Microsoft: 2009 mehr Stellen trotz Entlassungen

Wirtschaft & Firmen Die von Microsoft zu Jahresbeginn angekündigten Entlassungen führten letztlich dazu, dass die Zahl der Beschäftigten binnen der letzten sechs Monate netto um 3.092 beziehungsweise 3,2 Prozent zurückging.

Über das gesamte, im Juni abgeschlossene Geschäftsjahr gesehen, baute Microsoft seine Stellenzahl aber weiter aus - wenn auch längst nicht mehr so stark wie in den Jahren zuvor. 92.736 Angestellte zählte der Konzern zum Stichtag des Jahresabschlusses.


Mitarbeiter-Entwicklung der letzten zehn Jahre

Damit stieg die Zahl der Jobs bei dem Konzern im Jahresvergleich um 2 Prozent. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen 91.259 Stellen weltweit vermeldet. Allerdings lag die Schaffung neuer Jobs damals noch auf einem höheren Niveau: Von 2007 bis 2008 wuchs die Zahl der Arbeitspätze bei Microsoft noch um 16 Prozent.

Microsoft hatte im Januar angekündigt, dass binnen eines Zeitraum von 18 Monaten rund 5.000 Stellen in verschiedenen Unternehmensbereichen wegrationalisiert werden. Zeitgleich sollten 2.000 bis 3.000 neue Jobs in anderen Bereichen entstehen.

Die Mitarbeiter Microsofts haben nach Angaben des Unternehmens ein Durchschnittsalter von 38 Jahren. 16,8 Prozent sind unter 30 Jahre alt, 45 Prozent liegen in der Altergruppe von 30 bis 39. Die Angestellten über 40 Jahre machen einen Anteil von 38,2 Prozent aus. 75,1 Prozent der Mitarbeiter sind Männer.

Größter Standort ist weiterhin die Region Puget Sound mit Redmond als Kern. Dort arbeiten 41.000 Microsoft-Angestellte. In den USA sind es insgesamt 55.843.
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Ja, auch wenn die Produkte nicht immer ganz 'Perfect' sind (wobei ich von Windows 7 voll überzeugt bin und auch Office 2010 macht sich bis jetzt ganz gut), muss man Microsoft lassen das Sie viel für andere Leute machen, Sie sind ja auch nicht ohne Grund hier in Deutschland zum besten Arbeitgeber gekürt wurden, manche Unternehmen sollten sich davon eine (grosse) Scheibe abschneiden!
 
[re:1] bolg am 29.07.09 20:02 Uhr
(-6
Sie haben durch ihr Verhalten auch schon unheimlich viele Arbeitsplaetze vernichtet oder gar nicht erst entstehen lassen. Monopolist bleibt Monopolist.
 
@bolg: Wie viele denn?
 
@patricklower: Wenn ich schon wieder so einen Unsinn lese Top Arbeitgeber, genau den Bullshit gibts bei uns auch jedes Jahr. Da wird man vorher schon darauf eingestimmt, dass man hier ja schöne Bewertungen abgibt, nachdem dann die Auswertungen vorliegen wird das dann auch in einem Meeting besprochen, wenn sich dann rausstellt, dass irgendein Bereich negativ bewertet wurde, dann kommen die großen Fragen in die Runde wieso weshalb. Wer hier die Mitarbeiter also vorher schon ordentlich brieft, der hat am Ende die Nase vorne, so war es bei uns beim Hochschulranking auch. Die ewaren da unter den Top Hochschulen, was aber voll lächerlich war. Aber wenn dir der Dekan sagt, eine gute Bewertung beim Ranking hat für den Absolvent natürlich Referenzfunktion, dann wählt keiner mehr negativ.
 
Wooow, mit so einer Steigerung an Arbeitsplätzen hätte ich nie gerechnet.


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