Studie: Umsatzrückgang bei Musik ist eine Lüge

Filesharing Während die Medienindustrie immer wieder betont, dass illegales Filesharing die kulturelle Vielfalt gefährdet, zeigt eine neue Studie nun, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Nie wurden so viele verschiedene Musik-Alben, Filme und Bücher auf den Markt gebracht wie heute, so das Ergebnis einer Untersuchung von Felix Oberholzer-Gee und Koleman Strumpf von der Harvard Business School. Zwar sei das Urheberrecht marode geworden, die Gesellschaft profitiere aber davon, hieß es.


"Während die Verkaufszahlen von Alben seit 2000 beständig zurückgegangen sind, ist die Menge der Neuveröffentlichungen explodiert", so die beiden Ökonomen. So wurden im Jahr 2000 beispielsweise insgesamt 35.516 Alben auf den Markt gebracht. Sieben Jahre später waren es bereits 79.695, darunter 25.159 nur in digitaler Form.

Die Umsätze der Musikindustrie sind so zwar gesunken, allerdings hat das offenbar die Künstler überhaupt nicht davon abgehalten, neue Werke zu schaffen. Vergleichbare Entwicklungen konnten die Forscher auch in den Bereichen Film (plus 30 Prozent) und Bücher (plus 66 Prozent) feststellen.

Sie kritisierten die Musikindustrie wegen ihrer einseitigen Darstellungen, die das wirkliche Bild klar verzerren würden. So beklagen die Plattenfirmen immer wieder laut in der Öffentlichkeit, dass der Umsatz mit Tonträgern von 1997 bis 2007 um 15 Prozent eingebrochen ist.

Das sei aber nur eine Seite der Medaille, die die gesamte Wandlung des Sektors unberücksichtigt lässt. "Wenn man allein die Umsätze mit Konzerten hinzurechnet, ist die Industrie in diesem Zeitraum sogar um 5 Prozent gewachsen", heißt es in der Studie.
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diese studie wird sicherlich keinen einfluss auf unsere politiker haben, da diese durch die lobby entsprechend bearbeitet werden...
 
@klausbronski: Dieser Artikel lässt mich an der objektiven Seriosität von Winfuture zweifeln. Absolut grottigie Lüge hier: "Studie: Umsatzrückgang bei Musik ist eine Lüge" "Die Umsätze der Musikindustrie sind so zwar gesunken". Wie immer werden Umsätze, Veröffentlichungen, Gewinn etc. munter durcheinander gewürfelt, wie es gerade passt. Ohne jeglichen kaufmännischen Sachverstand. Wie es Sozialisten und Anarchisten eben beliebt. Skandal!
 
@modelcaster: Wo hast du denn etwas von Gewinn gelesen?
 
@modelcaster: ""Wenn man allein die Umsätze mit Konzerten hinzurechnet, ist die Industrie in diesem Zeitraum sogar um 5 Prozent gewachsen", heißt es in der Studie." <no text>
 
@klausbronski: hehe den spruch geitz ist geil mocht ich früher nie, aber langsam bekommt der spruch für mich ne ganz andere bedeutung. Naja kanns eben nicht alles haben aber eben alles Essen ^^ Ich komm wieder keine frage !


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