 Einige Mac-Nutzer haben seit der Einführung von Mac OS X 10.5 "Leopard" mit diversen mehr oder weniger schwerwiegenden Problemen zu kämpfen. Nach Meldungen über eine löchrige Firewall und Probleme mit der Nutzung der Wiederherstellungsfunktion Time Machine, gibt es nun Berichte über Tastaturen, die ihren Zweck nicht mehr oder nur eingeschränkt erfüllen.
In Apples Support-Foren häufen sich derzeit die Meldungen von Besitzern eines MacBook Pro Notebooks, bei denen nach dem Update auf Mac OS X 10.5 sowohl Tastatur, als auch Trackpad sporadisch den Dienst einstellen. Nach einiger Zeit soll die Eingabegeräte keine Tastendrücke oder Mausbewegungen mehr annehmen. Manchmal funktioniere nach einiger Zeit wieder alles, bis später wieder ein Ausfall zu beklagen sei.
Offenbar kann bei einem Ausfall von Tastatur und Trackpad in einigen Fällen nur noch neu gestartet werden. Anscheinend handelt es sich um einen Fehler in den Stromsparfunktionen. So melden einige Nutzer, dass die Tastatur scheinbar in eine Art Standby-Modus wechselt, wenn das MacBook Pro längere Zeit unberührt gelassen wurde. Andere berichten, dass das Problem nur auftritt, wenn der Rechner zuvor im Sleep-Modus war.
Apples Support-Mitarbeiter haben bisher in den Foren noch nicht Stellung genommen. Unter Umständen soll auch das längere Drücken einer Taste zum "Aufwachen" des Notebooks führen, was aber nicht von allen Betroffenen bestätigt werden konnte. Bei Apple arbeitet man offenbar bereits an einem neuen Update für die jüngste Ausgabe von Mac OS X, das die Kinderkrankheiten des "Leoparden" ausmerzen soll. Angeblich wird es bereits von ausgesuchten Testern erprobt.
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