Ex-Microsoft-CEO: Ballmer vertrödelte letzte Wochen im Job mit Netflix

Um den Abgang von Steve Ballmer als Microsoft-CEO gibt es diverse Gerüchte. Eines davon scheint halbwegs zuzutreffen. Ballmer verbrachte die letzten Wochen seiner gut 14 Jahre dauernden Zeit als Chef des weltgrößten Softwarekonzerns offenbar äußerst ... mehr... Facebook, Star Wars, Steve Ballmer Bildquelle: Eigenbau Facebook, Star Wars, Steve Ballmer Facebook, Star Wars, Steve Ballmer Eigenbau

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kann man's ihm verübeln? hätte ich genauso gemacht. aber warum musste er dafür im office sein? in der position kann man das auch problemlos im außendienst oder homeoffice erledigen.
 
@lazsniper2:
Im Office. Oh, look at me! I'm so cool.
 
@lazsniper2: Könnte es sein, dass du Lisa heißt und gerade aus Australien zurückkommst?

Und zu deiner Frage. Zuhause hat wahrscheinlich seine Alte gewartet
 
@lazsniper2: Ganz einfach, auch er hatte noch vertragliche Pflichten die er zu erfüllen hatte. Und eines ist sicher, hätte er das von woanders machen dürfen, hätte er es getan.
Bedenke, er war nur "CEO", das ist so etwas wie der Kapitän eines Schiffes... aber dem gehört weder das Schiff, noch die Reederei für die er fährt und wenn seine "Chefs" sagen, er hat verdammt noch mal im Büro zu sein, dann hat auch ein CEO das zu tun oder verliert seine Ansprüche wegen Vertragsverletzungen!
 
@Scaver: Er war immerhin auch einer der groesseren Aktionaere...
 
und dafür hat er auch noch Millionen kassiert, während andere von ihrer Arbeit nichtmal leben können.
 
@Memfis: sowas hätte sich mal ein normaler arbeitnehmer leisten sollen....
 
@CyberHawk44: Und was soll einem normalen Arbeiter passieren wenn er sowieso in 3 Wochen gehen kann? Meinste der wird vorher nochmal entlassen nachdem er entlassen oder ausgewechselt wurde? Würdest du noch ordentlich arbeiten wenn du in 3 Wochen sowieso gehen kannst?
 
@picasso22: Führungszeugnis?
 
@picasso22: Natürlich arbeitet man da noch ordentlich. Nur Leute die keine Erziehung und keinen Anstand haben, lassen die Arbeit schleifen, weil man bald geht. Einen gewissen Anspruch sollte man doch auch an sich haben. An dieser Aussage merkt man wieder überdeutlich, wie heruntergekommen und Egoistisch die Gesellschaft geworden ist. Du darfst auch gerne mal an andere denken, nicht nur an dich selber. Mann bei so einer Aussage platzt mir echt der Kragen.
 
@tetam:
Naja, es kommt durchaus auf die Gründe an, warum man geht und natürlich auch auf das gesammte Firmenklima.
Verstehen kann ich das durchaus schon.. es kommt halt drauf an.
Was wen dein Job wegrationalisiert wurde und schlicht für die letzte Zeit nix mehr zu tuen ist...
Das ganze so zu verallgemeinern wie du das gerade tuest ist nicht weniger verwerflich ..

Und in dem Fall gabs nunmal einfach nix mehr zu tuen für Ballmer.
 
@tetam: Da verwechselt jemand seine typisch deutsche Obrigkeitshörigkeit und Arbeitsmoral aber eindeutig ein wenig mit Erziehung und Anstand... Berserkerus hat es im Prinzip schon richtig gesagt: die Umstände sind wichtig. Bin ich gegangen? Wurde ich gegangen? Hab ich mich mit meinem Arbeitgeber auf Aufhebung geeinigt? Ist vielleicht ein Zeitvertrag nicht verlängert worden? Bin ich mit einer guten Abfindung nach Hause? Gibts bereits nen Nachfolger, der ggf. noch eingearbeitet werden muss? Gibts die Stelle künftig überhaupt noch? Wie verhält man sich jetzt nach der Kündigung mir gegenüber? Wie ist das Betriebsklima generell? Wie verstehe ich mich mit den Kollegen und würde die Mehrarbeit ggf. auf sie zurück fallen? Bei einer undifferenzierten Aussage wie deiner platzt mir eigentlich eher der Kragen. Es gibt mindestens genauso viele Situationen, wo es völlig legitim ist, dem "Noch-Arbeitgeber" ab dem Zeitpunkt der Kündigung mehr oder minder nur noch den Mittelfinger zu zeigen und bestenfalls Dienst nach Vertrag zu schieben, wie es Situationen gibt, wo man sich bis zur letzten Minute genauso rein hängt wie im gesamten Arbeitsverhältnis davor.
 
@NewRaven: Nein es gibt keine Situation in der man dem Arbeitgeber den Mittelfinger zeigt. Auch hat meine Aussage nichts mit Hörigkeit zu tun sondern mit anerzogenem Anstand. Den du offensichtlich, genauso wie der, auf dessen Aussage ich mich bezog nicht hast. Außerdem ging es nicht um Dienst nach Vorschrift, denn das wäre natürlich legitim. Sonder das, wie er es beschreibt nennt sich Arbeitsverweigerung. Mal ganz abgesehen vom Moralischen Anspruch.
 
@tetam: Oh, ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: doch, die gibt es. "Anstand" ist immer eine Sache, die auf Gegenseitigkeit beruht und abseits der schon angesprochenen Obrigkeitshörigkeit gibt es nicht den geringsten Grund, jemand Anstand entgegen zu bringen, der es dir gegenüber nicht tut. Und das ist bei Kündigungen jetzt keine Seltenheit. Also doch, solche Situationen gibt es. Oft. Und wo ging es hier um Arbeitsverweigerung? Weder im Artikel noch in diesem Kommentarstrang an irgendeiner Stelle.
 
