Notruf: US-Mobilfunkanbieter müssen Strafe zahlen

Telefonie Die U.S. Federal Communications Commission (FCC) will eine Strafe gegen drei große Mobilfunkanbieter verhängen. Sie hatten den Termin für einen neuen Notruf namens E911 nicht eingehalten und sollen nun 2,8 Millionen US-Dollar Strafe zahlen. Sprint Nextel, Alltel und U.S. Cellular sollten eigentlich bis zum 31. Dezember 2005 dafür sorgen, dass der neue Notruf auch in ihren Netzen möglich ist. Im Vergleich zum alten System kann mittels E911 festgestellt werden, von wo der Anruf kommt, so dass die Einsatzkräfte möglichst schnell vor Ort sind. Bis zum oben genannten Stichtag sollten 95 Prozent des Netzes "Enhanced 911" unterstützen.

Da das Netz von Sprint Nextel zu diesem Zeitpunkt gerade einmal zu 74 Prozent ausgebaut war, wird hier die höchste Strafe fällig: 1,3 Millionen US-Dollar. Alltel müsste eine Million US-Dollar zahlen, U.S. Cellular lediglich 500.000 US-Dollar. Die beiden zuletzt genannten konnten die Probleme inzwischen beseitigen - Sprint Nextel hat die 95-Prozent-Marke noch immer nicht erreicht.

Laut der FCC erwarten die US-Bürger, dass ihre Position beim Absetzen eines Notrufs bestimmt werden kann. Daher will man entschlossen gegen die Mobilfunkanbieter vorgehen, die dieses Projekt scheitern lassen.
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