Rockstar Games gegen Cheater-Tools: GTA 5 wird auf Steam abgestraft

Der Publisher Take-Two Interactive und Entwickler Rockstar Games haben in den vergangenen Tagen eine Aktion gegen Programme zum Schummeln durchgeführt. Das prominenteste Opfer war das Modding-Tool OpenIV. Das hat Fans erzürnt, da OpenIV im ... mehr... Rockstar Games, GTA 5, Grand Theft Auto 5, Gta V Bildquelle: Rockstar Games Rockstar Games, GTA 5, Grand Theft Auto 5, Gta V Rockstar Games, GTA 5, Grand Theft Auto 5, Gta V Rockstar Games

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Kann verstehen das dies ärgerlich ist, aber die Bewertung sollte tatsächlich dafür da sein das reine Spiel zu bewerten.
 
@Black._.Sheep: Grundsätzlich völlig richtig, aber: in einer großen Menge Steam-Reviews der letzten Zeit wird eher die "Publisher-Politik" oder ähnliches bewertet, statt das eigentliche Produkt. Insofern sollte da GTA keine Ausnahme darstellen. Hier gilt dann wohl "gleiches Recht für alle".

Und man kann OpenIV nicht nur "nicht direkt" nicht Online nutzen, sondern schlicht gar nicht. OpenIV modifiziert die Dateien des SP-Modus. Im Online-Modus werden diese Dateien aber eh schon vor dem Start und während des Spielens ständig auf Valididtät geprüft. Selbst wenn OpenIV das Verändern dieser Komponenten erlauben würde, würde der Online-Modus mit veränderten Dateien schlicht nicht funktionieren. Das Online-Cheating in GTAO basiert IMMER auf Modifikationen im Speicher - etwas, dass OpenIV schlicht nicht ermöglicht. Deshalb ist der Shitstorm ja auch so groß. Warum Take2 OpenIV vermutlich wirklich ein Dorn im Auge war? Weil einiges an Content von GTAO (teils sogar, bevor es dort Live ging) von Moddern exportiert und als Singleplayer-Mod veröffentlicht wurde. Das ganze "Anti-Cheat"-Gequatsche ist im Fall von OpenIV nur Ablenkung oder eben schlicht Unkenntnis. Das die Spieler durchaus dafür sind, den Online-Modus "sauber" zu bekommen, sieht man ja daran, dass das Lahmlegen eines wirklichen Online-Cheat-Tools wie Force Hax eben deutlich positiver von der Community aufgenommen wird.
 
@NewRaven: Ok, danke. Gute Antwort und Erklärung. :)

Gibt auch noch ein + von mir.
 
@NewRaven: hast ja leider recht, aber es beweist doch nur wie viele wirklich Wissen, was wofür welche funktion hat.
Das wirft natürlich wieder ein schlechtes Licht auf die Spieler, denn da man eine Funktion nicht dafür nutzt um ein Produkt sondern eine Firma zu bewerten, zeugt nicht gerade von Intelligenz.

sehr traurig...
 
@M. Rhein:

Wenig Intelligenz zeigen solche Behaupten wie deine, die von einem festen Standpunkt ausgehen.

Wer sagt den das nur das Spiel bewertet werden muss? Man kauft etwas ein, wo das Spiel das Hauptbestandteil ist, aber es nun mal andere Dinge gibt, wie z.B. Onlinezwang , die Notwendigkeit eines Account, DLC-Politik oder oder. Im Summe ist es ein Gesamterlebnis und da können Aspekte die eigentlich nicht dem Spiel zugeordnet werden können erheblichen Einfluss haben. Und das kann persönlich sehr unterschiedlich sein.

Das hat nichts mit geringer Intelligenz sondern mit einem individuellem Empfinden zu tun.
 
@NewRaven: Nö, es sollten einfach alle Reviews die die Politik der Macher/Publisher betreffen gelöscht werden und Nutzer im Wiederholungsfall von Bewertungen ausgeschlossen werden.

