PC mit Vertrag: Microsoft patentiert Pay-per-Use-PCs

Microsoft Microsoft hat ein Patent auf eine Art Vertragsmodell für den Computerkauf beantragt, wie es im Mobilfunkbereich üblich ist. Der Kunde würde einen einfach ausgestatteten PC kostenlos oder zu einem stark subventionierten Preis erhalten.

Die Bezahlung soll nach den Angaben aus der Patentbeschreibung nach Nutzungsdauer, Nutzung der Hardware und in Kombination mit einer "einmaligen Gebühr" erfolgen. Letztendlich könnte der Kunde mehr bezahlen müssen, als das jeweilige Gerät bei einer Einmalzahlung kosten würde, hebt Microsoft hervor.


Im Gegenzug würde er den PC aufgrund austauschbarer Komponenten mit größerer Leistung und auswählbarer Software und Zusatzdienstleistungen länger sinnvoll nutzen können, heißt es. Die Leistung ließe sich nach Wunsch des Kunden anpassen. Bei Bedarf ließe sich die Hardware aber auch regelmäßig aufrüsten, so dass der Kunde bei gleichbleibendem Tarif immer ein aktuell ausgestattetes System hätte.

Microsoft sieht zudem die Möglichkeit, die Funktionen von Hardware und Software entsprechend der zu erledigenden Aufgaben gegen Gebühr zur Verfügung zu stellen. Der Kunde würde so immer für die Nutzung eines bestimmten Programms oder die Erledigung einer bestimmten Aufgabe zahlen, ähnlich wie es in Internet-Cafés üblich ist.

Wie beim SIM-Lock von Handys üblich, soll der PC an einen bestimmten Dienstleister gebunden sein. Auf diesem Weg könne sich der Anbieter sicher sein, dass er die Ausgaben für Hardware und Software auf lange Sicht über Nutzungsgebühren wieder einnimmt. Der Anbieter profitiert so von dauerhaften Einnahmen, während der Kunde einen PC erhält, der sich in Sachen Leistung und Funktion immer den aktuellen Bedürfnissen anpasst.
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