Google will Browser Chrome vorinstallieren lassen

Internet & Webdienste Als Google seinen Browser Chrome erstmals vorstellte, war das Interesse groß. Nach einem anfänglichen Ansturm gab es aber diverse negative Meldungen, wonach es bei Chrome mit dem Datenschutz nicht weit her ist. Wohl auch deshalb konnte der Browser seither kaum mehr Marktanteile gewinnen.

Um Chrome, wenn die Betaphase abgeschlossen ist, populärer zu machen, erwägt Google wie einige andere Browser-Hersteller auch, sich mit Computerherstellern zu verbünden. Diese sollen den Google-Browser künftig auf ihren Fertig-Systemen vorinstallieren und so gleich ab Werk mit ausliefern.


Man werde wahrscheinlich Distributions-Kooperationen eingehen, erklärte Sundar Pichai, Googles Vice President of Product Management gegenüber der britischen Zeitung The Times. Dabei sei auch die Zusammenarbeit mit OEM-Herstellern im Rahmen einer Vorinstallation denkbar, erklärte er weiter.

Weiteres Wachstum soll die Veröffentlichung von Versionen von Chrome für das freie Betriebssystem Linux und Apples Mac OS X bringen. Derzeit wird Chrome nach Angaben der Marktforscher von NetApplications von 0,74 Prozent der Web-User eingesetzt.

Anfangs hatte der Google-Browser mehr als doppelt so viele Nutzer. Heute liegt er hinter dem Microsoft Internet Explorer, Firefox, Safari und Opera auf Platz 5 der Browser-Charts.

Download: Google Chrome 0.4.154.22 Beta (offizielle Beta)
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wie schön das man: a> nicht an Hersteller gebunden ist __ b> Festplatten formatieren kann......
 
@Stefan_der_held: was nützt es eine festplatte zu formatieren, wenn du bei der betriebssysteminstallation wieder chrome mitinstallierst? wieder unnötiger ballast
 
@Leopard: es gibt ja schließlich die Möglichkeit eigene Installationsmedien zu erstellen :) Das kopieren des "i386"-Verzeichnisses auf die HDD und von dort aus "winnt" zu starten ist eine von vielen Variationen :)
 
@Leopard: das hast du falsch verstanden. Das wird nicht in Windows integriert, sondern vom Hersteller des PCs nach der Installation von Windows nachträglich installiert. So wie die Testversion von Norton...
 
@leopard: Bei der Betriebssysteminstallation kann ich es mir nicht vorstellen, daß fremde Browser etc. schon mit installiert werden. Bei den Recovery- (Image) Installationen der "FertigPCs" ist dies wohl eher denkbar. Daher würde ich beim Kauf eines neuen PCs immer auf eine "wahre"-Betriebssystemversion als Setupversion bestehen.


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