Google-Boss warnt Politiker vor Macht des Internets

Wirtschaft & Firmen Auf einer Tagung der britischen Konservativen hat Google-Chef Eric Schmidt die Politiker aller Parteien vor der Macht des Internets gewarnt. In einigen Jahren wird es seiner Meinung nach möglich sein, problemlos zu überprüfen, ob die Aussage eines Politikers der Wahrheit entspricht. Laut Schmidt soll dies bereits in rund fünf Jahren machbar sein. In einem Interview mit der Wirtschaftszeitung Financial Times sagte er weiterhin, dass die Politik erst die Auswirkungen des Internets kennenlernen müsse. In wahrhaft hellseherischer Manier sagte Schmidt, es werde eine Art Gerät für die "Vorhersage der Wahrheit" geben.

Mit Hilfe dieses Programms könnte man dann ermitteln, ob Aussagen von Politikern im Zusammenhang mit historischen Daten der Wahrheit entsprechen könnten. Es werde zwar kaum möglich sein, die Wahrheit zu ermitteln, für eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit sei Google jedoch gern bereit, so Schmidt gegenüber der Zeitung.

In einem Artikel der britischen Boulevardzeitung SUN schrieb er ausserdem, dass das Internet die Barrieren zwischen Menschen und Informationen eingerissen habe, wodurch der Zugriff auf diese Informationen demokratisiert worden sei. Die Politik müsse sich diesem Trend anpassen, hieß es weiter.
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