Microsoft-Patent: Automatische Sprachdaten-Zensur

Microsoft Microsoft meldet wie viele andere Unternehmen häufig Technologien zum Patent an, auch wenn diese in der nahen Zukunft nicht in bestimmte Produkte einfließen sollen. Jetzt hat der Softwarekonzern ein Patent auf eine Technik zur automatischen Sprach-Zensur beantragt. Microsoft wurde das Patent mit der Nummer 7,437,290 zugesprochen, welches eine automatische Filterung eines Audio-Datenstroms mit Sprachinhalten in Echtzeit oder in Stapelverarbeitung beschreibt. Ziel ist es, so bestimmte Wörter unhörbar oder unverständlich zu machen.

Dem Softwarekonzern schwebt offenbar vor, die Technologie unter anderem bei Telefonsystemen einzusetzen, so dass unerwünschte Äußerungen von Mitarbeitern in größeren Unternehmen unterbunden werden könnten. Wie weit dies gehen soll, bleibt abzuwarten, ließen sich so doch nicht nur Flüche ausblenden, sondern Gespräche auch auf bestimmte Wörter überwachen.

Die von Microsoft patentierte Technologie zur Sprachzensur erkennt Laute und die davon abgeleiteten Wörter. Diese werden dann mit einer Liste von Wörtern abgeglichen, die zuvor als unerwünscht eingestuft wurden. Gibt es Übereinstimmungen, wird der eingehende Audio-Datenstrom so verändert, dass das zu zensierende Wort nicht mehr verstanden werden kann.
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