Bitcoin: Kryptowährung bekommt Update und spaltet sich (etwas) auf

Technische Umstellungen und Updates sind bei Firmen und sonstigen Software-bezogenen Diensten bereits eine Herausforderung, fast schon ein Ding der Unmöglichkeit sind sie hingegen bei einer digitalen Währung. Bitcoin ist das nun gelungen, das Update ... mehr... Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Bildquelle: Bitcoin Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Bitcoin

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Das ist leider so nicht ganz richtig. SegWit2x besteht aus dem SegWit-Teil sowie dem 2x-Teil.
Der SegWit Teil ist per 23. Juli "eingelocked", wird allerdings erst per ~23. August auch wirklich aktiv.
Der 2x-Teil bezieht sich auf eine Verdopplung der Blockgröße von 1 MB auf 2 MB. Dieser findet erst am 18. November statt und hat an diesem Datum eine Hard-Fork zu überstehen. Wenn es noch genug Support für den 2x-Teil gibt wird diese auch erfolgen.
Genaueres hier: https://medium.com/@jimmysong/uasf-segwit2x-scenarios-and-timelines-1a540336c4be

Am 01. August (sprich morgen). Wird es aber definitiv einen Split in der Blockchain geben und eine neue Chain mit dem Titel Bitcoin ABC bzw. Bitcoin Cash wird erschaffen.
 
Weiß ja nicht wie es anderen geht, aber Vorgänge wie diese machen zumindest für mich die Sache mit den Cryptowährungen nur noch uninteressanter, da (zumindest gefühlt) unzuverlässiger.

Was schade ist, ein bißchen näher betrachtet. Denn die Idee, eine kontrollierbare Geldmenge bereitstellen zu können, ist toll.

Bloß die Sicherheiten... die fehlen. Und der Ansatz, zumindest in meinen Augen. PC laufen lassen für Wertschöpfung? Klingt abstrus.

Aber ohne die Sicherheiten geht es in jedem Fall gegen den Baum, egal was da für ein Name dransteht; und wenn ich mir anschaue daß "gehofft wird, daß Bitcoin & Co nicht als Währung eingestuft werden weil es dann teuer werden könnte" sagt zumindest mir, daß die Chose a) keine Zukunft haben kann oder aber b) keine Zukunft haben darf und damit für den breiten Einsatz schlicht inakzeptabel ist.

YMMV.
 
@RalphS: Dir entgeht was. Ich habe in den letzten Monaten meine Investitionen verdreifachen können.
 
@MatthiasWolf: Und ich hab lieber weniger Streß und weniger Abwärme. :)
 
@RalphS: Abwärme? Ich bin nicht in Mining tätig. Ich habe lediglich Bitcoins in meiner Online Wallet und lasse das Geld vermehren. Siehe es als Mega-Sparbuch an.
 
Mit anderen Worten: Eine Verdreifachung meines Geldes während ich nichts mache. Das Geld arbeitet für mich, nicht ich fürs Geld.
 
Ich finde das ganze gehört verboten, denn es ist eigentlich nichts weiter als reine Energieverschwendung. Ich will gar nicht wissen wie viele KW da verbrannt werden für absolut sinnlose berechnungen.
 
@Sam Fisher: Das sicherste digitale Kassenbuch das wir je hatten gibt's halt eben nicht ganz umsonst. In schon wenigen Jahren werden darauf vermutlich derart viele Anwendungen laufen, welche den Stromverbrauch mehr als rechtfertigen. Jede andere Form von Geld benötigt mehr Energie und ist auch nur eine Glaubensfrage wie sinnvoll die ist.
Ein Grossteil der verwendeten Energie kommt jedoch so oder so aus erneuerbaren Quellen. Nicht weil die Miner besonders ökologisch sind, sondern weil die dort hin gehen wo der Strom billig ist. Das ist vorallem dort der Fall wo man sehr einfach aus erneuerbaren Quellen Strom erzeugen kann.
 
ojee ojee, ziemlich vile falsch Infos im Artikel... siehe [o1] wer sich für Bitcoin interessiert sollte sich nicht auf Winfuture schlau machen... Bisher gibt's keinen Fork und falls es doch zu einem kommen sollte dann nicht weil SegWit2 zuwenig weit geht. Da gibt's ganz andere Gründe.
Da kann jeder selbst live sehen ob es schon zu einem Fork gekommen ist: https://www.btcforkmonitor.info
 
Bin ich der einzige, der die ganzen Cyber-Währungen für Quatsch halten? Jeder kann sich Geld generieren, ohne etwas zu tun. Sollte es nicht so sein, dass Geld den Wert von etwas entspricht? Sprich 1l Milch, die erarbeitet wird, ist so und so viel Bitcoins wert. Und jetzt kommen Leute daher, die ihre Computer laufen lassen und plötzlich (nicht gerade wenig) Geld generieren, ohne eine Gegenleistung zu erbringen. Besonders wenn man sich mal die Entwicklung der letzten 5 Jahre anschaut - da hat sich der Wert um den Faktor 40 gesteigert Oo Da klingt meiner Meinung nach nicht nach einer Währung, die man unterstützen sollte. Geld fürs nichtstun und dann noch so eine Wertsteigerung...
 
