Internet: Schrottdiebe trennten Asien & Deutschland

Internet & Webdienste Drei bulgarische Schrotthändler sorgten in der letzten Woche dafür, dass die Internetverbindung zwischen Deutschland und Asien für rund zehn Stunden getrennt war. Sie hatten irrtümlich ein Glasfaserkabel gekappt. Das bulgarische Innenministerium erklärte, dass die Internetverbindung in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag unterbrochen war. Das Ganze blieb größtenteils ohne Konsequenzen für die Internetwelt, da das Trio nachts arbeitete. Sie hatte in der Stadt Jambol nach Metallkabeln gegraben, um diese anschließend weiterzuverkaufen, berichtet die Nachrichtenagentur 'AFP'.

Das von ihnen durchtrennte Glasfaserkabel wird unter anderem für die Übermittlung von Bankdaten verwendet. Der Schaden beläuft sich auf 900.000 Euro. Am gestrigen Montag wurden die drei Männer festgenommen.

In den letzten Monaten haben sich Internetausfälle durch gekappte Kabel gehäuft. Kompliziert wird es immer dann, wenn Unterseekabel betroffen sind, beispielsweise durch Umwelteinflüsse, Schiffsanker oder Sabotage. Redundante Strukturen sollen verhindern, dass es zu Komplettausfällen kommt. So sind Europa und Nordamerika durch eine geografisch getrennte doppelte Schlaufe miteinander verbunden. Zu Engpässen kommt es aber dennoch.
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