Firefox-Macher erfreut über Konkurrenz von Google

Browser Obwohl Google der wichtigste Unterstützer des freien Browsers Mozilla Firefox ist, will der Suchmaschinenbetreiber noch heute einen eigenen Browser veröffentlichen. Wer nun aber denkt, Mozilla würde die Konkurrenz des eigenen Hauptsponsors fürchten, liegt falsch. Wie Mozillas Chief Executive Officer John Lilly heute verlauten ließ, war die Veröffentlichung eines eigenen Browsers durch Google nur eine Frage der Zeit und letztlich nicht abzuwenden. Es sollte daher keine Überraschung sein, dass sich Google in dieser Hinsicht engagiert, schließlich ist das "Internet das Geschäft" von Google, weshalb das Unternehmen auch klare Vorstellungen darüber habe, wie die Dinge ablaufen sollten.

Chrome werde daher ein Browser sein, der auf die Dinge hin optimiert wurde, die für Google im Mittelpunkt des Interesses stehen. Der Google-Browser soll heute in einer Betaversion für Windows veröffentlicht werden. Er dürfte mit einiger Sicherheit zu einer Firefox-Alternative für diejenigen werden, die Microsofts Internet Explorer nicht mehr nutzen möchten.


So soll Googles neuer Browser "Chrome" aussehen

Google war von Beginn an einer der wichtigsten Unterstützer von Mozilla. Die Suchmaschine ist die Standard-Suche in Firefox und wird auch auf der Standard-Startseite des freien Browsers verwendet. Auf diesem Weg verdiente Mozilla allein im Jahr 2006 rund 56 Millionen US-Dollar durch seine Zusammenarbeit mit Google.

Lilly hieß Google als neuen Mitbewerber im Browser-Markt dennoch willkommen. Weitere Konkurrenz sei durchaus gewünscht, so der Mozilla-Chef. Die finanziellen Beziehungen zu Google sollen bis mindestens 2011 bestehen bleiben. Auch darüber hinaus will man weiter kooperieren, wobei es vor allem um technische Projekte geht.

Wenn sich mehr kluge Leute Gedanken darüber machten, wie das Web für normale Menschen besser gemacht werden könne, sei dies eine gute Sache, so Lilly weiter. Wettbewerb führe häufig zu Innovation der einen oder anderen Art. Als Beispiel nannte er die bei allen Browser-Herstellern in diesem Jahr zu erwartenden starken Fortschritte in der schnellen Verarbeitung von JavaScript, Sicherheitsverbesserungen und leichter zu bedienende Benutzeroberflächen.

Wenn Google nun mitmische, werde sich diese Entwicklung fortsetzen, sagte er.
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