'Apple Tax': Studie soll versteckte Mehrkosten zeigen

Wirtschaft & Firmen Der Umstieg von Windows-PCs auf Apple-Systeme ist nicht nur Anfangs teuer. Auch in den kommenden Jahren müssten die neugebackenen Mac-Nutzer mit erheblichen Mehrkosten rechnen. Dies behauptet zumindest das Marktforschungsunternehmen Endpoint Technologies in einer Untersuchung (PDF) - die von Microsoft finanziert wurde. Demnach kommen nicht nur für die Anschaffung der Hardware höhere Kosten auf die Nutzer zu, sondern im laufenden Betrieb auch für Software und Services.

Am Beispiel einer vierköpfigen Familie wird aufgezeigt, dass binnen eines Zeitraums von fünf Jahren insgesamt 3.367 Dollar zusätzlich ausgegeben werden müssen, wenn der Haushalt auf Macs umgestellt werden soll. Dabei werden allerdings real teurere Angebote in der Mac-Welt mit recht wahllos gewählten Negativ-Beispielen vermischt.

In dem Beispiel kann sich die Familie beispielsweise ein Dell Inspirion 15-Notebook sowie den Desktop-PC HP m9600t zulegen und bei Windows bleiben. Der Umstieg auf Mac-Hardware würde hier bereits mit 1.751 Dollar Zuschlag ins Gewicht fallen (MacBook als Notebook, Mac Pro als Desktop-PC).

Eine Begründung, warum sich die Familie eine Mac Pro-Workstation für den professionellen Einsatz statt eines Consumer-Systems von Apple kaufen soll, liefern die Marktforscher allerdings nicht. Höhere Kosten fielen allerdings für das Family Pack-Abo von Apples Mobile Me an. 149 Dollar pro Jahr kostet der Dienst, dessen Funktionen Microsoft zum größten Teil kostenlos anbietet.

Auch bei späteren Aufrüstung des Haushalts mit Peripherie-Systemen wählt man in der Studie stets die teureren Alternativen aus dem Apple-Store. So wird beispielsweise ein WLAN-Router von Linksys für die PC-Umgebung vorgeschlagen - Kostenpunkt: 150 Dollar. Apples AirPort Extreme-Basisstation kostet 30 Dollar mehr. Warum die Familie allerdings nicht ebenso das Linksys-Produkt verwenden soll, was technisch keinen Unterschied machen würde, bleibt unklar.

Als weiterer Kostenfaktor wird die Software ausgemacht. Hier gehen die Autoren der Studie davon aus, dass die Familie ihre Windows XP-Programme auch auf neueren Betriebssystemen weiter nutzt, beim Umstieg auf Macs allerdings jeweils die Mac-Fassungen kauft und nicht etwa auf preiswertere oder gar kostenlose Alternativen zurückgreift.

Die Studie reiht sich damit eher in die aktuelle Werbekampagne für Windows-PCs ein, mit der Microsoft seit einiger Zeit auf die Angriffe Apples in den Werbepausen des Privatfernsehens reagiert. Als sachlichen Vergleich kann man sie allerdings nicht heranziehen.
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