Wikia: Das bessere Google oder doch nutzlos?

Die möglichen Verbesserungen der Trefferliste gehen sogar so weit, dass man die Beschreibungstexte editieren, neue Ergebnisse hinzufügen und komplett unpassende Ergebnisse löschen kann. Doch statt diese Seite aus dem Suchindex zu entfernen, wird sie zukünftig nur durchgestrichen dargestellt.


Allerdings hat Wikia auch diverse Schwächen. Obwohl sich zahlreiche Freiwillige den kostenlosen Webcrawler Grub auf ihren Rechnern installiert haben, umfasst der Suchindex gerade einmal rund 30 Millionen Webseiten. Zum Vergleich: Die Datenbank von Google kennt mehrere Milliarden Internetangebote. Doch Jimmy Wales ist sich dieser Problematik bewusst. Aus diesem Grund hat er Links zu den Suchergebnissen von Google und Yahoo eingebaut.

Dass die sehr starke Beteiligung der Nutzer auch Gefahren birgt, stellt man vor allem dann fest, wenn man nach dem Wikipedia-Gründer Jimmy Wales sucht. An den ersten Positionen findet man die kritischsten Verweise zu seiner Person - einen neutralen Lebenslauf findet man erst später. Vor allem bei umstrittenen Themen dürfte dies auch in Zukunft ein Problem darstellen.

Fazit: Wikia hat durch die Beteiligung der Nutzer sehr viel Potenzial, doch bevor man sich mit den großen Suchmaschinenbetreibern anlegen kann, muss noch viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt werden. Genau dies könnte zu einem Problem werden, denn der typische Internetnutzer will einfach nur etwas finden und sich nicht an dem Aufbau eines möglichst guten Suchindexes beteiligen.

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Weitere Informationen: Wikia.com
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