E-Tron: Audi schickt seinen ersten Elektro-SUV gegen Tesla

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Die Volkswagen-Tochter Audi will dem allgegegenwärtigen Tesla nun selbst etwas in der oberen Klasse der Elektro-Autos entgegensetzen. Das erste elektrisch angetriebene Produkt des Unternehmens ist ausgerechnet ein SUV namens E-Tron - und muss damit gleich mal einen Widerspruch zwischen zwei grundlegenden Mobilitätskonzepten kitten.

Die Elektro-Fraktion will sich eigentlich als nachhaltigere Alternative zum klassischen Verbrenner darstellen. Und der SUV ist eigentlich das genaue Gegenteil: Ressourcen-Verschwendung zu Gunsten des Status. Bei Audi traut man sich durchaus zu, den Mittelweg zu finden - was selbst Tesla ja mit seinem Model X versucht und wo auch schon ein Mercedes und ein Jaguar um die Gunst der Kunden werben.

Audi ist somit eigentlich etwas spät dran, macht die Verzögerung zur Konkurrenz aber recht geschickt zum Konzept. So stellt man im Marketing heraus, dass man sich besonders darum gekümmert hat, aus den Fehlern der Wettbewerber zu lernen und so letztlich das perfektere Elektro-Auto anzubieten. Das beginnt damit, dass man im Gegensatz zur Konkurrenz mit dem Stern ein komplett flaches Boden-Design in der Kabine bieten kann und auch unter der Motorhaube einen 60 Liter fassenden Zusatz-Kofferrraum bietet. Dieser soll zumindest das Ladekabel jederzeit griffbereit halten. Andere verstauen dieses unter dem Boden des eigentlichen Kofferraums - wodurch es ausgerechnet bei der weiten Fahrt in den Urlaub nur schwer zugänglich ist.
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400 Kilometer, 30 Minuten laden

Die Vorzüge des Elektroantriebs wurden auch genutzt, um den Luftwiderstand möglichst weit zu senken. Der Unterboden sieht aus wie die Oberfläche eines Golfballs und statt der großen Außenspiegel gibt es als Option lediglich kleine Ausleger mit Kameras, die ihr Bild in das Cockpit übertragen. Und die diversen Details in dem Bereich sind wichtig: Rund 35 Kilometer zusätzlicher Reichweite sollen sie letztlich bringen.

Laut Hersteller bringt es der E-Tron mit seinem 95kWh fassenden Akku auf eine Fahrstrecke von rund 400 Kilometern. Die beiden Elektromotoren schaffen es, das Auto mit 408 PS binnen sechs Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. 200 km/h sollen maximal erreicht werden. Die Wettbewerber können hier durchaus mehr bieten, doch ob dies sinnvoll ist, wäre fraglich.

An den Ionity-Stationen kann der E-Tron dabei mit 150kW geladen werden. Hier reicht eine halbstündige Pause um den leeren Akku wieder komplett voll zu machen. Zuhause lassen sich aber auch schonende 11kW in den Stromspeicher schieben, was dann in maximal acht Stunden eine volle Ladung bringen soll. Audi hat außerdem daran gearbeitet, dass man ab dem Kauf die meisten Ladestationen in Europa direkt nutzen kann.

Siehe auch: Audi verbaut bei seinem Elektro-SUV OLED-Displays statt Seitenspiegeln
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Problem ist das man in Stadtgebieten und da macht ein EAuto durchaus Sinn , NUR 230Volt max 10Amp. Ladestation genemigt bekommt.

400Volt 32Amp oder 16Amp bekommt man nicht durch !

95kw/h mit 230Volt und 10Amp = um die 41 Stunden Ladezeit

Da ist das eigentliche Problem !
Unser Stromnetze sind für E Mobilität nicht ausgelegt !
Grade in der Stadt ist es ein Problem !
 
