weil es keine vernünftigen Zusammenarbeitsmöglichkeiten Firmenintern gibt. Da werden ein paar Sprachfetzen den Kohl nicht fett machen. Vielleicht wird es bald gar keine große Geheimhaltung in Firmen geben können - zumindest nicht mit normalem Aufwand.
 
Aber wie groß ist denn da der Unterschied zur Google Suche, vorallem, wenn man noch Google Mail hat und alles einer Person zugeordnet werden kann
 
@wolle_berlin: Naja, Google greift auf Daten im Internet zu. Siri auf die Daten auf deinem Handy. Schon ein Unterschied.
 
@wolle_berlin: Du gibts bei Google ja nicht ein wann du welche Termine hast und wo, etc.
 
@desire: Google Mail? Da ist doch auch ein Kalender dabei
 
@wolle_berlin: Achso ja ok, war gedanklich nur bei der Google Suche ;)
 
"By using Siri or Dictation, you agree and consent to Apple’s and its subsidiaries’ and agents’ transmission, collection, maintenance, processing, and use of this information, including your voice input and User Data, to provide and improve Siri, Dictation, and other Apple products and services." Jap, is schon scheisse, grad für Firmen für Firmen.. Und das mein ich ernst... Quelle: iOS 5.1 Nutzungsbedingungen §4c - Apple.com (Link gekürzt) http://dj-corny.de/ZPXSF
 
Ich glaube zwar persönlich nicht daran, dass Apple hergeht und Profile seiner Wettbewerber anlegt (mal allein von den rechtlichen Konsequenzen abgesehen: Allein schon der Schaden, den Apple's Ruf erleiden würde, wenn so etwas rauskäme), aber als Firmenchef eines Wettbewerbs-Unternehmens würde ich auch sehr starken Wert darauf legen, dass die Unternehmensinterna nicht in Clouds egal welcher Art gespeichert werden. Dazu gehört dann u.A. auch Siri. Auf der anderen Seite kann ich es aber auch nachvollziehen, wenn Apple wiederum die Daten zumindest teilweise speichert um Siri zu verbessern. Gibt ja leider auch keine andere, mir bekannte Möglichkeit, eine Spracherkennungssoftware zu verbessern außer durch die Sprache an sich.
 
@RebelSoldier: Natürlich haben die solche Profile, jede Firma hat Profile von Konkurrenten angelegt, bedeutet ja nicht, dass die Infos über Industriespionage kommen. Hier liegt allerdings natürlich auch das Risiko, denn wenn Apple Siri doch zu Spionagezwecken nutzen würde, wäre es sehr schwer nachzuvollziehen und mit großer Sicherheit würde es nicht mal bekannt werden.
 
Konsequent ist das aber nicht. Die Grundlogik ist zwar nachvollziehbar, aber dann müssten Telefone gänzlich untersagt sein. Geschäftsgespräche sensibler Natur könnten auch vom Carrier aufgezeichnet werden - und keiner kriegts mit. Es ist natürlich erstmal zu hinterfragen, wozu Siri in der Lage ist. Mehr als etwas Killefitz wird doch mit Siri nicht gemacht. Wer soll die Datenmengen eigentlich auswerten? und unter welchen Gesichtspunkten?
 
@Rikibu: OMG ziemlich Paranoid was du da schreibst...
 
Ich find das gigantisch was Apple, Facebook und co alles an daten von uns sammeln. Den gläsernen menschen.. hier haben sie ihn. besser und leichter als mit sozial networks, technik die das leben erleichtert und co kann man das volk doch nicht aushorchen.
 
Und warum befürchten die nicht, dass Android oder wer auch immer das selbe tut ?!
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