Wikipedia-Gründer beerdigt seine Suchmaschine

Internet & Webdienste Die von Wikipedia-Gründers Jimmy Wales ins Leben gerufene Wikia Search steht vor dem Aus. Nach einem Jahr erklärte Wales das Projekt für gescheitert. Das Interesse sei zu gering. Nun ging ihm das Geld aus, mit dem die Suchmaschine finanziert wurde. Daher wird das Angebot in diesen Tagen offline gehen. Allerdings soll das Aus nicht endgültig sein. Den Aufbau einer offenen, Community-orientierten Suchmaschine wolle Wales möglicherweise erneut versuchen, wenn sich die Wirtschaftslage verbessert.

Sein Unternehmen Wikia hat derzeit aber nur begrenzte Mittel zur Verfügung. Diese werden für das Kerngeschäft seiner Firma, dem Hosten von Wikis und Foren, benötigt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auch auf dem neuen Projekt WikiaAnswers, einer Plattform, bei der Nutzer Fragen stellen und von der Community beantworten lassen können.

Wikia Search sollte den traditionellen Suchmaschinen, insbesondere Google, ein neues Konzept entgegensetzen. Die Platzierung einzelner Seiten in den Ergebnislisten sollte im Wesentlichen durch Bewertungen der Nutzer beeinflusst werden.
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