@Berserker: Das ist KEIN!!! Benziner, den fährt man nicht bis die Tankanzeige in Reserve ist und die Ehefrau hysterisch nach Tanken schreit. Diesen Unsinn gewöhnt sich jeder E-Auto Fahrer als erstes ab. Man "Tankt" nicht voll, man tankt bei jeder sich bietenden Gelegenheit nach. Nach einer Fahrt von 50 KM, muß auch nur diese 50KM nachtanken. Auf dem Aldi Parkplatz muß ich den Akku nicht vollladen, ich muß nur den Verbrauch für Hin- und Rückfahrt nachladen. Probleme mit dem Laden und der Reichweite haben erstaunlicher weise immer nur diejenigen die darüber reden, aber nicht diejenigen die damit fahren. Über das Laden muß man sich nur Gedanken machen, auf Strecken die über der tatsächlichen Reichweite der Akkus liegen, und das sind im "Normalen" leben nicht mal 5%. Bloß weil du 2Mal im Jahr 5 Leute transportieren könntest, kaufst Du doch auch keinen Bus.
 
@Bertha Becker: Tankstellen-Hopping?
Falls es soweit mal kommt dass über Induktion über die Straße geladen wird oder am Parkplatz ohne Kabeln, dann wäre das schon interessant. Müsste natürlich viel umgebaut werden, aber am Parkplatz ohne Kabeln wäre gut auch, warten wir mal ab...
 
@Liquid_Fire: Induktion hat aber ein paar gewaltige Nachteile die sich gerade bei diesen Strommengen erheblich bemerkbar machen.

Der Ladevorgang dauert ca. 50% länger. Und der Stromverlust liegt bei ca. 30%.

Also 100% zahlen und 70% bekommen.

Und: bei Induktion über die Strasse brauchts auch funktionierende Abrechnungsmodalitäten.

Hängt also auch ein ganz schöner Rattenschwanz dran, der das ganze nicht gerdae billig macht.
 
@LastFrontier: Ja das ist bekannt, es gab mal einen Beitrag darüber über Aufladung während der Fahrt, Ideen gibt es ja genug.
Es gibt bzgl Induktion auch Themen schon über eine Kontaktplatte, die funktioniert mit weniger Verlust, da der Abstand praktisch bei 0cm liegt.
zB in der Garage: Auto wird abgestellt zum laden, die Kontaktplatte fährt hoch zur Platte unter dem Auto. Der Vorteil ist bei dieser dass diese auf dem Boden fixiert wird, also nicht versenkt werden muss in den Boden. Aber auch schon länger nichts mehr gehört davon. Wird der Wirkungsgrad doch noch zu gering sein. Natürlich mit selbstständiger automischen Suche der Platte für die optimale Kontaktposition.
 
@Bertha Becker: Und du ziehst dafür jedesmal ein Stromkabel und steckst das erst an dein Auto dran und machst das später wieder ab? Fände ich auf Dauer ganz schön nervig. Ich hoffe da auf etwas wie induktives Laden über den Boden. Mir ist ja das alle 900 km an die Zapfsäule gehen zu müssen schon fast zuviel. Das anstecken eines Stromkabels an so ein modernes Gerät wirkt auf mich extrem antiquiert. An meine elektrische Zahnbürste stecke ich ja auch kein Kabel.
 
@ijones: Bei Autos in Canada wird der Wasserkreislauf im Winter elektrisch vorgewärmt. Kabel und Stecker hängen direkt vor dem Kühler.
Scheint also kein Problem zu sein.
 
@LastFrontier: Das sind aber Vorwärmeinricntungen, welche man lediglich in der Garage nutzt. Ich kenne das Selbe aus Schweden. Es ist aber nicht so, dass die jedesmal beim Einkaufen auf dem Parkplatz Kabel ziehen, um diese Einrichtung anzustöpseln, so wie das hier weiter oben mit Elektrofahrzeugen celebriert wird.
 
@New_world_disorder: wieso nicht einfach das Ladekabel automatisieren

Tesla hatte ja schon mal einen Prototypen vorgestellt, wie das Auto sich selber laden kann, ohne selber noch einen Aufwand betreiben zu müssen und ohne all die Nachteile vom kabellosen Laden.

