Microsoft Surface Pro 9 im Test: Das derzeit beste Windows-Tablet

Microsoft legt seine Surface Pro-Reihe in der bereits neunten Generation auf und bringt mit dieser die bislang getrennt voneinander geführten Modelle mit Intel- und ARM-CPU enger zusammen. Kunden können beim Kauf daher zwischen verschiedenen Prozessoren wählen. Wie gut das neue Surface Pro 9 ist, hat unser Kollege Andrzej Tokarski getestet.
Microsoft Surface Pro 9Nutzer können ... Microsoft Surface Pro 9... beim Surface Pro 9 ... Microsoft Surface Pro 9... zwischen mehreren CPUs wählen

Wahlweise mit Intel- oder ARM-Prozessoren erhältlich

Getestet wurde das Microsoft Surface Pro 9 in der "günstigsten" Version mit Intel Core i5-1235U, 8 GB RAM und 256 GB großer SSD, die ohne Zubehör 1299 Euro kostet. Alternativ bietet Microsoft sein aktuelles Topmodell aber auch mit Intel Core i7-1255U oder dem hauseigenen ARM-Chip SQ3 an - welcher leider der einzige ist, der 5G-Konnektivität bietet. Konfigurationen mit bis zu 32 GB RAM und einem Terabyte SSD-Speicher sind ebenfalls erhältlich.

Im Benchmark-Test mit Geekbench 5 und 3DMark Wild Life ist das neue Surface Pro 9 zwar das schnellste Windows-Tablet im Testfeld, jedoch toppt es das Vorgängermodell nur geringfügig und es ist auch deutlich langsamer als das aktuelle Apple iPad Pro. Anwendungen wie Microsoft Office und Google Chrome laufen wenig überraschend flüssig, wer das Tablet zur Bild- oder Videobearbeitung nutzen möchte, sollte jedoch unbedingt zu Modellen mit 16 GB RAM oder mehr greifen. Sollen zudem Spiele und nicht aus dem Microsoft Store heruntergeladene Programme laufen, sind die Intel-Modelle klar vorzuziehen, da diese nicht immer auf der ARM-Version funktionieren.

Gutes Display, Gehäuse im typischen Surface-Design

Das 13 Zoll große Display hat eine Auflösung von 2880 x 1920 Pixeln und ein Seitenverhältnis von 3:2. Die Bildwiederholfrequenz beträgt 120 Hertz und mit 450 Nits ist es für ein Windows-Tablet recht hell.

Das Gehäuse des Surface Pro 9 ist hochwertig verarbeitet und es besteht nun vollständig aus Aluminium. Es gibt zwei USB-C 4.0-Anschlüsse mit Thunderbolt 4, über die sogar externe Monitore angeschlossen werden können. Die ARM-Modelle bieten leider nur USB-C 3.2.

Soll das Surface Pro 9 mit einer Tastatur ausgestattet werden, ist dies wahlweise mit dem Surface Pro Keyboard (rund 150 Euro) oder dem Surface Pro Signature Keyboard (rund 180 Euro) möglich. Stifteingaben sind sowohl mit dem Surface Slim Pen 2 als auch mit dessen Vorgänger und dem Surface Pen möglich.

Technische Daten zum Microsoft Surface Pro 9
Modell WiFi 5G
Betriebssystem Windows 11 Home
(Business-Version Windows 10 Pro / 11 Pro)
Display 12,9 Zoll (32,77 cm) PixelSense-Flow-Display, 2880 x 1920 Pixel, 120 Hz, 3:2-Format, 10-Punkt-Multitouch, 267 ppi, Gorilla Glass 5
CPU Intel Core i5-1235U oder i7-1255U (Business i5-1245U oder i7-1265U) Microsoft SQ 3 CPU
Grafik Intel Iris Xe Graphics Microsoft SQ 3 Adreno 8CX Gen 3
Arbeitsspeicher 8, 16 oder 32 GB LPDDR5x RAM 8 oder 16 GB LPDDR5x RAM
Speicher 128, 256, 512 GB bis 1 TB PCIe-NVMe-SSD 128, 256, 512 GB PCIe-NVMe-SSD
Konnektivität Surface Connect, Surface Keyboard, 2x USB-C, WLAN AX, Bluetooth 5.1
Besonderheiten Windows Hello, Surface Slim Pen 2-kompatibel, Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Magnetometer, Umgebungsfarbsensor
Farben Platinum, Graphit, Sapphire, Forest Platinum
Laufzeit bis zu 15,5 Stunden bei typischer Gerätenutzung bis zu 19 Stunden bei typischer Gerätenutzung
Maße 287 x 208,3 x 9,4 mm
Gewicht 0,879 kg mmWave 0,883 kg; Sub6 0,878 kg
Preis ab 1299 Euro
(Business-Version ab 1399 Euro)
ab 1659 Euro
(Business-Version ab 1649 Euro)
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Wieso ist die Business-Version mit 5G etwas günstiger?
 
@Ghost-Hero: um es zu verkaufen ;-) ?
 
wie sieht Ihr Preis/Leistungsverhältnis?
 
sieht irgendwie nicht mehr ganz taufrisch aus mit den fetten Rändern oben und unten
 
@FuzzyLogic: Jo weil du nicht begriffen hast das man ein TABLET auch in die Hand nimmt weil man es zwangläufig anfasst. Viel Spaß beim Bedienen wenn die umgreifenden Hände die ganze Zeit das Display berühren. Nicht ganz tau frisch scheint daher ein gewisser Kommentator.
 
@USERWF: funktioniert beim iPad ohne Probleme.
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