@PranKe01: Wenn du dein Computer laufen lässt wirst du nicht mal einen Cent pro Tag damit verdienen. Da brauchst du Spezialhardware (ASICs) und eine ganze Menge Energie. Du hast also reale Kosten für Hardware und Strom und wenn dann überhaupt eine nur sehr sehr kleine Gewinnmarge. Also nix mit Geld aus dem nichts. Die Euros werden aus dem nichts generiert wie jede andere Währung auch. Bei Bitcoin ist dies unmöglich. Der Pries steigt natürlich solange das Vertrauen global immer weiter wächst. Jeder der sich mal ernsthaft damit auseinander setzt erkennt dass da viel mehr als nur etwas Spielgeld dahinter steckt. Fast sämtliche Grossbanken geben viel Geld dafür aus um die Technologie zu erforschen und besser zu verstehen um sie für ihre eignen Services zu nutzen. Ob das ihnen gelingen wird steht noch in den Sternen, aktuell sehe ich da noch keine grösseren Vorschriften sondern nur viel PR Geschwätz. Bei Bitcoin selbst tut sich allerdings einiges, dementsprechend steigen die Zukunftserwartungen und der Preis. Wer früh eingestiegen ist hatte einerseits viel Risiko aber jetzt natürlich auch ein grossen Gewinn. Ich empfehle jedem sich intensiv damit auseinander zu setzten bevor man Geld investiert. Das Wissen, dass man sich damit aneignet bleibt so oder so sehr wertvoll, unabhängig davon wie es mit dem Bitcoin weiter geht. An deinem Kommentar an muss ich annehmen, dass du dich damit nur sehr sehr oberflächlich beschäftig hast, dies kannst du jedoch noch heute ändern :-)
 
@DrEmmettBrown: Das mag ja sein, aber nur weil jemand Bitcoins generiert hat er ja nichts wirkliches geleistet. Weder hat er Güter verkauft, noch Dienstleistungen erledigt. Wieso also soll er jetzt plötzlich dafür "belohnt" werden und Bitcoins besitzen? Die anderen Währungen werden ja nicht von Privatpersonen "erzeugt" - sprich nicht Privatpersonen haben Geld und können es verteilen, sondern der Staat. Ich finde es einfach problematisch, dass Privatpersonen Geld generieren ohne etwas zu leisten und sich daran bereichern. Das ist Aufgabe des Staates. Mining ist für mich abstrakt gesehen sowas wie die Bürgerwehr als Ersatz für die Polizei.
 
@PranKe01: So gesehen wären solche virtuellen Währungen sogar fair - wo steht denn in Stein gemeißelt, dass nur Firmen Geld generieren dürfen ohne Gegenleistung? Aktien und Börsen handeln mit Erwartungen und Prognosen und weniger mit tatsächlichen Gütern oder Leistungen, noch ärger wird es mit teils heftigen Zinsen auf geborgtes Geld.

Praktisch alle Währungen und Kurse, die keinen Bezug zu tatsächlichen Werten haben (egal ob Gold oder Muscheln, aber sicher nicht bedrucktes Papier), werden von irgendwem einfach so erzeugt. Bisher sind das Staaten und Firmen, nun eben auch mal Privatpersonen.

Unabhängig davon finde ich aber auch keine Währung fair, wo sich die Einen schon elber was erzeugen können und die Anderen vielfach erst Monate oder Jahre später überhaupt davon erfahren und daher nie dieselben Chancen haben. Bei Währungen muss die Gültigkeit für alle geregelt sein und der Zugang ebenso - und das ist bei Bitcoin & Co. m.E. nicht gegeben.
 
@PranKe01: Das Mining sichert zugleich die Transaktionen ab. Ohne das würde es nicht funktionieren. Erst durch das wird es möglich ein sicheres dezentrales Netzwerk aufzubauen bei dem niemand die volle Kontrolle hat und auch niemand schummeln kann. Letztlich ist es also eine Dienstleistung für alle anderen die Bitcoin einfach nur nutzen wollen. Das ist eben schon sehr gut durchdacht und auch sehr fair.
Euros und andere Währung nennt man auch Fiat-Geld, Fiat steht für aus dem nichts... Und es ist eben nicht der Staat der das Geld erzeugt sondern private Banken. Ein kleiner Teil von Geld kommt von den Zentralbanken die unabhängig vom Staat sind, der ganz grosse Teil kommt aber von den ganz normalen Geschäftsbanken. Bei jedem Kredit der vergeben wird, wird neues Geld aus dem Nichts erschaffen, das so lange im Umlauf ist bis der Kredit zurückbezahlt wird. Rund 90% von allem Geld das im Umlauf ist, wurde so aus dem nichts geschöpft. Die anderen 10% sind ebenfalls aus dem Nichts einfach von der Zentralbank. Was die Zentralbanken aber aktuell Weltweit abziehen ist höchst riskant und hatte man noch nie in der Geschichte. Viele Ökonomen warnen davor seit Jahren, das dies ganz böse enden könnte. Das dieses System zum scheitern verurteilt ist, ist eigentlich jedem klar der sich damit auseinandersetzt. Das System wird aktuell am Leben erhalten in dem man einfach immer noch mehr und noch schneller Geld rein pumpt was letztlich wieder alles bei den Superreichen landet. Ewig kann's so aber nicht weitergehen. Leider kann Bitcoin dieses Problem auch nicht vollständig lösen aber im Vergleich ist es eventuell dann eben doch noch besser...
 