Auch bei öffentlichen Ladestationen könnte man sowas einführen, da das Auto auch das bezahlen übernehmen kann
 
@Frommi: Mir scheint, beim Thema Elektroauto ist keine Idee zu absurd ;)
 
@New_world_disorder: Du musst auch beim E-Auto nicht dauernd irgendwo anstöpseln. So kurz ist die Reichweite nun wieder auch nicht das man genötigt ist bei jedem Stop gleich wieder nachzuladen.
Alleine bei den Massen an Pendlern - da steht das Auto die meiste Zeit rum. Mindestens 8 Stunden.
Ein E-Fahrzeug zu laden ist wesentlich entspannter als Tanken.
Wenn sich Elektromobilität flächendeckend durchsetzt Wird jeder Parkplatz eine Ladestation besitzen.
Zudem wird sich auch die Solartechnik weiterentwickelt. Dann gibts keine festen Platten mehr sondern Folien mit denen man fast das ganze Fahrzeug zupflastern kann. Was dann auch im Bausektor interessante Perspektiven eröffnet.
Die meisten machen bei diesem Thema einen gewaltigen Fehler: sie übersehen dass wir noch am Anfang einer grossen Entwicklung sind, die nicht über Nacht realisierbar ist. Hier muss man grösser und viel weiter denken.
Solange aber noch einige wenige kräftig am Öl verdienen wird es nichts mit einer raschen Umsetzung und blockiert und wässerig geredet.
Und leider unterstützen Politiker das auch noch.
Die Macht des Geldes ist immer noch grösser als jeglicher guter Vorsatz.
 
@LastFrontier: Es ging ja weiter oben auch nicht um das Müssen, sondern um ein mögliches Anwendungsszenario, da man, wie der Kommentator ausführte, entgegen einem Verbrenner eben nicht fährt, bis der "Tank" leer ist.
Das entspannte Laden eines E-Autos relativiert sich aber, wenn man erstens spontan wohin fahren will, was außerhalb der Reichweite liegt und zweitens, wenn beim Start der Akku nicht mal annähernd geladen ist.dann wird der spontane 90 Minuten Trip in die Peripherie zum Tagesprogramm.
Deine Träume und Visionen in allen Ehren, aber dass jeder Parkplatz über eine Lademöglichkeit verfügt, ist Illusion. Zumal es weniger Parkplätze als Autos gibt und, was weiteraus entscheidender ist, es sind enorme Kosten . Was e8nst du, wer das zu bezahlen gewillt ist? Und solange ein Auto 8h zum volltanken braucht, sind wir weit davon entfernt, dass sichirgendwas in diese Richtung durchsetzt.

Nein, ist es keine Fehler , solche Träume kritisch zu hinterfragen. Da helfen auch keine Verschwörungstheorien über die doofe Ölmafia. Was genau wird denn da blockiert?
Die Politiker wissen, dass es weder jetzt nochmal absehbarer Zeit einen Umschwung auf Elektro gibt. Sie wissen auch, dass ein Zwang dahingehend vom Volk nicht gewollt ist.

Die Macht des Geldes fängt beim Kunden an. Der Kunde will keine eingeschränkten Fahrzeuge für teueres Geld.
 
@New_world_disorder: Das leidige Problem - es darf nix kosten. Genau diese Denkweise blockiert auch einiges.
Die Umwelt betrifft uns alle und macht keinen Unterschied zwischen Arm und Reich.
Bei Projekten dieser Dimension ist der Staat gefordert. Mit unseren Pfeifenköpfen aber leider nicht durchführbar.
Sieht man aber bereits um die Diskusion bei Dieselfahrverboten. Da gibts auch genügend die das relativieren wollen. Ist ja nicht so schlimm.
Die alternative sieht man in China - dort verrecken die Leute reihenweise in den Ballungszentren oder sind überdurchschnittlich krank. Nur China reagiert und schafft Abhilfe und Verbote.
Wir zerstören unseren Planeten aus langeweile, Profitgier und Bequemlichkeit. Wenn wir das nicht in den Griff kriegen, dann regelt es die Natur.
Und die Übersiedelung auf andere Planeten bleibt noch für Generationen ein Wunschtraum. Nur bin ich mir sicher dass das, sollte es eines Tages möglich sein, die rücksichtslosen Plünderungszüge weiter gehen. Überall dort wo der Mensch eingreift endet es im Disaster.
 
