Patente: Microsoft soll 90 Millionen US-Dollar zahlen

Microsoft Das in New York ansässige Unternehmen PalTalk Holdings hat eine Patentklage gegen den Softwareriesen Microsoft eingereicht. Wegen angeblicher Patentverletzungen fordert PalTalk nun Schadenersatz in Höhe von 90 Millionen US-Dollar. Wie der Anwalt des Unternehmens während der Verhandlung am gestrigen Montag erklärte, würden die beliebte Halo-Spielereihe und die Xbox-Spielkonsole zwei Patente des Unternehmens verletzen. Microsoft-Anwalt David Pritikin erklärte daraufhin, dass PalTalk die entsprechenden Patente für 200.000 US-Dollar von MPath Interactive erworben habe.

Die beiden Patente befassen sich laut Klageschrift mit einer Technologie zur Steuerung interaktiver Anwendungen über mehrere Computer. "Microsoft hatte sich bezüglich der Technologie des Öfteren mit MPath getroffen und fand diese sehr nützlich", so der PalTalk-Anwalt.

Pritikin bestätigte die Treffen zwar, erklärte jedoch, dass sich Microsoft dazu entschieden habe, bei der Entwicklung der Spiele "einen anderen Weg" mit "einem anderen Unternehmen" zu gehen. Microsoft zweifelt darüber hinaus die Gültigkeit der Patente an und erklärte, dass diese nicht die geforderten 90 Millionen US-Dollar Wert seien.

Zu einer Urteilsverkündung ist es am gestrigen Montag noch nicht gekommen. Wie es heißt, könnte sich die Verhandlung vor dem Gericht im texanischen Marshall über eine Dauer von bis zu zwei Wochen ziehen.
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