Filesharing: Frankreichs Provider überwachen Nutzer

Internet & Webdienste Nachdem wir in der Vergangenheit bereits darüber berichteten, dass Frankreich verstärkt gegen illegales Filesharing vorgehen will, kommt jetzt Bewegung in die Sache. So sagte die Vereinigung der Internetprovider Frankreichs (AFA) jetzt ihre Unterstützung zu.

Demnach sollen illegale Upload der Nutzer zukünftig von so genannten "Radar Robots" aufgespürt werden. Weiterhin will man Warnmeldungen der Rechteinhaber an die entsprechenden Kunden weiterleiten. Die Radar Robot Computer sollen auf Uploads in Filesharing-Netze reagieren - welche Maßnahmen eingeleitet werden, steht noch nicht fest.


Ein derartiges System müsste allerdings von einer Polizeidienststelle betreut werden, da in die Freiheitsrechte der Kunden eingegriffen wird. Die französischen Provider lehnten es allerdings ab, bestimmte Inhalte komplett aus ihrem Netz zu filtern. Wie auch in den USA hält man es für sinnvoll, die Personen anzuschreiben, die urheberrechtlich geschütztes Material ins Internet stellen.

Der französischen Phonoindustrie gehen diese Maßnahmen noch nicht weit genug. Sie fordert eine schnelle Bestrafung der Uploader, ähnlich einem Strafzettel bei zu schnellem Fahren.
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totalüberwachung ahoi, hätte ich von den franzosen nicht erwartet...
 
@atomfred: Von wem, wenn nicht von einem Staat der mit Sarkozy von einem der radikalsten Anti-Volks Kämpfer im Namen des Kapitals regiert wird und eine wie Janelly Fourtou ungehindert manipulieren lässt, hättest du das denn erwartet? Nord Korea? Ich frag mich bloss warum diese ganzen E-Mule etc Schwachköppe immer noch nichts von SSL gehört haben, da sieht der ISP nichts...
 
@ Dondan: eMule hat ja schon sowas in der Art. Es ist zwar keine Verschlüsselung um die Anonymität zu steigern, aber die sogenannte "Protocol Obfuscation" macht das Protokoll zumindest für die automatische Erkennung durch den ISP unkenntlich. Ein automatischer Block kann somit relativ gut verhindert werden. Ich denke wenn jemand wirklich viel mit solchen Programmen herunterlädt und dann eine ziemlich hohe Sicherheit (z.B. durch SSL) haben will, dann wird die ganze Sache ziemlich CPU lastig... Außerdem steigt meines Wissens nach die Datenmenge mit der Stärke der Verschlüsselung rapide an, was sicher auch nicht jeder will. Da muss wohl für betroffene Leute ein Kompromiss aus Sicherheit und Nutzbarkeit gefunden werden. Das überlasse ich dann aber besser den Profis :D So jetzt hab ich auch meinen Senf dazugegeben =P
 
Mies, wo sind da die Datenschützer? Geköpft? Gerade im Land der Revolution für Menschenrechte ... wohl zu lange her. Zeit für eine neue. :) Bleiben ja noch diverse Auswege wie Fakebenennung und Passwortsicherung. Wenn alle Stricke reißen, fangen die Franzosen halt wieder an, manuell zu tauschen.


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