@LastFrontier: Das ist deine Lösung? Diktatorische Verbote und zweifelhafte Investitionen in eine unzureichende Technik? China hat ein problem, weil sie auf Umweltschutz bisher gepfiffen haben, während westliche Nationen immer mehr in die Forschung investiert haben, um Schadstoffe zu verringern. Die Luft in den Städten ist sauberer als vor 30 Jahren, und da waren weitaus weniger Autos unterwegs.
 
@Bertha Becker: Da Tank ich doch mein Rußenden Euro4 Diesel in 3 min Voll und fahr 1000km durch die Umweltzonen und keiner merkt es.

E-Mobilität mit Akkus ist die falsche Richtung .

Es gibt bessere Konzepte zb. mit Elektrolyt.
Aber das wollen unsere Regierungen nicht weil es das gefüge der Energiemonopoloe und der Roststoffe verändern würde.

Für das Elektrolyt der Schweißer brauchst durch werder seltene Erden oder Edelmetalle.
Es könnte sozusagen jeder einfach Herstellen und das wollen die Geldhaber nun mal nicht.

https://www.auto-motor-und-sport.de/fahrbericht/nanoflowcell-quantino-fe-im-fahrbericht-elektroauto-nachtanken/
 
@Berserker: "Aber das wollen unsere Regierungen nicht weil es das gefüge der Energiemonopoloe und der Roststoffe verändern würde."

Genau das ist der ausschlaggebende Punkt.
 
@Bertha Becker: Naja schöne Theorie, bei den realen Reichweiten der E-Autos werden die meisten jedoch auch in die Reserve fahren.

Heute jammert die Mehrheit wegen ein paar Minuten herum und will immer mehr automatisiert haben. Aber beim Thema E-Auto würden sie freiwillig alle 50 km anhalten um mal wieder eine Stunde nachzuladen? ....

Und Tests zeigen es ja, dass bei der versprochenen Reichweite auch wieder gemogelt wird, weil die Herstellerreichweite ohne Verbraucher und mit gestreichelten "Gasfuß" geschieht.
Mittelklasseautos mit versprochenen 200 Kilometer fallen auf knapp über 100. Und auch der Tesla mit 500 Kilometer ist auf 190 Kilometer real gekommen.

Und nicht überall bleibt die Zeit, oder es gibt nicht überall Säulen.

Bei 42 Millionen angemeldeten Fahrzeugen kann man nicht alle 50 cm eine Säule stellen, damit für jeden die Möglichkeit besteht.

Und was einfach überhaupt nicht geht sind Leute, die sich einbilden, dass sie Strom bei jedem einfach kostenlos bekommen.
Fahren zu Bekannten zum Kaffee und wollen wie selbstverständlich anstecken. Oder wenn sie in einem Lokal sitzen, einkaufen und Co. Gehts noch?

Bei einem Verbrenner würde ja auch keiner auf den Gedanken kommen und den Wirt, oder den Bekannten nach 5 Liter Kraftstoff zu fragen. Natürlich kostenlos.

Die Kilowattstunde kostet auch schon 0,28 Cent und ist steigend.
Da werfen die Leute Kühlschränke, Gefrierschränke, Fernseher aus der Wohnung um das letzte Watt zu sparen. Und dann kommen Leute und wollen zig Kilowatt einfach mal so laden.
 
Ist das nicht bizarr? Elektro Auto besitzer wollen doch spaß an der enormen kraft haben, da kauft man sich doch keinen Familien Van im Gelendewagen Stil.
 
@Alexmitter: wieso nicht beides haben können, wenn man das nötige Kleingeld auf hoher Kante hat?

deutlich über 200 km/h fährt man in Deutschland eh nur "selten" ... Also warum nicht der König bis 130 sein und gleichzeitig die ganze Familie dabei :) ...

=> ich finds geil, wenn auch das Konzept so noch nichts für mich ist...
habe gerade die Entscheidung "gegen" einen SUV getroffen,... einfach weil ich einen dauerhaften höheren verbrauch bei "weniger Leistung" habe.
 
