Apple & Microsoft im Minus: Krise lässt Aktien stürzen

Wirtschaft & Firmen Nachdem der Kongress die Pläne der US-Regierung ablehnte, 700 Milliarden Dollar in das angeschlagene Bankensystem zu pumpen, stürzten die Börsenkurse. Auch zahlreiche Technologie-Unternehmen sind von einem massiven Einbruch betroffen. Hintergrund sind zu erwartende Umsatzeinbußen. Letztlich wird der normale Bürger von der Finanzkrise in großem Umfang betroffen sein. So einigten sich die US-Notenbank FED und verschiedene große Zentralbanken in wichtigen Märkten, mehr Dollar-Noten auf den Finanzmarkt zu spülen. Diese Maßnahme treibt die Inflation nach oben und entwertet die verschiedenen Formen von Sparguthaben. Die Kaufkraft wird dadurch sinken.

Am stärksten bekam gestern der Computer-Hersteller Apple die Befürchtungen der Börsianer zu spüren. Immerhin ist anzunehmen, dass bei Geldknappheit eher auf preiswerte Rechner und Handys als auf eine gehobene Marke zurückgegriffen wird. So stürzte der Aktienkurs des Unternehmens aus Cupertino gestern um fast 18 Prozent ab.

Auch bei Apple stellt man sich offenbar bereits auf sinkende Absatzzahlen ein. In Börsenkreisen wird Berichtet, dass die iPhone-Bestellungen bei den Auftragsfertigern in Asien bereits reduziert wurden. Die Absatzprognosen seien von 18 Millionen auf 14 Millionen gesenkt worden. Auch bei den Einkaufslisten für Speicherchips habe der Konzern den Vernehmen nach bereits gestrichen.

Die anderen großen Computer-Hersteller bekommen die Auswirkungen der Krise allerdings ebenfalls zu spüren. Dell verbuchte einen Kursverlust von 9 Prozent, für HP ging es 7 Prozent nach unten. Bei weiteren Branchengrößen sieht es nicht besser aus. Die Wertpapiere von Microsoft wurden 8 Prozent billiger, bei Seagate sank der Kurs um 5 Prozent.

Die Liste ließe sich mit beliebigen IT-Unternehmen aus den USA fortsetzen. An der Nasdaq, der Technologie-Börse des Landes, verzeichnete der Index zum Ende des gestrigen Börsentages ein Minus von 9 Prozent. Das ist der drittstärkste Einbruch in der Geschichte der Börse nach dem Schwarzen Montag am 19. Oktober 1987 (-11 Prozent) und dem 9,7-prozentigen Rückgang im April 2000, als sich die großen Träume in Sachen .com-Ära begannen, in Luft aufzulösen.
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