Microsoft: Mac-Käufer müssen "Apple-Steuer" zahlen

MacOS Microsoft muss sich seit geraumer Zeit eine hämische Werbekampagne von Apple gefallen lassen, in der die Produkte des Softwarekonzerns und seiner Partner auf amüsante Art und Weise als die gegenüber dem Mac schlechtere Wahl dargestellt werden.

Seit einigen Wochen versucht Microsoft mit einer hunderte Millionen US-Dollar teuren Werbekampagne gegen zu halten. Jetzt geht man auch gegenüber den Medien in die Offensive: in einem Interview warf Windows-Marketing-Chef Brad Brooks dem Konkurrenten Apple vor, von seinen Kunden eine Art "Steuer" oder "Abgabe" zu verlangen.

So gebe es unter anderem eine "Apple-Steuer" wenn man eigentlich lieber ein Gerät in einer anderen Farbe als Weiß, Silber oder Schwarz erwerben will, sich aber letztlich doch für den Mac entscheide. Ebenso gebe es eine "Apple-Abgabe", wenn man eine große Auswahl von Software einsetzen wolle, was sowohl für Programme wie Outlook, als auch für die unter den Anwendern bekannten Spiele zutreffe.


Auch bei der technischen Ausstattung müsse man im Rahmen der "Apple-Steuer" Abstriche machen. So gebe es bis jetzt noch kein HDMI, Blu-ray oder eSATA bei Mac-Computern, hob Brooks hervor. Auch bei einem Upgrade müsse der Kunde in die Röhre schauen, oder zumindest sehr tief in die Tasche greifen, denn seines Wissens nach sei einzig die 2800 US-Dollar teure Version des Apple Mac Pro aufrüstbar.

Auf die immer besser werdenden Virtualisierungslösungen zum Betrieb von Windows-Software auf Mac-Systemen angesprochen, sah Brooks auch hier eine Art "Apple-Steuer". Wer Windows-Software nutzen wolle, könne doch gleich einen von vornherein dafür entwickelten Computer erwerben.

Apple bewerbe seine Notebooks gegenüber Studenten derzeit sogar damit, dass Windows auf ihnen eingesetzt werden kann, wofür aber wiederum zusätzliche Kosten entstehen. Gleiches gelte auch bei der Nutzung von Office 2007, das nicht ohne die Hilfe von Programmen wie Boot Camp oder Parallels laufe.

Weitere Informationen: Interview mit Brad Brooks (Englisch)
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Naja, ganz unrecht hat der Mensch da nicht. Einen großen Teil zahlt man für das Logo und das Design. Qualität ist gutes Mittelmaß, ansonsten ist nichts besonderes dran. Studenten kommen dagegen recht billig an die Geräte, schließlich sollen die es kennen lernen und (dann nicht mehr günstig) wieder kaufen.
 
@VBTricks: "ansonsten ist nichts besonderes dran" Oh doch ... das gesamte Konzept, das Betriebssystem, das funktionelle Design (z.B. der MagSafe Poweradapter)
 
@el3ktro: Warum gibt's dafür jetzt Minuspunkte? Hab ich jemanden beleidigt? Habe ich geflamet? Habe ich gegen irgendwelche Forumsregeln verstoßen? Oder habe ich nur eine Meinung die jemandem nicht passt?
 
@VBTricks: die verhältnismässige garantiezeit... das os is an sich auch nix dolles, denn das was als unterbau druntersteckt, is ja bekannt. gibt natürlich pro und contras für beide systeme, aber der umstieg auf mac ist einfach teurer und der mehrwert sehr fraglich...insbesondere bei branchenlösungen und den teuren lizenzen.
 
@el3ktro: Nunja, der Magsafe-Poweradapter ist ein nettes Gimmick, aber kein Kaufgrund. Und unter funktionellem Design verstehe ich nicht, dass die Luftführungnur bei offenem Notebook funktioniert und schnell zu Überhitzung führen kann (selbst mehrfach erlebt). Wie auch immer, Apple kocht auch nur mit Wasser, lässt sich seine Version aber schon extra bezahlen, das kann man selbst als Apple-Jünger kaum leugnen. Aber wie überall kostet Design nunmal mehr als Massenware. Warum auch nicht...


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