Problem in der Stadt: Weder auf der Strasse noch am Parkplatz gibts Stromanschlüsse... das sollte man mal angehen... Hausbesitzer haben das Problem wohl kaum...
 
@Zonediver: Hängt von der Stadt ab. In München sehe ich des öfteren öffentliche Parkplätze mit Ladesäule. Klar, es sollten mehr sein. Aber je weiter sich die E-Autos verbreiten, desto mehr solcher Parkplätze werden auch gebaut. Angebot und Nachfrage.
 
@TiKu: Ich meinte da eher den Garagenplatz, der zu meiner Wohnung gehört - das is ne Tiefgarage im Wohnhaus - aber "ohne" Strom - seit 25 Jahren - und ich glaub kaum, dass die Genossenschaft da nachrüsten wird. Dazu müßte der gesamte Hausanschluß neu berechnet werden und zusätzliche Elektroarbeiten ausgeführt werden - das werden die nie machen...
 
@Zonediver: Irgendwann werden sie es tun, wenn sie die Wohnung weiterhin vermieten wollen. In Städten wie München spielt ihnen natürlich der Wohnungsmangel in die Hände, aber in Städten, in denen die Mieter sich die Wohnung aussuchen können, werden sie die Attraktivität ihrer Wohnung schon irgendwann erhöhen. ;)
 
@TiKu: naja, noch ist es so, dass jenewelche entweder genug kleingeld haben oder "so oder so" eher die Öffi-Typen sind (also jenewelche in der Innenstadt wohnen). Die ersten Elektroautobesitzer wohnen eher am Stadtrand.

Klar ist es ein Problem: "wenn ich mir ein Auto kaufe, ist dann das Laden sichergestellt?", ich kann z.B. kostenlos auf Arbeit Laden. Allerdings haben wir auf 4000 Mitarbeiter etwa 50 Ladesäulen. Gerade sind noch 50% Frei... wie wird das wohl in 2 Jahren aussehen!?
=> Aber gut, sobald die ersten Tankstellen platz machen, kann man den "neuen Platz" ja genau dafür nutzen, weswegen die Tankstellen platz gemacht haben!?

Und die Ladeinfrastruktur wird auch von Monat zu Monat besser... also nicht nur die Anzahl der Säulen, sondern auch die verfügbare Strommenge.
=> ich schau mir das gerade erst nochmal ein paar Jahre an und habe mir gerade erst ein "nicht e-Auto" gekauft. Was schlichtweg daran liegt, dass es mir einen Tick zu teuer ist und ich nicht ausreichend Flexibel bin (mit dem was ich täglich fahre)...
 
@TiKu: Leider sieht die Realität anders aus und daran wird sich auch so schnell nichts ändern.
 
@TiKu: Welche Stadt soll denn das sein?
 
@Zonediver: Da mache ich mir weniger Sorgen. Entweder steht das Auto zuhause. Viele Mieter verfügen ja auch über feste Parkplätze oder Tiefgaragen. Die werden sicherlich in naher Zukunft entsprechend ausgerüstet. Ich hoffe nur darauf, dass man nicht immer so ein blödes Kabel legen muss. Das sollte doch auch über Induktion gehen.
Und die Parkplätze vieler Arbeitgeber haben ja auch schon die ersten Parkplätze mit Ladestellen.
Die ersten Supermärkte wie Aldi springen ja auch schon auf den Zug auf.
 
@ijones: Ich freue mich schon auf Diskussionen hier rund um mit dem Umbau der Parkplätze einhergehende Erhöhung der Mieten. Ich kann förmlich schon lesen, wie wieder einige hier dann rumheulen, weil der böse gierige Vermieter den Umbau nicht aus eigener Tasche bezahlt.
 
@New_world_disorder: Da muss ich dir Recht geben. Die Autobesitzer werden sich wohl drauf freuen. Das (Strom-)tanken wird auf jeden Fall erheblich günstiger. Wenn man z.B. bei seinem Arbeitgeber auflädt, muss man es soweit ich weiß nicht einmal versteuern.

Für Bewohner von Großstädten, die häufig eh überwiegend den ÖVN nutzen und dann höhere Mieten zahlen sollen werden dann verständlicherweise aufschreien.