@PranKe01: aber jetzt werden verschiedene Sachen gemischt. Der "Leistungsaspekt" war noch nie Teil der Geldschöpfung, also sehr ich gar nicht den Punkt in dem Argument, dass diese Privatpersonen nichts geleistet hätten. Die Notenpressen erbringen ja auch keine Leistung, die dem Gegenwert des Geldes entspricht. Der Wert des Geldes wird durch die Marktprozesse bestimmt.

Ich kann mir einen Server mieten und beim Anbieter mit BTC zahlen, er leistet etwas, ich tausche etwas dafür, so wie beim Euro auch. Der Bauer ist ja nicht zur Zentralbank gegangen und hat sich die Pressung einer Euro-Münze beantragt, weil er einen Liter Milch aus seiner Kuh gemolken hat. Er bekommt diesen Euro von einem Kunden, weil sie sich über das Werteverhältnis von Milch und dem Tauschmittel Euro einig sind. Woher der Kunde den Euro hat, weiß keiner. Vielleicht hat er ihn für 1,95583 DM gekauft und diese DM hatte er geerbt und nie etwas dafür geleistet (und wer weiß schon wie legitim seine Vorfahren an Geld gekommen sind).

Die Geschichte der ursprünglichen Herstellung des Geldes spielt hier keine Rolle mehr. Wie viel Geld von wem hergestellt wird, wird durch die Preise aufgefangen.

Der einzige Unterschied besteht in der Regulierung. Ein Monopol auf das Drucken von Euros ist notwendig, weil sonst die Geldmenge explodieren würde, durch private Geldpressung. Bei BTC ist das durch die zugrundeliegende mathematische Konstruktion ausgeschlossen. Die Herstellung von BTC ist tatsächlich schwieriger als die von Euros und eine verantwortungslose Währungspolitik könnte den Wert von Euros kurzfristig in den Keller schicken. Die Geldmenge bei BTC wird durch die Mathematik kontrolliert, die zuverlassiger als jede Regierung ist.
 
@dpazra: Ah ja. Angenommen wir würden heute von Euros auf Bitcoins umsteigen. Was würde dann passieren? Es gäbe vlt eine knappe Millionen Menschen die Bitcoins besitzen - alle anderen wären arm. Andere Möglichkeit, es existieren immer mehr Währungen parallel. Morgen gibt es eine neue Währung, die anfangs wieder sehr schnell "gemint" werden kann und viel Geld abwirft, bis es irgendwann wieder zu viel Rechenleistung erfordert. Es gibt ja jetzt schon hunderte von Crypto-Währungen. Da frage ich mich wer darauf aufsteigen soll?! Ich persönlich hoffe die Crypto-Blase platzt, weil einfach keine Unternehmen mit aufspringen. Zu Minen ist ja im Prinzip nichts anderes als Geld zu drucken, denn die Bitcoins können ja verkauft werden.
 
@PranKe01: Nachtrag: TL;DR:
- Auch bei anderen Währungen ist die Geldschöpfung entkoppelt von Leistung, der Leistungsbezug kommt durch den Tausch zustande und das ist bei BTC genauso, wenn ich für BTC etwas kaufe zu einem Preis, auf den ich mich mit dem Leistungserbringer geeignigt habe.
- Die Regierung kontrolliret im Wesentlichen nur die Geldmenge und die wird bei BTC über die Mathematik kontrolliert, welche zuverlässiger ist, als eine menschliche Regierung je sein kann.
- Die Regierung konnte noch nie Wertschöpfung aus dem Nichts kontrollieren. Der Staat hat keine Macht darüber, für welchen Preis eine Feinunze Gold, eine Aktie während einer Aktienblase oder irgendein anderes Spekulationsobjekt gehandelt wird und der Wert einer Feinunze Gold oder der Aktie eines gehypten Tech-Unternehmens entspricht auch nicht einem Beitrag, der durch die jeweiligen Verkäufer an der Gesellschaft geleistet wurde.
- Die theoretische Motivation für Kryptowährungen ist es, die Aspekte, die bei normalen Währungen einer menschlichen Kontrolle bedürfen, direkt in die Konstruktion einfließen zu lassen. Sprich: Das, was bei normalen Währungen durch Regierungen und private Firmen reguliert werden muss, ist bei BTC automatisch durch die Wissenschaft dahinter reguliert, was sie strikt sicherer macht, als herkömliche Währungen.
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