Mac OS X "Leopard" ist da: "Bluescreens" & PC-Hack

Software Auch wenn Apple sich gerne damit brüstet, dass die eigenen Produkten im Gegensatz zu denen des Konkurrenten Microsoft "einfach nur funktionieren", ging die Markteinführung von Mac OS X 10.5 "Leopard" nicht ganz glatt über die Bühne. Schon kurz nach dem Verkaufsstart am Freitag, quellen die Support-Foren über.

Zum einen gibt es zahlreiche Beschwerden von Kunden, die über über Probleme beim Upgrade von einer früheren Version von Mac OS X klagen. Aufgrund einer Inkompatibilität mit einer älteren Version einer Software eines Drittanbieters kann es während des Installationsprozesses zu einem Absturz kommen, der von den Betroffenen als Gegenstück zu den berüchtigten "Bluescreens" bei Windows bezeichnet wird.


Apple hat zwar Lösungswege veröffentlicht, die das Problem aus der Welt schaffen sollen, bei einigen Nutzern sollen jedoch auch diese Methoden keine Abhilfe schaffen können. Bisher ist noch immer nicht klar, ob es sich möglicherweise um ein grundlegendes Problem handelt, dass den Upgrad-Prozess unmöglich und viele betroffene Systeme unbrauchbar machen kann.

Im Zusammenhang mit den ersten Problemen haben Apples Support-Hotlines offenbar mit einem Ansturm von Hilfesuchenden zu kämpfen. In vielen Ländern soll es beinahe unmöglich sein, einen Mitarbeiter von Apple zu erreichen, um Hilfe beim Upgrade auf "Leopard" zu erhalten.

Während sich gerade in den USA vor vielen Apple-Stores lange Schlangen von Mac-Fans bildeten, die auch unter widrigsten Umwelteinflüssen auf das neue Betriebssystem warteten, nutzten findige Hacker die Zeit, um Mac OS X 10.5 auch auf normalen Intel-kompatiblen PCs nutzbar zu machen.


Mittlerweile wurde eine mit vier Schritten recht kurze Anleitung für die Installation von Mac OS X "Leopard" auf Intel-PCs veröffentlicht. Unter anderem benötigt man eine gepatchte Installations-DVD, eine Patch-Datei und einen USB-Stick bzw. eine externe Festplatte, die via USB angeschlossen werden kann.

Der Ansatz wurde noch nicht ausführlich getestet, es ist also wie bei solchen Grauzonenaktivitäten üblich damit gerechnet werden, dass das Ganze unter Umständen nicht funktioniert. Vorraussetzung ist wie bei früheren Versuchen, Mac OS X auf PCs zu installieren, eine Intel-kompatible CPU mit Unterstützung für die SSE3-Erweiterungen und natürlich reichlich Geduld.
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zum glück gibt's da noch Vista...
 
@royalfella: Ironie ist doch was schönes
 
@royalfella: Naja, ist nicht mein Ding,Windows. Seit Jahren nutze ich Mac OS X. Keine Probleme ehrlich. Das mit den Problemen kann ich nicht verstehen. Weder bei meinem iMac, noch bei dem meines Bruders oder dem MacBook meiner Frau gab es auch nur den Hauch eines Problems. Die Installation war nach ca. 25 Minuten fertig und zwar auch auf dem kleinen Macbook. Allerdings haben alle Rechner Intel DUO Chips drin...
 
@Mem0rex: Wieso denn? Recht hat er! Wieso *sollte* ich mir mijon tuere Apple-wannabe-toll-sein hardware kaufen, wenn ein PC den selber und meiner meinung nach besseren Job tut... -_-'
 
@SimonAtMac: Genau das gleiche könnte ich über Windows sagen. Die Vista-Installation ging bei mir völlig problemlos, hat auch nicht länger gedauert als deine Leopard-Installation und es funktioniert seit damals (Januar) völlig problemlos. Und es sieht IMHO schöner aus als Leopard. UND es hat mich, trotz des Umstands dass es eine Ultimate 64-Version ist, inklusive des PCs weniger gekostet als ein Apple-Produkt.


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