Ich hab mir in meinen Carport extra eine Steckdose gelegt. Besitze aber noch kein Auto mit E-Antrieb. Ich würde gerne das Pflaster irgendwann aufheben, wenn es dann bezahlbare induktive Lösungen gibt. Weil man dann ja regelmäßig Strom tankt.
 
@ijones: Wenn die Vermieter erstmal auf den Trichter kommen, dass dies als Modernisierung umlagefähig ist, wird das schneller kommen, als es E-Autos für die breite Masse gibt.
 
@Zonediver: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/HandelundVertrieb/Ladesaeulenkarte/Ladesaeulenkarte_node.html
Es fehlen immer noch welche aber mittlerweile geht das schon.
 
Habe ich einen Denkfehler?
Bei einer Strecke von 400Km und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 100Km/h, dürften nur ca. 25kWh abgerufen werden? Dies ist nur eine Überschlagsrechnung!

Oder Anders, "Vollgas" geht nur ca, 20 min.

Wo ist der Fehler?
 
@rOOts: Audi und das Berechnen von Verbrauch und Ausstoß sind zwei so Sachen. Warum sollte es beim e-Antrieb ander sein?
 
@rOOts: Dein Fehler ist zu denken, man könne ständig Vollgas fahren.
 
@rOOts: Vollgas dürfte 30 minuten gehen, also 100 km Reichweite bei 200km/h wenn man vom quadratischen Anstieg ausgeht. Das ist aber nichts Neues. Wo denkst du denn, hast du einen Denkfehler?
Ich finde nur 25kwh für 100km recht viel. Andere Hersteller kommen mit 20kwh aus und der Audi soll extrem effektiv Energie zurückgewinnen können.
 
Diese ganzen Konzepte zum Elektroauto von VW, Daimler, BMW und Co. zeigen eins ganz deutlich: die Deutschen Bosse haben die derzeitigen Vorteile des Elektrokonzepts einfach nicht verstanden. Die wollen einfach 1:1 die Motoren tauschen. Und das ist Blödsinn, weil die Akku und Ladekonzepte das derzeit nicht leisten. Sowohl Platz wie auch Reichweitenmäßig.

Sinnvoll ist kein SUV mit 400KM Reichweite für den Preis einer Eigentumswohnung. Die finden nie großen Absatz. Sinnvoll wären kleine, günstige Elektroautos zum Preis eines Zweitwagen, die man als Zweitwagen nutzt, um einzukaufen und zum Bäcker zu fahren. Also wo ein Akku von 100KM Reichweite genügt. Aber aktuelle e-Kleinwagen, die sich als Zweitwagen eigenen, kosten so viel wie ein obere Mittelklasse "Erstwagen". Das macht keinen Sinn. Nimm nem Polo, Fiesta oder sonstwas, bau ne Batterie für 150KM ein, verkauf es für 15.000€ und es ist ein eAuto, was sich ein Normalverdiener vor die Tür stellen und bezahlen kann. Und was er für kurze Strecken nutzen kann. Ein klassischer Zweitwagen, um Wege in der Stadt zurück zu legen. Für weitere Strecken tuts dann immer noch der Verbrenner.

Aber nein. Die Deutschen bauen wieder höher, schneller, weiter und der Nutzen wird nicht hinterfragt.
 
@LoD14: Also ich würde keine 15.000 Euro für ein Auto ausgeben, welches lediglich dazu taugt, Sonntag morgens die Brötchen vom nahegelegenen Bäcker zu holen. Und genau das wissen die Bosse auch, deswegen gibt es diesen Quatsch auch nicht. Der klassische Zweitwagen ist nämlich meist ein Gebrauchter für schmalen Taler.
 
@New_world_disorder: Naja geht so. Je nachdem. Hier im gut bürgerlichen Vorort hat quasi jeder einen großen Wagen und was kleines für die Frau am Start. Und da werden die kleinen auch neu gekauft oder höchstens als 2-Jahres Wagen. Ist halt viel Generation 50+ hier. Aber auch die sagen, warum sollte ich nen teuren Elektrowagen vor die Tür stellen, wenn Benz oder BMW für die Kinder zu besuchen und Urlaub und Polo für Einkauf, Friseur und Kirche in der Doppelgarage stehen? Und das ist ja auch die Schicht, aus der viele Gebrauchtwagen kommen. Die gut verdienende Mittelklasse. Aber die kauft nicht blöd grade aus, die denkt noch wirtschaftlich.
 
