Android: 400 Prozent mehr Malware in einem Jahr

Sicherheitslücken Entwickler von Malware nehmen zunehmend Googles Smartphone-Betriebssystem Android ins Visier. Die Anzahl der Schädlinge für die Plattform ist seit dem Sommer letzten Jahres um rund 400 Prozent gestiegen. Das teilte der Netzwerkausrüster Juniper als Ergebnis einer größeren Studie über die Sicherheit mobiler Systeme vor. Malware kommt dabei vor allem durch den Download von Apps, die nicht von den offiziellen Download-Plattformen heruntergeladen werden, auf das Gerät. Da die wenigsten Nutzer auf ihrem Mobiltelefon einen Virenscanner einsetzen, haben die Schädlinge dann freie Bahn.

Mobile Endgeräte seien außerdem besonders anfällig für Attacken über WLANs. Dies schließt beispielsweise Anwendungen ein, die es den Angreifern ermöglichen, einfach die Sessions beim Zugriff auf E-Mail- oder Social Networking-Konten zu kapern. Hier ist es auch Sache der Anbieter solcher Dienste, bessere Sicherheitsmaßnahmen einzusetzen.

Bei 17 Prozent aller gemeldeten Infektionen handelt es sich laut der Studie um SMS-Trojaner. Diese versenden Kurznachrichten an teure Premium-Nummern, die von den jeweiligen Malware-Entwicklern angemietet wurden. Die dadurch entstehenden Kosten müssen private Nutzer als auch Firmen in der Regel als Totalverlust abschreiben.

Angesichts dessen, dass moderne Smartphones eine Vielzahl von persönlichen Daten enthalten, ist es nach Ansicht der Sicherheits-Experten auch dringend geboten, Funktionen zur Fernlöschung zu nutzen. Immerhin geht jedes zwanzigste Gerät verloren oder wird gestohlen.
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