Firefox: Mozilla will nicht von Google abhängig sein
Von den 66,8 Millionen US-Dollar, die Mozilla im Jahr 2006 umsetzen konnte, stammten ganze 85 Prozent aus der Kooperation mit Google, in deren Rahmen dessen Suche als Standard-Suchmaschine in Firefox voreingestellt wird. Kritiker fordern deshalb, dass Mozilla sich stärker von Google abgrenzen müsse, um seine Unabhängig zu gewährleisten.
Die Mozilla-Chefin Mitchell Baker hat mittlerweile auf die Kritik reagiert. Sie stellte klar, dass man viel Zeit investiert habe, um Google klar zu machen, dass Firefox nicht als "Waffe" gegen Konkurrenten missbraucht werden könne. Es gehe zu allererst um das Produkt und dessen Nutzer. Um die eigenen Werte zu schützen, sei man außerdem auch bereit, sich von Google als Partner zu trennen, wenn dies notwendig werde.
Mozilla könne sehr wohl auch ohne Googles finanzielle Unterstützung auskommen, so Baker weiter, wenn es denn nötig sei. Man müsse dann gegebenenfalls neue Einnahmequellen erschließen, um die Entwicklung der eigenen Produkte weiter voranzutreiben. Sollte die Beziehung zu Google zerbrechen, sei man mit Rücklagen in Millionenhöhe gut abgesichert, hieß es weiter.
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