Frankreich startet Totalüberwachung für Filesharing

Internet & Webdienste Wie Frankreichs Staatsrat Conseil d'Etat vor einigen Tagen bekannt gab, werde man ab sofort alle nationalen Filesharing-Netzwerke verstärkt überwachen lassen. So wolle man die Anzahl der illegal heruntergeladenen Musikdateien deutlich verringern.

Jeder, der innerhalb eines Tages 50 urheberrechtlich geschützte Titel über eDonkey, Kazaa, BitTorrent oder SoulSeek herunterlädt, müsse mit einer strafrechtlichen Verfolgung und einer Geldstrafe von bis zu 5000 Euro rechnen, hieß es. Eine Datenbank mit über 10000 aktuellen Songs soll bei der Suche nach den Raubkopierern helfen.

Französische Datenschutzorganisationen bezeichneten die Totalüberwachung der P2P-Netzwerke als "unverhältnismäßig" und plädierten stattdessen dafür, dem Filesharer zunächst eine Warnung per E-Mail zu senden, bevor ein Strafverfahren eingeleitet wird. Die Regierung lehnte diesen Vorschlag allerdings ab.

Vielen Dank an Hauner für diese Meldung!
Diese Nachricht empfehlen:
 
o.0 Krass... und wenn ich dort nur 49 Titel runterlade? ^^
 
@Executter: Du Komiker ! *lach*
 
@Executter: Aber mal im Ernst... Das heißt also ich kann als Franzose jeden Tag 40 titel bedenkenlos saugen... Na das ist doch mal ein Angebot... Das sollen sie in Deutschland auch einführen... :) Zumal sie mal wieder die Katze von der falschen Seite angreifen... Nicht die, die Saugen sind die schlimmen sondern die, die es anbieten. Warum geht den nieman an den Kragen. Es scheint ja fast so als wenn ich meine gesammte CD Sammlung anbieten darf aber nicht runter laden :O= Und was ist mit Filmen oder Software?
 
Winfuture hat die News etwas "unglücklich" geschrieben. Es geht darum, dass wer mehr als 50 Files über eine Tauschbörse an einem Tag runterläd überwacht wird und zwar dauerhaft (Also bis sich halt die ID ändert oder so) Wenn du dir also 51 OpenSourceprogramme runterziehst an einem Tag wirste überwacht. so sieht das aus.
 
@Boby666666: tja, dumm nur, dass du in dem Moment in dem du etwas saugst automatisch auch zum Anbieter wirst, nämlich zumindest der Parts, die du schon auf der Platte liegen hast. Ohne Sharing würde ein FileSharing-Netz schließlich keinen Sinn machen und keine Regierung würde Gesetze dagegen erlassen :-) Falls du die meinst, die urheberrechltich geschütztes Material im großen Umfang gegen Kohle anbieten, denen geht es schon ziemlich an den Kragen, wenn man sie zu fassen bekommt, viele haben sich aber in Staaten zurückgezogen, in denen sie Strafverfolgung zurzeit nicht wirklich zu befürchten haben.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles