F-Secure rät Anwendern vom Adobe Reader ab

Viren & Trojaner Im Rahmen der RSA-Sicherheitskonferenz, die momentan in San Francisco stattfindet, haben die Sicherheitsexperten von F-Secure von der Nutzung des Adobe Reader abgeraten. Anwender sollten stattdessen auf alternative PDF-Reader setzen. Wie Mikko Hypponen, Chief Research Officer bei F-Secure gestern erklärte, ist der Adobe Reader allein in diesem Jahr das Opfer von mehr als 47 Prozent aller zielgerichteten Angriffe aus dem Internet gewesen. Diese würden bislang ungepatchte Schwachstellen in der Software ausnutzen, so Hypponen.

Gefahren für die Anwender gehen dem Sicherheitsexperten zufolge nicht nur von mit Schadcode versehenen PDF-Dateien aus, sondern auch von dem PDF-Browser-Plug-in. Dieses würde immer häufiger für sogenannte "Drive-by-Downloads" missbraucht, bei denen Schadcode unbemerkt auf den Rechner heruntergeladen wird, während man im Internet surft.

Während F-Secure in der Zeit vom 1. bis 16. April 2008 etwa 128 entsprechend präparierte PDF-Dateien für ausfindig gemacht hat, liegt die Zahl der verseuchten Dateien in diesem Jahr bereits bei mehr als 2.300 Stück. Dem Software-Hersteller selbst rät Hypponen, die Sicherheit der Nutzer ernster zu nehmen.

Dabei erklärte er, dass sich Adobe eine Scheibe von den Entwicklern bei Microsoft abschneiden könnte, die mit ihren monatlichen Patch-Days regelmäßig Sicherheitslücken in ihren Produkten schließen. Eine Produktempfehlung als Alternative zum Adobe Reader wollte Hypponen nicht nennen.
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