E-Tron: Audi schickt seinen ersten Elektro-SUV gegen Tesla
Die Volkswagen-Tochter Audi will dem allgegegenwärtigen Tesla nun selbst etwas in der oberen Klasse der Elektro-Autos entgegensetzen. Das erste elektrisch angetriebene Produkt des Unternehmens ist ausgerechnet ein SUV namens E-Tron - und muss damit gleich mal einen Widerspruch zwischen zwei grundlegenden Mobilitätskonzepten kitten.
Die Elektro-Fraktion will sich eigentlich als nachhaltigere Alternative zum klassischen Verbrenner darstellen. Und der SUV ist eigentlich das genaue Gegenteil: Ressourcen-Verschwendung zu Gunsten des Status. Bei Audi traut man sich durchaus zu, den Mittelweg zu finden - was selbst Tesla ja mit seinem Model X versucht und wo auch schon ein Mercedes und ein Jaguar um die Gunst der Kunden werben.
Audi ist somit eigentlich etwas spät dran, macht die Verzögerung zur Konkurrenz aber recht geschickt zum Konzept. So stellt man im Marketing heraus, dass man sich besonders darum gekümmert hat, aus den Fehlern der Wettbewerber zu lernen und so letztlich das perfektere Elektro-Auto anzubieten. Das beginnt damit, dass man im Gegensatz zur Konkurrenz mit dem Stern ein komplett flaches Boden-Design in der Kabine bieten kann und auch unter der Motorhaube einen 60 Liter fassenden Zusatz-Kofferrraum bietet. Dieser soll zumindest das Ladekabel jederzeit griffbereit halten. Andere verstauen dieses unter dem Boden des eigentlichen Kofferraums - wodurch es ausgerechnet bei der weiten Fahrt in den Urlaub nur schwer zugänglich ist.
Bekanntes Cockpit,
Spiegel-System,
und Kabel.
Laut Hersteller bringt es der E-Tron mit seinem 95kWh fassenden Akku auf eine Fahrstrecke von rund 400 Kilometern. Die beiden Elektromotoren schaffen es, das Auto mit 408 PS binnen sechs Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. 200 km/h sollen maximal erreicht werden. Die Wettbewerber können hier durchaus mehr bieten, doch ob dies sinnvoll ist, wäre fraglich.
An den Ionity-Stationen kann der E-Tron dabei mit 150kW geladen werden. Hier reicht eine halbstündige Pause um den leeren Akku wieder komplett voll zu machen. Zuhause lassen sich aber auch schonende 11kW in den Stromspeicher schieben, was dann in maximal acht Stunden eine volle Ladung bringen soll. Audi hat außerdem daran gearbeitet, dass man ab dem Kauf die meisten Ladestationen in Europa direkt nutzen kann.
Siehe auch: Audi verbaut bei seinem Elektro-SUV OLED-Displays statt Seitenspiegeln
Die Elektro-Fraktion will sich eigentlich als nachhaltigere Alternative zum klassischen Verbrenner darstellen. Und der SUV ist eigentlich das genaue Gegenteil: Ressourcen-Verschwendung zu Gunsten des Status. Bei Audi traut man sich durchaus zu, den Mittelweg zu finden - was selbst Tesla ja mit seinem Model X versucht und wo auch schon ein Mercedes und ein Jaguar um die Gunst der Kunden werben.
Audi ist somit eigentlich etwas spät dran, macht die Verzögerung zur Konkurrenz aber recht geschickt zum Konzept. So stellt man im Marketing heraus, dass man sich besonders darum gekümmert hat, aus den Fehlern der Wettbewerber zu lernen und so letztlich das perfektere Elektro-Auto anzubieten. Das beginnt damit, dass man im Gegensatz zur Konkurrenz mit dem Stern ein komplett flaches Boden-Design in der Kabine bieten kann und auch unter der Motorhaube einen 60 Liter fassenden Zusatz-Kofferrraum bietet. Dieser soll zumindest das Ladekabel jederzeit griffbereit halten. Andere verstauen dieses unter dem Boden des eigentlichen Kofferraums - wodurch es ausgerechnet bei der weiten Fahrt in den Urlaub nur schwer zugänglich ist.
Bekanntes Cockpit,
Spiegel-System,
und Kabel.
400 Kilometer, 30 Minuten laden
Die Vorzüge des Elektroantriebs wurden auch genutzt, um den Luftwiderstand möglichst weit zu senken. Der Unterboden sieht aus wie die Oberfläche eines Golfballs und statt der großen Außenspiegel gibt es als Option lediglich kleine Ausleger mit Kameras, die ihr Bild in das Cockpit übertragen. Und die diversen Details in dem Bereich sind wichtig: Rund 35 Kilometer zusätzlicher Reichweite sollen sie letztlich bringen.Laut Hersteller bringt es der E-Tron mit seinem 95kWh fassenden Akku auf eine Fahrstrecke von rund 400 Kilometern. Die beiden Elektromotoren schaffen es, das Auto mit 408 PS binnen sechs Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. 200 km/h sollen maximal erreicht werden. Die Wettbewerber können hier durchaus mehr bieten, doch ob dies sinnvoll ist, wäre fraglich.
An den Ionity-Stationen kann der E-Tron dabei mit 150kW geladen werden. Hier reicht eine halbstündige Pause um den leeren Akku wieder komplett voll zu machen. Zuhause lassen sich aber auch schonende 11kW in den Stromspeicher schieben, was dann in maximal acht Stunden eine volle Ladung bringen soll. Audi hat außerdem daran gearbeitet, dass man ab dem Kauf die meisten Ladestationen in Europa direkt nutzen kann.
Siehe auch: Audi verbaut bei seinem Elektro-SUV OLED-Displays statt Seitenspiegeln
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