Kritik an Microsoft: Ist das Windows 10 Fall Creators Update ein Fehler?
Morgen veröffentlicht Microsoft das Fall Creators Update und so mancher ist bereits sehr gespannt, was die neueste Feature-Aktualisierung bieten wird. Doch einige blicken dem Tag auch mit einigem Grauen entgegen, denn viele halten Version 1709 für unfertig, misslungen und voller Bugs.
Das Fall Creators Update wird schon bald an die ersten Nutzer verteilt. Bisher waren derartige Aktualisierungen zumeist von überwiegend "Will ich!"-Rufen begleitet, doch bei der auch Version 1709 genannten Ausgabe gibt es ungewöhnlich viel Skepsis und sogar regelrechte Abneigung.
Dazu zählt auch ein Nutzer mit dem Namen Yannick und dem Pseudonym studio384, dieser ist der Betreiber des unter Insidern bekannten und auch renommierten Blogs Change Windows. Und dieser hat am Wochenende einen Beitrag veröffentlicht, in dem er meint, dass sich Microsoft mit der Veröffentlichung von Version 1709 alles andere als einen Gefallen tut.
Das könnte man als Rant eines Windows-Hassers abtun, allerdings konnten auch wir in den vergangenen Wochen und Monaten viele kritische Stimmen zum diesjährigen Herbst-Update beobachten - haben aber bis zuletzt gehofft, dass Microsoft alles noch in den Griff bekommt. Aber es zeichnet sich leider ab, dass es wohl besser gewesen wäre, Version 1709 zu verschieben.
Change Windows führt zahlreiche Bugs auf, die mehr als Grenzfälle sind, darunter ein nicht mehr (gut) funktionierendes Scrollen im Info-Center bei Nutzung von Touchscreens - da nur leere Flächen zum Scrollen genutzt werden können. Außerdem werden der künftig versteckte Windows Media Player (hier die Anleitung, wie man ihn wieder an die Oberfläche bekommt) und auch diverse Probleme mit Treibern angesprochen.
An den Features von Version 1709 lässt der Blogbeitrag auch kein gutes Haar, demnach sei das Onscreen-Keyboard die größte Neuerung dieses Releases. Andere wie das ursprünglich für das Creators Update geplante MyPeople seien nicht gut umgesetzt und werden auch noch nicht von genügend Apps unterstützt.
Aus vielen Rückmeldungen können wir an dieser Stelle auch die Probleme beim Gaming ergänzen, da viele seit dem Creators Update über signifikante Framerate-Einbußen klagen, das hat sich im vergangenen halben Jahr auch kaum bis gar nicht gebessert.
Der Blogbeitrag meint als Fazit, dass sich Microsoft mit dem halbjährigen Updatezyklus übernommen hat. Dabei stellt sich tatsächlich die Frage, ob sich das Redmonder Unternehmen mit dem selbst auferlegten Korsett nicht unnötigen Druck gemacht hat und macht.
Was meint ihr? Ist die Lage tatsächlich so dramatisch wie es der Autor des Blogs meint? Oder sind das Punkte, die Microsoft in den Wochen nach Release durchaus hinkriegen kann bzw. im Fall der Design-Inkonsistenzen für die Praxis von Windows 10 nichts Schlimmes darstellen?
Dazu zählt auch ein Nutzer mit dem Namen Yannick und dem Pseudonym studio384, dieser ist der Betreiber des unter Insidern bekannten und auch renommierten Blogs Change Windows. Und dieser hat am Wochenende einen Beitrag veröffentlicht, in dem er meint, dass sich Microsoft mit der Veröffentlichung von Version 1709 alles andere als einen Gefallen tut.
"Bugs! Bugs! Bugs!"
Demnach sei das Fall Creators Update ein "mieses Update" und habe nach wie vor enorm viele Probleme, dazu zählen "blöde Bugs, inkonsistentes Design und ein Feature, das die Mühe nicht wert ist". Studio384 geht mit Version 1709 in weiterer Folge hart ins Gericht.Das könnte man als Rant eines Windows-Hassers abtun, allerdings konnten auch wir in den vergangenen Wochen und Monaten viele kritische Stimmen zum diesjährigen Herbst-Update beobachten - haben aber bis zuletzt gehofft, dass Microsoft alles noch in den Griff bekommt. Aber es zeichnet sich leider ab, dass es wohl besser gewesen wäre, Version 1709 zu verschieben.
Change Windows führt zahlreiche Bugs auf, die mehr als Grenzfälle sind, darunter ein nicht mehr (gut) funktionierendes Scrollen im Info-Center bei Nutzung von Touchscreens - da nur leere Flächen zum Scrollen genutzt werden können. Außerdem werden der künftig versteckte Windows Media Player (hier die Anleitung, wie man ihn wieder an die Oberfläche bekommt) und auch diverse Probleme mit Treibern angesprochen.
Fluent: Mal hier, mal dort
Kritik gibt es auch an den vielen veralteten integrierten Apps. Problematisch ist auch die stufenweise Einführung der neuen Designsprache Fluent, da dies zu einer inkonsistenten Optik führt. Bereits zuvor habe es große Unterschiede bei Universal Windows Platform-Apps gegeben, mit Fluent wird die Situation noch schlimmer, da mal hier, mal dort ein dazugehöriges Design-Element auftaucht.An den Features von Version 1709 lässt der Blogbeitrag auch kein gutes Haar, demnach sei das Onscreen-Keyboard die größte Neuerung dieses Releases. Andere wie das ursprünglich für das Creators Update geplante MyPeople seien nicht gut umgesetzt und werden auch noch nicht von genügend Apps unterstützt.
Aus vielen Rückmeldungen können wir an dieser Stelle auch die Probleme beim Gaming ergänzen, da viele seit dem Creators Update über signifikante Framerate-Einbußen klagen, das hat sich im vergangenen halben Jahr auch kaum bis gar nicht gebessert.
Der Blogbeitrag meint als Fazit, dass sich Microsoft mit dem halbjährigen Updatezyklus übernommen hat. Dabei stellt sich tatsächlich die Frage, ob sich das Redmonder Unternehmen mit dem selbst auferlegten Korsett nicht unnötigen Druck gemacht hat und macht.
Was meint ihr? Ist die Lage tatsächlich so dramatisch wie es der Autor des Blogs meint? Oder sind das Punkte, die Microsoft in den Wochen nach Release durchaus hinkriegen kann bzw. im Fall der Design-Inkonsistenzen für die Praxis von Windows 10 nichts Schlimmes darstellen?
Übersicht der wichtigsten neuen Features des Fall Creators Update:
- Neue Designsprache mit dem Namen Fluent Design System
- Diverse Anpassungen des Startmenüs
- My People-Funktionalitäten, bei denen drei Kontakte als Schnellverknüpfung in der Tastleiste angepinnt werden können.
- On-Demand Sync (ähnlich wie Platzhalter) bei OneDrive.
- Zahlreiche neue Funktionalitäten für Microsoft Edge.
- Verbesserungen am Input, darunter ein neues Emoji-Panel und ein aktualisiertes Touch-Keyboard.
- Zahlreiche Anpassungen an den Einstellungen.
- Etliche Änderungen "unter der Haube", wie etwa das Bremsen nicht aktiver Programme sowie Verlängerung der (Akku-)Laufzeit. Dazu kommen diverse Neuerungen bei Cortana und dem Thema Mixed Reality.
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