Patch-Day Fehler: Alternative kumulative Update-Pakete für Windows 10
Microsoft hat sich Problemen angenommen, die sich bei einigen Nutzern nach den Windows 10-Updates vom Juli-Patch-Day gezeigt hatten. Betroffen waren Exchange, Lync und Skype, nun gibt es ein aktualisiertes Update-Paket.
Microsoft hat neue Windows-Updates aufgrund von Problemen mit den Sicherheitsupdates vom 10. Juli veröffentlicht. Windows 10-Nutzern, bei denen nach der Installation der Juli-Updates Probleme aufgetreten sind, wird empfohlen, die Ersatzaktualisierungen zu installieren. Microsoft hat nun mit neuen als "Alternate Cumulative Update Packages" bezeichneten Updates die Sicherheitslücken geschlossen und die Probleme behoben.
Darüber hinaus gab es auch Probleme mit den neuesten Updates für die Spectre- und Meltdown-Angriffe und den sogenannten Lazy FP State Restore-Angriff. Diese Probleme traten bei Windows 10 und anderen unterstützten Windows-Versionen auf. Für diese Updates sind ebenfalls alternative kumulative Update-Pakete erschienen.
Windows-Nutzer, die nach der Installation der Juli-Updates keine Probleme hatten, müssen laut Microsoft die Ersatzupdates nicht installieren.
Download Windows 10 Update-Assistent Siehe auch:
Unvorhergesehene Probleme nach dem Patch-Day
Die Probleme wurden zum Teil durch Windows 10-Sicherheitsupdates für vier Sicherheitslücken in .NET Framework (CVE-2018-8202, CVE-2018-8260, CVE-2018-8284 und CVE-2.018-8.356) verursacht. Dadurch tauchten Fehler auf, die dazu führten, dass die Programme Exchange, Lync und Skype nicht mehr funktionierten. Hinzu kamen unvorhergesehene Probleme mit den DHCP-Einstellungen. Es gab verschiedene Fehlermeldungen, die für sich genommen nur ärgerlich waren, aber die Ausführung der Programme nicht behinderten. Bei anderen Nutzern kam es allerdings gehäuft zu Bluescreens.Neue Updates
Die Updates stehen ab sofort über den Microsoft Update-Katalog bereit, sind aber auch schon über WSUS oder manuell in Windows Update verfügbar.Darüber hinaus gab es auch Probleme mit den neuesten Updates für die Spectre- und Meltdown-Angriffe und den sogenannten Lazy FP State Restore-Angriff. Diese Probleme traten bei Windows 10 und anderen unterstützten Windows-Versionen auf. Für diese Updates sind ebenfalls alternative kumulative Update-Pakete erschienen.
Windows-Nutzer, die nach der Installation der Juli-Updates keine Probleme hatten, müssen laut Microsoft die Ersatzupdates nicht installieren.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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