US-Klage-Konstrukt gegen Assange fällt zusammen

Recht, Politik & EU Seit der Veröffentlichung der ersten US-Botschaftsdepeschen durch Wikileaks versucht man in den USA eine Straftatbestand gegen Julian Assange, den Kopf der Plattform, zu konstruieren. Dies könnte nun aber endgültig scheitern, berichtete der US-Fernsehsender 'NBC'. Nachdem relativ schnell klar war, dass man Assange keinesfalls direkt wegen Spionage anklagen kann, sollte zumindest die Teilnahme an einer Verschwörung zur Spionage gegen ihn ins Feld geführt werden können.

Konservative Kreise behaupteten schlicht, der US-Soldat Bradley Manning, der die Depeschen aus dem Regierungsnetzwerk der USA kopiert haben soll, sei von Assange zu seiner Tat angestiftet worden. Allerdings scheint dieser Ansatz eine Sackgasse zu sein.

Um Assange auf diesem Weg belangen zu können, müsste nachgewiesen werden können, dass er vor der Veröffentlichung der Depeschen schon einmal Kontakt zu Manning hatte. Trotz intensiver Suche konnte bisher aber keine Verbindung zwischen den beiden nachgewiesen werden.

Assange hatte in der Sache stets betont, nie in persönlichem Kontakt mit Manning gestanden zu haben. Die Einsendung der Informationen sei demnach über das Wikileaks-Netzwerk erfolgt, dass automatisiert eine Anonymisierung vornimmt und es nicht einmal dem Team ermöglicht, den Ursprung der übermittelten Daten nachzuvollziehen.
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