3DMark 11 - Neue Version des Grafik-Benchmarks

Benchmarks Die Entwickler aus dem Hause Futuremark haben heute ihren bekannten Grafikkarten-Benchmark 3DMark 11 veröffentlicht. Damit richtet sich das Unternehmen ausschließlich an die Besitzer einer DirectX-11-fähigen Grafikkarte.

Neben 3DMark bietet Futuremark auch den PC-Benchmark PCMark Vantage an.

3DMark 11 steht für die Windows-Versionen Vista und 7 zur Verfügung. Im Laufe des Benchmarks werden sechs unterschiedliche Tests absolviert. Vier davon überprüfen sehr speziell die Grafikleistung, ein anderer die Performance bei Physik-Berechnungen und ein letzter kombiniert diese beiden Bereiche.

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Bilderstrecke starten: 3DMark 11

Futuremark hat eine eigene DirectX-11-Engine speziell für 3DMark 11 entwickelt, die von den Neuerungen der Multimediaschnittstelle von Microsoft Gebrauch macht. Dazu gehören Features wie Tessellation, Compute Shaders und Multi-Threading.

Auf Wunsch vieler Nutzer haben die Entwickler aus Finnland den Demo-Modus wieder implementiert. Darin werden die beiden Tests "Deep Sea" und "High Temple" miteinander kombiniert und mit stimmungsvoller Musik begleitet. Ziel ist es, eine beeindruckende audiovisuelle Erfahrung zu schaffen.

3DMark 11 - Trailer (HD-Version)

Den zum Benchmark gehörigen Online-Service hat Futuremark überarbeitet. Unter 3dmark.com kann man die Benchmark-Ergebnisse hochladen, mit anderen Nutzern teilen und mit weiteren Systemen vergleichen.

Als minimale Systemanforderungen werden ein Prozessor mit mindestens zwei Mal 1,8 GHz, 1 Gigabyte Arbeitsspeicher, 1,5 Gigabyte Festplattenspeicher und eine DirectX-11-fähige Grafikkarte genannt. Bei der Berechnung des Ergebnisses spielt nicht nur die Hardware, sondern auch die installierte Software eine Rolle, da diese die Performance eines Systems beeinflussen kann.


Wer die Hardware-Anforderungen nicht erfüllt, kann sich die sechs Tests in unserem Videobereich einzeln anschauen.

Futuremark bietet drei unterschiedliche Versionen von 3DMark 11 an, wobei nur die Basic Edition kostenlos ist. Sie bietet nur eine Voreinstellung für die Grafikqualität ("Performance"). Die Advanced Edition für $19,95 lässt sich diesbezüglich frei anpassen. Mit der Professional Edition für knapp 1.000 Dollar richtet sich Futuremark an Unternehmen. Diese können Benchmarks dann auch automatisieren.

3DMark 11
3DMark 11 - Die Editionen im Vergleich

Bei der Auswertung der Benchmark-Ergebnisse sollte der Buchstabe vor der Punktzahl beachtet werden. Er gibt an, welche Voreinstellung für die Grafikqualität gewählt wurde. E7053 steht beispielsweise für 7053 Punkte mit der Voreinstellung "Entry". Hinzu kommen "Performance" (P) und "Extreme" (X).

Gewinnspiel:
Unter allen Lesern verlosen wir sechs Lizenzen der 3DMark 11 Advanced Edition. Bis Freitag (10.12.2010) haben Sie Zeit, am Gewinnspiel teilzunehmen. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Das Gewinnspiel ist jetzt beendet.


Download: 3DMark 11 Basic-Edition (282 MB, WinFuture-Server)



Als offizieller Futuremark-Partner bieten wir auch die alten Ausgaben von 3DMark sowie den allgemeinen PC-Benchmark PCMark in der jeweils aktuellsten Version zum Download an.

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Ich würde mir so etwas nie kaufen, die Demoversion würde für mich reichen. Finde es cool wenn ich so etwas am Bildschirm laufen lassen kann, nur leider ist mein PC viel zu langsam, mehr als 2-3 Frames wird der wohl nicht schaffen, mit OnBoard Grafik ^^
 
Kann mir jemand erklären, wer sowas braucht? Der Preisunterschied zwischen Adv. und Prof. ist ja echt der Hammer.
 
@dekztar: Der Besitzunterschied (vorallem finanziell) zwischen einem großen Unternehmen (Automatisierte Benchs etc...) und einer normalen Privatperson ist auch nicht zu verachten ;)
 
@dekztar: Erklärt sich eigentlich von selbst durch den ersten Haken der Vergleichsliste. ;)
 
@dekztar: Als Privatanwender könnte ich das noch nachvollziehen... über die Vergleiche der online geposteten Ergebnisse kannst du nachvollziehen, ob dein System halbwegs rund läuft oder ob du Baustellen offen hast. Bei der Anschaffung einer neuen Grafikkarte kannst du jeweils eine einbauen (z.B. ein Modell von ATI, eins von nvidia) und die Benchmarks vergleichen und die für dein System beste Graka behalten (wobei es da auch immer wieder Gerüchte gibt, dass der eine oder andere Hersteller beim Benchmark bevorzugt wird). Wofür man automatisierte Benchmarks benötigt... da bin ich ebenfalls überfragt... vielleicht der Gewissenhafte Systemadmin einer Universität, der täglich die Benchmarks überprüft und so frühzeitig Fehler feststellt? *grübel*


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