Entführter Bitcoin-Börsenchef nach Krypto-Lösegeldzahlung wieder frei
Der am Dienstag in der Ukraine verschleppte Chef der Bitcoin-Börse Exmo, Pavel Lerner, ist wieder auf freiem Fuß. Unbekannte hatten am Freitag ein Bitcoin-Lösegeld im Wert von ungefähr einer Million US Dollar gezahlt, woraufhin die bewaffneten Entführer den Mann freiließen.
Pavel Lerner sei in Sicherheit, stehe aber immer noch unter akutem Stress, so eine offizielle Mitteilung der Bitcoin-Börse. Der Exmo-Chef werde sich deshalb vorerst nicht zu dem Fall äußern. In dem Statement wird außerdem darauf hingewiesen, dass Lerner bei Exmo keinen Zugriff auf die Finanzwerte der Kunden habe. Die Zahlung des Lösegelds kam demnach aus einer anderen Quelle.
Lerner gilt als ausgewiesener Experte für Blockchain-Technologien und Kryptowährungen und ist insbesondere in der Bitcoin-Szene recht bekannt. Entsprechend erschüttert waren die Reaktionen auf die gewalttätige Entführung. Der 40-Jährige hatte gerade das Büro verlassen, als ihn mehrere maskierte Männer in einen schwarzen Benz zerrten. Die örtliche Polizei bestätigte laut einem Bericht der BBC, dass es eine Entführung gegeben hat, ging aber nicht näher auf die Umstände oder das Opfer ein.
Auch beim Handelsplatz Bithump waren bei einem großangelegten Angriff in diesem Jahr Krypto-Gelder in Form von Bitcoin und Ethereum mit einem Wert von 80 Millionen US Dollar gestohlen worden. Der südkoreanische Geheimdienst behauptet inzwischen Beweise zu haben, dass für den Diebstahl Nordkorea verantwortlich war.
Angesichts der Möglichkeit anonymer Transfers ist Bitcoin besonders für Kriminelle interessant. Bei Lösegeldzahlungen in Kryptowährungen wie im Fall von Pavel Lerner, können Erpresser ihre Identität nahezu perfekt verschleiern, weshalb Bitcoin und Co. auch bei Ransomware-Attacken als beliebtes Zahlungsmittel gelten.
Lerner gilt als ausgewiesener Experte für Blockchain-Technologien und Kryptowährungen und ist insbesondere in der Bitcoin-Szene recht bekannt. Entsprechend erschüttert waren die Reaktionen auf die gewalttätige Entführung. Der 40-Jährige hatte gerade das Büro verlassen, als ihn mehrere maskierte Männer in einen schwarzen Benz zerrten. Die örtliche Polizei bestätigte laut einem Bericht der BBC, dass es eine Entführung gegeben hat, ging aber nicht näher auf die Umstände oder das Opfer ein.
Bitcoin weckt Begehrlichkeiten
Wie die Entführung zeigt, weckt die Kursexplosion auch bei Kriminellen vermehrt Begehrlichkeiten. So brutal wie bei der Entführung in der Ukraine war bislang aber niemand vorgegangen. Bislang versuchten Betrüger vor allem durch Hacks oder durch das Verbreiten von Malware an die kostbaren Digitalmünzen zu kommen. So wurden etwa beim Marktplatz Nicehash von Hackern die stolze Menge von 4.736 Bitcoins aus verschiedenen Kunden-Wallets erbeutet.Auch beim Handelsplatz Bithump waren bei einem großangelegten Angriff in diesem Jahr Krypto-Gelder in Form von Bitcoin und Ethereum mit einem Wert von 80 Millionen US Dollar gestohlen worden. Der südkoreanische Geheimdienst behauptet inzwischen Beweise zu haben, dass für den Diebstahl Nordkorea verantwortlich war.
Angesichts der Möglichkeit anonymer Transfers ist Bitcoin besonders für Kriminelle interessant. Bei Lösegeldzahlungen in Kryptowährungen wie im Fall von Pavel Lerner, können Erpresser ihre Identität nahezu perfekt verschleiern, weshalb Bitcoin und Co. auch bei Ransomware-Attacken als beliebtes Zahlungsmittel gelten.
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