@LoD14: Ja eben. Genau zu dieser Gruppe gehöre ich auch. Meine Frau würde mir die Papiere um die Ohren hauen, wenn ich ihr einen Elektrokarren mit einer Reichweite geringer als ein e-Bike in die Auffahrt stellen würde. Sie fährt mir ihrem Polo gern mal spontan zu Ostsee oder zu Verwandten in die Pfalz.
 
@New_world_disorder: So Fälle gibt es immer. Ich kann dir auch aus dem Stand hier 5-6 Ehepaare nennen, deren Zweitwagen seit Jahren das Ortsschild nicht von der anderen Seite gesehen hat. Und die reisen auch, aber die fahren lieber was großes auf der Autobahn.
 
@LoD14: Meine Frau fährt den großen nicht, weil sie das Ende der Motorhaube nicht sehen kann ;-) Deswegen nur ihren Polo, egal wohin.
 
"Und der SUV ist eigentlich das genaue Gegenteil: Ressourcen-Verschwendung zu Gunsten des Status." Wenn ich so einen Blödsinn wieder lese. Mein Vater ist 60 Jahre alt und erwägt den Kauf eines SUV. Statussymbole sind das letzte was er bräuchte. Er mag aber das angenehmere Einsteigen bei den hohen Sitzen und auch die große Kofferraumöffnung zum Einladen.
 
Immer diese SUVs. Ich kann einfach nicht verstehen, was man daran so 'schön' findet. Aber das liegt ja bekanntlicherweise im Auge des Betrachters.

Einen Mercedes CLA als Elektro-Auto. Das wäre meins. Das Auto hätte zumindest auch mal einen guten CW-Wert.
 
@Sterneneisen: Wenn Du ein bestimmtes Alter erreicht hast und feststellst, dass Du ohne Hilfe nicht mehr aus Deinem CLA herauskommst, siehst du das evtl etwas objektiver, weil du subjektiv deinen Blickwinkel justiert hast.
 
@New_world_disorder: Ich will auch mit 70 fit sein und einen Sportwagen fahren und keinen Metall-Kasten dem fast schon das Benzin aus den Röhren gepustet wird bei 200km/h.
 
@ABCD.: Mit 70 fit sein wollen und es auch noch sein sind zwei unterschiedliche Dinge. Kann ich dir ein Lied von singen, einmal etwas falsch angehoben und es ist zumindest erstmal etwas länger aus mit der Fitness und dem ein- und aussteigen eines Sportwagens.
 
Deutschland und E-Auto passen einfach nicht zusammen. Bis die deutschen Autobauer mal ein vernünftiges E-Auto auf die Straße bekommen, sind viele andere Hersteller schon viel weiter.
 
"Ionity-Stationen"?
Die Pläne von Ionity sehen vor bis 2020 rund 400 Schnellladestationen europaweit zu betreiben. Aktuell bedeutet europaweit Deutschland, Norwegen und Österreich.

Meiner Ansicht nach ist es völlig Wurscht mit welchen Details der E-Tron aufwartet und was die Gründe sind ausgerechnet einen >2 Tonnen SUV für die Beförderung von durchschnittlich einer Person zu verwenden. Die Abdeckung der Lademöglichkeiten ist zu schlecht und der Ausbau von Lademöglichkeiten wirkt auf mich eher schleppend.
 
Mein Opa hat immer gesagt: Kauf Dir nie ein Auto dessen Firmenemblem aus Unterlegscheiben besteht...
 
@Lecter: es gibt wohl auch nicht sonderlich viele Franzosen bei Audi, sonst hätten sie wohl auch nicht das Wort etron für dieses Auto benutzt :D

oder ist es eine versteckte Botschaft, was Audi selber über dieses Auto denkt
 
zum Thema SUV...lauter Förster?

https://www.youtube.com/watch?v=1oq7QjuWFFM
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