ASIO4ALL - Universeller ASIO-Treiber

Mit dem kostenlosen ASIO4ALL in der Version 2.13 lässt sich auch bei einfachen WDM-Soundkarten oder Onboard-Chips Unterstützung für das im Musikbereich häufig genutzte, mehrkanalfähige Audiotransfer-Protokoll ASIO ("Audio Stream Input/Output") hinzufügen.
ASIO4ALLDie Einstellungen von ASIO4ALL

Für (semi-)professionelle Anwendungen

Das kleine, auf Deutsch verfügbare Programm ermöglicht dadurch besonders geringe Latenzen, die sonst nur teuren Profi-Soundkarten mit entsprechenden Treibern vorbehalten bleiben.

Um ASIO4ALL nutzen zu können, muss zunächst die verwendete Audio-Software auf die Zusammenarbeit mit dem Programm eingestellt werden. Die verwendete Software sollte anschließend eine Schaltfläche oder einen Menüpunkt bereitstellen, alternativ lässt sich das Control-Panel von ASIO4ALL aber auch über den System-Tray aufrufen.

Im Hauptfenster können die verfügbaren Audiogeräte ausgewählt und die Einstellungen für jedes einzeln angepasst werden. Über den Schieberegler für die ASIO-Puffergrösse lassen sich kleinere Werte für eine geringere Latenz einstellen. Bei Tonfehlern wie Knacksen oder Aussetzern muss ein höherer Wert gewählt werden. Die erweiterten Einstellungen bieten noch weitere Anpassungsmöglichkeiten, darunter bei Software-seitiger Unterstützung unter anderem Latenzausgleich sowie Hardware-Puffer respektive Pull-Modus bei Wave RT.

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Asio4all - naja, nicht unbedingt brauchbar.
Wenn man richtig was machen will, besser eine gescheite Soundkarte besorgen.
 
@M4dr1cks: Also ich kenns von FL Studio, da es da mitgeliefert wird. Finde den Unterschied durchaus spürbar und somit ist es besser als nichts. Ich verstehe bis heute aber nicht, was das Ding aus technischer Sicht eigentlich tut, selbst nach mehrmaligem Lesen von Beschreibungen wie hier im Artikel...
Schwierig wird es halt, wenn man ein Notebook verwendet. Da kann man schlecht einfach eine Soundkarte einbauen.
 
@psylence: Gibt massig externe Dacs, in jeder Preisklasse!
 
@LivingLegend: was allerdings auch nicht wirklich hilft. Kämpfst du mit hohen DPCs auf dem PC ist davon früher oder später auch der USB betroffen mit dem du ohnehin in den meisten Fällen nicht über 24/96 hinauskommst was einen extenen DAC genaugenommen sehr sinnfrei macht. Und gehst du über eine interne Soundkarte optisch oder per coax zum DAC hast du zwar das 24/96er Limit locker umgangen allerdings brauchst du dann wiederum keinen externen DAC denn dann hast du die volle Latenz/DPC Problematik wiederum schon intern. Spontan fallen mir auch wenige onboardlösungen auf die sich mit externen DACs syncron takten lassen. (clock I/O)
 
@LivingLegend: das ding ist ein treiber, der wesentlich geringere latenzzeiten bietet, als die standardtreiber.
 
@kabuko:
ASIO ist erst mal ein Protokoll und kein Treiber!
ASIO ermöglicht direkten Zugrifff auf die Hardware. Der Windows Standard DirectSound hat keinen direkten Zugriff auf die Hardware da läuft alles über Emulation und Windows mischt sich selbst bei 1:1 Übertragungen ein. MS passendes Gegenstück zu ASIO wäre WASAPI, das umgeht den kompletten Windows Mixer.

Von gut nach schlecht also:
ASIO -> WASAPI -> DirectSound


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