Internet Explorer 9: Der Stromspar-Browser

Browser Seit der Veröffentlichung des Internet Explorer 9 hat Microsoft verschiedene Aspekte ins Feld geführt, um für den neuen Browser zu werben. Nun macht man ihn auch als besonders energiesparend schmackhaft. Die Beachtung des Stromverbrauchs, den die Nutzung einer so zentralen Anwendung wie eines Browsers verursacht, ist laut den Entwicklern durchaus wichtig. Immerhin gehe es darum, ob der Akku von mobilen Geräten möglichst lange hält - bei zwei Milliarden Internet-Nutzern aber durchaus auch um den Umweltschutz.

Bei Microsoft hat man deshalb schon während der Entwicklungsphase entsprechende Tests durchgeführt. Dafür wurde nicht nur der Verbrauch eines Gesamtsystems, sondern auch seiner einzelnen Komponenten gemessen, um besser Optimierungen vornehmen zu können. So geht es beispielsweise um die Frage, für welche Berechnungen es sinnvoll ist, die Hardware-Beschleunigung zu nutzen.

Jetzt ließ man auch die jeweils neuesten Versionen der verbreitetsten Browser gegeneinander antreten. In dem Test zeigte sich, dass der Internet Explorer 9, Chrome 10 und Firefox 4 nahezu gleichauf liegen, wenn der Browser zwar geöffnet ist, aber keine Webseite aufgerufen wurde. Während das Referenzsystems bei dem Test 10,529 Watt verbrauchte, ohne, dass es für irgendwelche Aktivitäten genutzt wurde, stieg der Wert beim Einsatz dieser Browser um jeweils rund 1,3 Watt.

Stromverbrauch BrowserVerbrauch bei leerer Seite Einen deutlich höheren Stromverbrauch verursachte der Safari 5. Dieser verursachte über 5 Watt mehr Stromverbrauch. Noch verschwenderischer geht allerdings Opera 11 mit den Ressourcen um. Mit einem Spitzenwert von 10,664 Watt machte der Browser bei dem Referenzsystem einen Unterschied von immerhin 7,61 Watt aus.

Deutliche Veränderungen zeigten sich bei den Tests durch Microsoft beim Aufrufen einer populären Nachrichtenseite. Hier zog der Stromverbrauch durch den Chrome mächtig an. Die Geschwindigkeit, die Googles Browser beim Rendering an den Tag legt, wird demzufolge mit dem Einsatz vieler Ressourcen erkauft. Der Internet Explorer 9 arbeitete hier am sparsamsten.

Microsofts Browser benötigte auch die wenigste Energie, wenn es um die Ausführung der Galactic-Demo von der IETestDrive-Seite ging, die in großem Umfang HTML5-Elemente einsetzt. Den höchsten Verbrauch hatte hier Apples Safari. Opera konnte in dem Fall nicht mit in den Vergleich eingehen, weil der Browser die Demo nicht darstellen konnte.

Stromverbrauch BrowserAkkulaufzeit bei Browser-Nutzung Bei einem Praxistest auf einem Notebook, bei dem alle Browser die gleichen Aufgaben abarbeiteten, hielt der Akku beim Internet Explorer 9 immerhin 3:45 Stunden. Auf Rang zwei folgte der Firefox, der das Notebook 3:35 Stunden durchhalten ließ. Bei Chrome 10 und Safari 5 sank die Leistung schon auf 2:56 beziehungsweise 2:55 Stunden. Am kürzesten hielt der Akku beim Opera 11 durch. Die Nutzungszeit schrumpfte hier auf 2:43 Stunden zusammen.

Auch bei Google macht man sich Gedanken um den Stromverbrauch, der insbesondere bei der Berechnung von Animationen über HTML5-Technologien deutlich ansteigt. Zukünftige Versionen des Browsers sollen deren Ausführung stoppen, wenn sie nicht im gerade aktiven Tab angezeigt werden, teilten die Entwickler mit.
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