Windows 7 Service Pack 1 - Download & Neues

Betriebssystem, Windows 7, Os Bildquelle: Microsoft
Microsoft hat das erste Service Pack für das aktuelle Betriebssystem Windows 7 fertiggestellt. Wir haben alle Neuerungen zusammengetragen und informieren darüber, was vor der Installation beachtet werden muss.

Was ist enthalten?

Grundsätzlich enthält das Service Pack 1 alle Updates, die Microsoft seit der Markteinführung im Oktober 2009 veröffentlicht hat. Wer sein System regelmäßig via Windows Update oder über die WinFuture Update Packs auf den neuesten Stand gebracht hat, wird trotzdem zahlreiche neue Patches bekommen. Das Service Pack 1 enthält nämlich auch weniger wichtige Aktualisierungen, die Microsoft nicht über seinen Update-Dienst verteilt hat. Insgesamt sind es 796 Hotfixes und Sicherheitsupdates, von denen nur ein vergleichsweise geringer Teil via Windows Update zur Verfügung stand.

Ein solches Update behebt beispielsweise ein Problem mit Audiogeräten, die via HDMI angeschlossen sind. Nach einem Neustart des Rechners konnte es vorkommen, dass die jeweilige Hardware nicht mehr erkannt wurde. Installiert man das Service Pack 1 für Windows 7, ist dieser Bug aus der Welt geschafft.

Windows 7 Service Pack 1 - Das Wichtigste in Kürze

Ein weiterer Fehler, den Microsoft bislang nicht via Windows Update geschlossen hat, betrifft das Drucken von XPS-Dokumenten. Sind Seiten im Hoch- und Querformat enthalten, kann es beim Drucken zu unerwarteten Fehlern kommen. Auch dieser Bug wird mit dem Service Pack 1 für Windows 7 geschlossen.

Nutzt man die Ordneroption "Vorherige Ordnerfenster bei der Anmeldung wiederherstellen", wurden die zuletzt geöffneten Fenster des Windows Explorers nach einem Neustart leicht versetzt dargestellt. Nach der Installation des Service Pack 1, werden auch die vorherigen Positionen der geöffneten Fenster korrekt wiederhergestellt.

Das Service Pack 1 unterstützt die so genannten AVX-Erweiterungen (Advanced Vector Extensions), die beispielsweise Intels Sandy-Bridge-Prozessoren mitbringen. AMDs kommende Bulldozer-Plattform wird davon ebenfalls profitieren. Durch die AVX-Erweiterungen sollen sich Performance-Verbesserungen in Audio- und Video-Software sowie Software aus den Unified Communications-Bereich ergeben.

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Schritt für Schritt: Windows 7 Service Pack 1 Installation

Die Nutzer von Windows Server 2008 R2 können sich über größere Neuerungen freuen, die das Service Pack 1 mitbringt. Mit RemoteFX ist es möglich, auch über den Remote Desktop (RDP) von den Grafik-intensiven Funktionen von Windows 7 Gebrauch zu machen. Normalerweise ist der Zugriff auf einen Rechner in der Ferne langsamer, wenn 3D-Grafiken, Windows Aero oder hochauflösende Videos dargestellt werden. RemoteFX beseitigt den Flaschenhals - die Performance verbessert sich spürbar. RemoteFX ist ein Feature von Windows Server 2008 R2. Damit es funktioniert, muss Windows 7 als Remote-System die neueste Version der Remote Desktop Services ausführen, die zusammen mit dem Service Pack 1 installiert werden.

Macht man unter Windows Server 2008 R2 von den Virtualisierungsfunktionen (Hyper-V) Gebrauch, kann man dank Direct Memory zukünftig während des Betriebs virtueller Maschinen den Arbeitsspeicher neu zuweisen.

Vor der Installation

Bevor man sich das Service Pack 1 für Windows 7 installiert, sollte man berücksichtigen, dass eventuell vorhandene Vorabversionen (Beta oder Release Candidate) entfernt werden müssen. Dies geschieht unproblematisch über die Systemsteuerung im Punkt "Programme und Funktionen". Zudem muss sichergestellt werden, dass man die korrekte Version des Service Packs heruntergeladen hat, da Microsoft eine 32-Bit- und 64-Bit-Fassung zur Verfügung stellt.

Wer die Systemwiederherstellung aktiviert hat, wird im Laufe des Installationsprozesses feststellen, dass ein solcher Systemwiederherstellungspunkt gesetzt wird. Dies kann nur empfohlen werden, da man bei eventuell auftauchenden Problemen in wenigen Minuten den ursprünglichen Zustand wiederhergestellt hat.

Microsoft weist darauf hin, dass man den Virenscanner vor der Installation deaktivieren sollte, da dieser unerwartete Probleme verursachen kann. Selbiges gilt für Rechner, die an eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) angeschlossen sind - das serielle Kabel sollte vor der Installation des Service Pack 1 entfernt werden.

Nach der Installation

Wer sich absolut sicher ist, das Service Pack nie wieder entfernen zu wollen, kann einige Megabyte Festplattenspeicher freigeben, indem die während der Installation gesicherten Dateien entfernt werden. Das funktioniert am einfachsten über die Datenträgerbereinigung, die sich in den Eigenschaften der Windows-Festplatte hinter dem Button "Bereinigen" befindet. Der Haken bei "Service Pack Sicherungsdateien" muss gesetzt werden.

Für die nächste Neuinstallation von Windows bietet es sich an, das neue Service Pack auch gleich in den Installationsdatenträger zu integrieren. Dafür empfehlen wir unseren selbst entwickelten Windows 7 Update Integrator, der in Kürze verfügbar sein wird. Damit lassen sich auch kommende WinFuture Update Packs, Treiber und Sprachpakete integrieren. Zudem wird man Informationen wie Lizenzschlüssel und Name eingeben können, um eine unbeaufsichtigte Installation zu realisieren. Einen kurzen Ausblick auf das Programm gibt es am Ende unseres Videos zum Service Pack 1.

Download:
Die heruntergeladene Datei ist mehrsprachig, darunter Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.

Häufig gestellte Fragen:

SHA1 Checksummen:
  • 64-Bit: 74865ef2562006e51d7f9333b4a8d45b7a749dab
  • 32-Bit: c3516bc5c9e69fee6d9ac4f981f5b95977a8a2fa
  • ISO-Datei: f2aba1102e18ead08c78527ab422c09ab7d1f54c

WinFuture Forum: Windows 7 Service Pack 1 Betriebssystem, Windows 7, Os Betriebssystem, Windows 7, Os Microsoft
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