Gemäß Nutzungsbedingungen darf nur die Qualität des Spiels an sich bewertet werden! Wer sich nicht daran hält, ist klar zu bestrafen und ich hoffe, dass Steam da bald mal hart durchgreift.
Und die Chancen stehen nicht schlecht. TakeTwo wird das nicht so stehen lassen und Steam wird keine rechtliche Auseinandersetzung (die sie in den USA eh nicht gewinnen können, wenn es um den Ruf geht) riskieren.
 
@Scaver: Da wäre ich sofort bei dir. Wirklich. Aber so ist das eben derzeit noch nicht. Bei keinem Titel. Vermutlich beschäftigen sich mittlerweile 50% aller Steam Reviews mit irgendwelchem "drumherum" und ich würde es soooo schätzen, wenn dem nicht so wäre. Und so lang das eben noch nicht so ist, darf auch gern Take2 ein bisschen Kritik dort einstecken - alle andere müssen es ja auch.
 
Find ich gut. Ich hoffe Rockstar löst sich für zukünftige Spiele von ihrem Publisher.
 
Dank fehlender deutscher Sprachausgabe würde ich das Spiel so oder so negativ bewerten und schon gar nicht zum "besten Games aller Zeiten" kühren. Ist schon richtig so bewertet.
 
@Memfis: Nicht zu vergessen die Sache mit der PC Version, die zur Gewinnmaximierung erst später kam. Rockstar ist der arroganteste Entwickler den es gibt. Da braucht keiner im Nachhinein heulen.
 
@feikwf: Und was hat das mit dem Spiel zutun ?
Nur weil der Entwickler beschissen ist darf das Spiel nicht gut bewertet werden ?
Komische logik aber hey, hier ist das Internet ;-)
 
Egal wie beliebt MODs, oder andere Spielveränderungen sind. Der Anbieter/Hersteller der Software, in dem Fall Rockstar, haben das Recht, den Umfang, die Art der Nutzung, und insbesondere die Verwendung von Software zu unterbinden, welche nicht von Rockstar/Take2 freigegeben ist.
 
@darius_: Richtig. Und die User, die über Jahre hinweg die Software mit Mods nutzen durften, die geduldet und teilweise sogar vom Entwickler beworben wurden, haben jetzt halt das Recht, diese neuerliche Entscheidung blöd zu finden und es - mangels anderer wirkungsvoller Alternativen, die vom Publisher vielleicht mehr oder weniger beachtet werden - folglich schlecht zu bewerten ;)
 
@NewRaven: Bin da auch auf der Nutzerseite. Jedoch waren / sind die MODs, Möglichkeiten*Goodwill* Situationen, bis der Software Anbieter dies unterbindet. Blöd. Kannst nix machen, nur ärgern, anspruch gibt's keinen.oder hab ich da was falsch verstanden?
 
@darius_: Nö, alles richtig verstanden. Allerdings hat der Entwickler sich ja bisher nach wie vor dahingehend geäußert, dass er Mods nicht supportet, aber eben auch nicht dagegen vorgehen wird. Das kann sich ändern - klar. Und so ändern sich dann eben auch die User-Reviews. Das Ganze wäre vermutlich sogar noch etwas glimpflicher ausgegangen, wenn man das neuerliche "Verbot" von OpenIV nicht mit einem Argument hätte versucht zu begünden, dass eben ziemlich haltlos ist. Das Einstampfen von OpenIV wird keinen einzigen Cheater aus GTAO beseitigen und die Kunden wissen das eben auch. Da kannst du nicht mit so einer Begründung um die Ecke kommen und deine User für dumm verkaufen, ohne das es Gegenwind gibt.
 
