Yahoo lehnt neues Übernahmeangebot Microsofts ab

Wirtschaft & Firmen Der Portal-Betreiber Yahoo hat ein Übernahme-Angebot, dass der Investor Carl Icahn gemeinsam mit Microsoft vorlegte, zurückgewiesen. Nach Angaben des Managements wäre bei einer Zustimmung der Konzern zerteilt worden. Die Offerte sah demnach einen Verkauf der Suchmaschine an Microsoft vor. Der Rest des Portals wäre erhalten geblieben. Allerdings hätte sich der Wert des Unternehmens durch die Trennung von Portal und Suchmaschine beträchtlich verringert.

Das Angebot sei damit nicht im Interesse der Mehrheit der Aktionäre, hieß es. Man verwahrte sich außerdem gegen die Methode, mit der Microsoft und Icahn vorgingen. Wie Yahoo mitteilte, habe man am Freitag Abend ein entsprechendes Schreiben erhalten und sollte binnen 24 Stunden eine Entscheidung treffen.

Im Vergleich zum früheren Gebot Microsofts soll es nur geringfügige Änderungen gegeben haben - mit einer Ausnahme: Man sicherte eine Beteiligung an den Werbeeinnahmen mit einer Garantie von mindestens 20 Milliarden Dollar in den kommenden zehn Jahren zu.

Dies genügte dem Yahoo-Management aber nicht, um den ihrer Ansicht nach zu geringen Kaufpreis auszugleichen. 47 Milliarden Dollar wollte Microsoft zahlen. Damit würde das Unternehmen klar unterbewertet, hieß es.
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