EWE Energie baut weltweit größte Batterie in altem Salzstock

Der Oldenburger Energieversorger EWE will die unterirdischen Kavernen eines Salzstocks in eine Super-Batterie verwandeln. Nach dem Redox-Flow-Prinzip soll darin so viel Energie in einer Elektrolytflüssigkeit ge­speich­ert werden können, dass die ... mehr... Batterie, Stromversorgung, EWE Gasspeicher GmbH, brine4power Bildquelle: EWE Gasspeicher GmbH Batterie, EWE Gasspeicher GmbH, brine4power, Salzstock, Bergwerk Batterie, EWE Gasspeicher GmbH, brine4power, Salzstock, Bergwerk EWE GASSPEICHER GmbH

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@winfuture Es heißt Jemgum und nicht Jemgun :)
 
@nh: Vielen Dank für den Hinweis :)
 
"dass die Millionenmetropole Berlin eine ganze Stunde lang mit Strom versorgt werden könnte." gibt es das auch in Wattstunden?
 
@Suchiman: Wenn ich die Zahlen hier (https://www.morgenpost.de/berlin/article138701664/Die-Berliner-verbrauchen-immer-weniger-Strom.html) zu Grunde lege und Berlin in etwa 13 500 Gigawattstunden pro Jahr verwendet, dann komme ich auf knapp 37 GWh pro Tag und ca. 1,5 GWh pro Stunde im Schnitt.
Natürlich ist das nicht immer gleichmäßig, und im Winter vermutlich mehr als im Sommer außerdem Tagsüber mehr als Mitten in der Nacht. Darum wäre es schöner, wenn im Artikel einfach eine Zahl stehen würde. Aber viele Menschen können sich darunter halt nichts vorstellen.

Wenn man aber von 1 000 000 000 bis 1 500 000 000 Wattstunden ausgeht, ist die Zahl schon recht beeindruckend.

Die bisher größte Kapazität wäre so weit ich weiß in China mit 40 Megawattstunden (40 000 000 Wattstunden).

EDIT: Japan hat wohl eine ähnliche Batterie mit 60 MWh.
Laut TAZ soll diese neue hier 700 MWh haben und nicht wie oben ausgerechnet 1000 - 1500

Trotzdem ein heftiger Sprung nach oben.
 
@pcfan: Die Kapazität wäre in der Tat sehr ordentlich, vor allem im Hinblick auf erneuerbare Energien. Wenn im Sommer die Sonne brutzelt und auf der Nordsee ordentlich Wind aufkommt, hätte man da einen ziemlich großen Puffer.
 
@Stratus-fan: Ja beeindruckend schon, aber um wirklich was zu bewegen, braucht man noch mehr davon.
Erst wenn man ganz Deutschland mehrere Tage lang versorgen kann, könnte man auf fast ausschließlich erneuerbare Energien setzen.

7 Tage werden wohl angesetzt um absolut unabhängig zu sein:

http://energiespeicher.blogspot.de/2011/08/pumpspeicherkraftwerke.html

wir bräuchten also ca. 10 000 von diesen Batterien, wenn ich richtig rechne (für ganz Deutschland, für Berlin alleine wären es 168 Stück ungefähr).

Trotzdem eine ziemlich gute Sache. Und es klingt auch deutlich umweltfreundlicher als nen Haufen Litium Akkus.

EDIT: Habe noch ne Quelle gefunden, die die Kapazität mit 700 MWh angibt.
Deutlich weniger als das, was ich ausgerechnet habe:

http://www.taz.de/Stromspeicher-fuer-die-Zukunft/!5420121/
 
@pcfan: nunja oder man setzt auf neuerdings gedruckte solarzellen die sogar mit mondlicht funktionieren und methanolsynthese statt methansynthese als speicher - das löst bereits alle probleme und alle gaskws könnten abgebaut werden
 
@pcfan: Das wäre eine ziehmlich ordentliche Kapazität. Die größte Lithium Batterie baut Tesla gerade in Australien mit 129MWh
 
@Suchiman: Und Li-Ion-Akkus haben eine ziemlich besch....eidene Umweltbilanz. Mal ganz abseits davon, dass die Li-Vorkommen noch deutlich knapper sind als die von Erdöl.
 
Ich bin immer noch dafür, Wind und Sonnenenergie zu nutzen um CO2 und Wasser zu Methangas und Sauerstoff umzuwandeln. Nicht effektiv aber auch so ein riesiger Energiespeicher rettet uns am Ende nicht den Arsch. Wir haben ein bestehendes Netz für Erdgas, was man problemlos nutzen kann. Wir müssen Windenergie nicht von der Küste bis nach Bayern bringen...
 
@bAssI: Man kann das auch kombinieren.
Batterien für kurzfristige Schwankungen, kombiniert mit Pumpspeicherkraftewerken und Erdgasspeicherung für Mittlere und langfristige Speicherung. Für die Grundlast noch Geothermie oder ähnliches, was immer läuft und kaum regelbar ist.

Um den Wirkungsgrad zu erhöhen, könnte man eventuell auch in Zukunft das Erdgasnetz komplett auf Wasserstoff umstellen und so einen Schritt bei der Synthese sparen. Auch jetzt schon dürfen bis zu 10 % Wasserstoff im Erdgasnetz sein.
 
Ich frage mich, warum man die Kavernen nicht generell für Pumpspeicherkraftwerke hernimmt. Über der Kaverne einen See anlegen, der als Oberbecken dient und die Kaverne dient eben als Unterbecken.

Die Turbinen so in die Fallrohre einzubauen, dass man sie z.B. für Reparaturen einfach wieder hochziehen kann, stellt sicherlich eine technische Herausforderung dar, aber dann könnte man schöne Fallhöhen von über einem Kilometer realisieren :-).

https://de.wikipedia.org/wiki/Fallh%C3%B6he_%28Wasserbau%29
 
@bAssI: methanolsynthese ist besser
 
Außer man steigt auf E-Autos um. Dann würde es nicht einmal mehr eine Sekunde reichen..
 
@andi1983: Nichts gegen mein E_auto hier, ich mag das >.>
 
@DerTod2: Naja kann ja auch jeder mögen. Nur sollte man es freiwillig kaufen und es nicht von grünen Parteien durch Verbote aufgezwungen werden.

So würde es sich auch nach einiger Zeit mischen und die Akzeptanz wäre höher.

Und zwecks Strom kann man es halt nicht wegleugnen, wenn dann jedes Fahrzeug 15-20 kWh pro 100 Kilometer verbraucht.
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