Wie Microsoft die Pro-Nutzer von Windows 10 Pro wegbekommen will

Microsoft, Betriebssystem, Windows, Windows 10, Windows 10 Professional Bildquelle: Microsoft
Microsoft zieht über die Support-Laufzeiten jetzt die Daumenschrauben für jene Kunden an, die die Pro-Version von Windows 10 nach Ansicht der Redmonder nicht im gewünschten Umfeld einsetzen. Betroffen davon sind Unternehmen, die es als richtigen Weg ansahen, ihre Pro-User mit der Pro-Edition auszustatten.
Microsoft will in den Unternehmens-Umgebungen klar die Enterprise-Version im Einsatz sehen. Und wie der Gartner-Analyst Stephen Kleynhans laut einem Bericht der Computerworld herausarbeitet, lenkt man die Firmenkunden in diese Richtung, indem man Windows 10 Pro den Zugang zu einigen Management-Features, vor allem aber zu erweiterten Support-Fristen verwehrt.

Das fing schon im letzten Jahr an: Hier fand man sich in der immer wiederkehrenden Situation wieder, dass der Support für die Windows 10-Version 1511 - also das Major-Release vom November 2015 - eigentlich auslief. Da diverse große Kunden die Migration auf den Windows-as-a-Service-Pfad aber noch nicht abgeschlossen hatten, bot Microsoft hier dann Extended-Support an. Später bekamen auch Nutzer der Versionen 1609, 1703 und 1709 die Möglichkeit, diesen zu nutzen - also 24 statt nur 18 Monaten Support zu bekommen.


Pro steht für...Privat

Allerdings wurden die Nutzer von Windows 10 Pro ausgeklammert. Die Support-Erweiterungen gibt es nur für Windows 10 Enterprise sowie das eng verwandte Windows 10 Education, bei dem es sich quasi um eine Enterprise-Ausgabe handelt, die günstiger an Bildungseinrichtungen und -organisationen abgegeben wird. Beim Einsatz von Windows 10 Pro erwartet Microsoft, dass einige Monate schneller auf die jeweils neueren Versionen aktualisiert wird, wenn weiterhin Security-Patches und Fehlerkorrekturen ankommen sollen.

Es sei durchaus überraschend, dass die längeren Support-Fristen nicht auch für Windows 10 Pro bereitgestellt werden, führte Kleynhans aus. "Ich denke, dass dies die Tatsache klarmacht, dass Pro im Business-Bereich keine Zukunft hat", führte der Analyst aus. Die Edition wird stattdessen verstärkt für die ambitionierteren Privatkunden positioniert. Das zeigt sich auch daran, dass die Pro-Fassung den höchsten Anteil an Vorab-Installationen auf neu verkauften PCs hat.

Siehe auch: Windows 10 Enterprise legte in den vergangenen Monaten stark zu

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