Google deckt Löschanfragen der Regierungen auf

Internet & Webdienste Als großes Web-Unternehmen bekommt Google regelmäßig Anfragen von Regierungen und anderen staatlichen Behörden, in denen die Löschung von bestimmten Inhalten gefordert wird. Die Anzahl dieser Anfragen macht Google jetzt öffentlich. In einem Blog-Beitrag erklärt Google, dass man regelmäßig Inhalte löschen muss und bestimmte Nutzerdaten an Ermittlungsbehörden weitergeben muss. Die meisten davon sind absolut nachvollziehbar, beispielsweise wenn Kinderpornografie entfernt werden soll oder bestimmte Nutzerdaten bei einer Kriminalermittlung helfen. Google geht davon aus, dass mehr Transparenz zu weniger Zensur führen wird.

Google Government Request Tool Aus diesem Grund hat man das so genannte Government Request Tool vorgestellt. Es gibt den Menschen Auskunft darüber, welche Regierungen wie oft die Entfernung von Inhalten oder die Herausgabe von Nutzerdaten verlangt haben. Derzeit liegen die Daten von Juli bis Dezember 2009 vor. In Abständen von sechs Monaten sollen die Zahlen aktualisiert werden.

In Sachen Transparenz geht Google noch einen Schritt weiter und zeigt detailliert an, mit wie vielen Anfragen man einverstanden war. Ab und zu kommt es vor, dass Google eine Anfrage bearbeiten muss, obwohl man die Beweggründe nicht nachvollziehen kann.

Deutschland liegt hinter Brasilien auf dem zweiten Platz. 188 Anfragen bezüglich der Löschung von Inhalten hat es im besagten Zeitraum gegeben. In Sachen Nutzerdaten kommt Deutschland mit 458 Anfragen auf Platz 7. Auch hier belegt Brasilien mit über 3.600 Anfragen den ersten Platz. Google war mit 94,1 Prozent der Anfragen aus Deutschland einverstanden. Zudem wird aufgelistet, in welchen Bereichen Inhalte entfernt wurden.
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