@NewRaven: Ganz ehrlich, die Begründung ist irrelevant. Am Ende zählt alleine die Entscheidung und die haben die Spieler einfach hin zu nehmen. Wenn sie das nicht wollen, können sie ja etwas anderes spielen.
Und das solche Reviews zu rechtlichen Folgen führen können... das hat man ja in den letzten Jahren sogar mehrfach gesehen und die Urteile waren teilweise nicht von schlechten Eltern.
 
@Scaver: Die Begründung mag rechtlich irrelevant sein und das Take2 aussperren kann, was sie wollen, ist grundlegend völlig richtig. Aber wenn man seine Kunden vor den Kopf haut, werden die halt versuchen dort Dampf abzulassen, wo es weh tut (und zumindest auf Beachtung stößt). Ich sehe, ehrlich gesagt, auch keinen Grund, warum die Spieler das "einfach hinnehmen" sollten, denn was rechtlich okay ist, ist es längst nicht automatisch auch moralisch für eine Kundenbeziehung. Und das Boykott nichts hilft, weil die Publisher dann wieder den bösen Raubkopierer oder ähnliche Dinge als "Grund" aus dem Hut zaubern, aber garantiert nicht auf die Idee kommen, ihr Produkt oder ihre Politik könnte zu schwindenden Verkäufen führen, weiß mittlerweile jeder Spieler.
 
@NewRaven: Sorry, aber rechtlich gesehen haben sie dieses Recht nicht. Ja, sie dürfen es doof finden. Sie dürfen dem Spiel und auch dem Publisher auch gerne den Rücken kehren.
Hier wird durch die Bewertung einer Firmenpolitischen Entscheidung die Nutzungsbedingungen von Steam verletzt, da eben so etwas in die Bewertungen nicht einfließen darf!
Zudem erfüllen eine Masse der Bewertungen den Straftatbestand der üblen Nachrede (Rufmord)! Nach US Recht sieht das sogar noch viel schlimmer aus!
Außerdem gibt es Alternativen. Von Twitter, über Facebook, zu Foren, bis hin zu E-Mails und Briefen direkt an TakeTwo gibt es massenweise Alternativen um seinen Unmut über etwas, das TakeTwo rechtlich gesehen ganz alleine zu entscheiden darf, zu äußern.
 
@Scaver: Naja, es ist rechtlich keineswegs eine üble Nachrede, sondern ein Fakt - auch nach US-Recht, wenn ein Spieler sagt "Das Produkt gefällt mir nicht mehr, da Take2 mir nach x Jahren die Nutzung von Mods unterbunden hat". Das einzige, was hier brenzlig werden kann ist, dass ggf. Steams Store-Geschäftsbedingungen mit dem Veröffentlichen einer solchen Review verletzt werden. Der Rest dürfte absolut save sein, solange man da nicht mit Beleidigungen und Co um sich schmeißt (was freilich auch bei vielen Reviews der Fall ist...)

Briefe und eMails landen wohl direkt im Papierkorb, Social Media-Shitstorms werden ausgesessen. Solche Dinge direkt dort zu platzieren, wo potentielle Kunden sie direkt sehen können, dürfte aus User-Sicht den Zweck sehr viel besser erfüllen. Das dass eigentlich nicht der richtige Ort dafür ist, hatten wir ja im anderen Beitrag schon geklärt. Aber man nutzt halt die Mittel, auf die man Zugriff hat.
 
Das größte Problem bei GTAV ist doch der Online-Part, von Cheatern nur so überlaufen. Dagegen machen die seit Jahren nicht viel. Es braucht keine drei Minuten und schon hat man so eine Pfeife im Spiel die einen mal eben explodieren lässt. Für mich ist der Online-Part seit Jahren nicht spielbar....
 
@Foxyproxy: Ganz ehrlich, ist der Grund wieso ich das Game bisher nicht habe. Hab mich aber entschieden es nun doch zu kaufen, sollte es im Steam Sommer Sale kommen... aber den Online Modus werde ich absolut meiden.... nicht mal für Geld!
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