Mac OS X: Datenverlust bei Verschieben von Dateien

Software Mit der "Leopard" genannten neuen Version seines Betriebssystems Mac OS X will Apple weiter am Marktanteil von Microsofts Windows knabbern. Seit Mac OS X 10.5 erhältlich ist, zeigt sich jedoch, dass auch die Nutzer der Windows-Alternative nicht vor teilweise schweren Fehlern in ihrem Betriebssystem gefeit sind.

Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass die in "Leopard" enthaltene Firewall zum Teil löchrig ist und außerdem für massive Probleme mit diversen Anwendungen sorgen kann, ist nun ein weiterer schwerwiegender Fehler entdeckt worden. Dieser kann beim Verschieben von Daten zu deren Verlust führen.

Mac OS X File Moving Bug


Wie der Blogger Tom Karpik berichtet, löscht Mac OS X 10.5 offenbar beim Verschieben von Dateien von einem Laufwerk auf das andere oder ein beliebiges Gerät im Netzwerk oder am USB-Port die Daten von ihrem ursprünglichen Speicherort, wenn das Ziel des Verschiebevorgangs aus irgendeinem Grund während der Aktion nicht mehr erreichbar ist.

Verschiebt man also zum Beispiel Dateien über WLAN auf einen anderen Computer und die Verbindung reißt ab, sind die Daten verloren. Alle Dateien, die das Ziellaufwerk nicht erreicht haben, verschwinden somit im Nirvana. Diverse Nutzer des neuen Apple-Betriebssystem berichten mittlerweile von ihren leidvollen Erfahrungen mit dem Fehler.

Ob Apple das Problem schnell beseitigen kann, ist noch unklar, denn bisher hat sich das Unternehmen nicht zu dem Thema geäußert. In dem obigen Video zeigt Tom Karpik anhand eines Beispiels, wie das Problem nachgewiesen werden kann. Mittlerweile scheint außerdem festzustehen, dass der Fehler auch bei früheren Mac OS X Versionen besteht.
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Muhahahahah, da muss ich mal ganz laut lachen :D:D:D:D
 
@xirot: jup ich auch xD
 
@xirot: ohm an jungs, 13:10...is die schule wieder vorbei?schön 5te klasse nach der 6ten stunde schluss!mann
 
Microsoft oder Apple, hin oder her... Geflame ist kindisch aber das ist mal echt übel.
 
@doneltomato: Ja, vor allem hier geht es um grundsätzliche Probleme. Dass komplexe Software Bugs und Sicherheitslöcher enthält, lässt sich nunmal nicht vermeiden. Aber dass Apple in Sachen Sicherheit und Stabilität mit der Zeit schlechter wird während MS mit XP SP2 und Vista ordentlich aufgeholt hat, ist erstaunlich. Wie kann denn z. B. eine Firewall standardmäßig ausgeschaltet sein? Oder Datenverlust beim Verschieben? Um es mal mit Kerner zu sagen: "geht garnicht!"


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