@Berserkus: Im deutschen Arbeitsrecht gilt, dass man in so einem Fall aktiv seine Arbeitskraft dem Arbeitgeber anbieten muss.
Der AG muss dies annehmen und einem etwas zu tun geben oder unter beidseitigem Einverständnis den Mitarbeiter dann von der Arbeitsleistung freistellen.

Aber nichts zu tun, nur weil "es nichts zu tun gibt" ist nicht erlaubt. Das wäre ein Verstoß gegen die arbeitsrechtlichen Pflichten eines Mitarbeiters!
 
@NewRaven: Arbeitsverweigerung bedeutet, dass ich nicht das mache, was laut Arbeitsvertrag von mir erwartet wird. Das ist spätestens dann der Fall, wenn ich nicht wie erwartet meine Arbeit erledige. Und nur weil mein Arbeitgeber "böse" zu mir ist, bedeutet das nicht, dass ich es ihm gleich tun sollte. Das ist Anstand und dass ich mich zu benehmen weiß. Und zum Thema Gegenseitigkeit, da liegst du falsch. Ich kann schon Anstand haben, auch wenn deie Gegenseite diesen nicht besitzt. Folglich bedingt sich Anstand nicht beiderseits.
 
@tetam: Das kannst du - aus welchen Gründen auch immer - selbstverständlich so halten. Das ist deine Entscheidung und wenn du "die andere Wange hinhalten" für dich als einem Weg im Leben siehst - kein Ding. Allerdings hat das eben sehr wenig damit zu tun, dass jemand, der das nicht so hält, keine Erziehung und keinen Anstand besitzt - für den ist das nur nicht solch eine Einbahnstraße wie für dich. Wer mich respektlos oder unanständig behandelt, kann nicht von mir erwarten, dass ich ihm eben diese Dinge entgegen bringe. Andernfalls hätte ich große Schwierigkeiten, mich irgendwann noch im Spiegel anzusehen, mein "Arbeitgeber" - insbesondere nach einer "nicht friedlichen" Kündigung - ist nämlich auch nur ein Mensch (oder wegen mir auch zwei oder drei) und muss ergo genauso mit einer Reaktion meinerseits auf seine Aktionen leben, wie jeder andere auch.
 
@NewRaven: Wenn Du das so siehst, tut es mir echt Leid für Dich.
 
@picasso22: ich. Es geht ums Prinzip und nicht darum dass ich sowieso bald gehen kann.

Spricht für eine traurige Unternehmensphilosophie
 
@picasso22: natürlich würde ich weiter arbeiten. Schließlich habe ich einen Vertrag und dafür bekomme ich mein Geld. Aber als Selbstständiger kann ich nur sagen das die Arbeitsmoral in Deutschland dahingehend eher schlecht ist, wie dein Post beweist. Bekommt jemand die Kündigung, kündigt jemand selber oder wird der Arbeitsvertrag nicht verlängert ist es mittlerweile fast schon normal sich die letzten beiden Wochen krank schreiben zu lassen weil man kein Bock mehr hat. Das der Arbeitgeber schön brav weiter bezahlen darf und im schlimmsten Fall Einbußen oder Doppelausgaben hat interessiert ja keinen... Habe ich schon alles hinter mir, mehrfach. Nun wird halt mit einer externen Firma gearbeitet. Die kostet mich zwar 2-3 Euro mehr, dafür muss ich mich aber nicht jedes mal mit den Mitarbeitern rumschlagen und bin Flexibler. Bezahlen tut es in dem Fall jetzt halt der Kunde und es gibt halt 3 Jobs weniger auf dieser Welt.
 
@lurchie: Dein Punkt ist valide und ich teile Deine Ansicht in vielen Punkten. Warum? Es ist der Anstand der mir sagt, dass ich meinen Teil beitragen kann ein reines Gewissen bei meinem Abschied zu haben. Was der Arbeitgeber mit seinem Gewissen macht. Schert mich nicht ein häufchen Dreck! Warum ich nicht zustimme ist vor allem deshalb, weil es im Falle einer erfolgten Übergabe oder nicht mehr vorhandener Stelle ggf. keine Aufgaben mehr geben kann. Lösung ist Zeit absitzen oder Freistellung. Im Falle einer Steve Ballmer ist eure Diskussion aber unnütze wie sonst was. Der Mann war CEO von MS. Das ist ein Vergleich von Grapefruit zu Walnuss wenn man die Volumen der Entscheidungsgewalt und Verantwortung als Maßstab anlegt.
 
@picasso22: Ganz einfach, das berechtigt dazu, diesen sofort und unentgeltlich freizustellen bzw. wenn noch übrig unter voller Anrechnung von noch bestehendem Urlaubsanspruch.
Ebenfalls kann er so seine Gehaltsansprüche für diesen Zeitraum verlieren und beim Amt gibt es auch erst mal ne lange Sperre!
In Ländern wie den USA kann einen das auch die Pension kosten und ebenso eine Abfindung (auch in DE).
Zudem wird das auch im Arbeitszeugnis auftauchen (ja, darf es!).

Und das ist erst mal nur der Anfang!

Ach ja und habe schon erlebt wie solche Kollegen "gegangen" wurden und zwar fristlos!
 
@Memfis: Es ist toll König zu sein
 
@Memfis: Ich bin mir sehr sicher, dass alle Microsoft-Mitarbeiter von ihrem Gehalt leben können.
Oder vergleichst du hier Manager eines Multimilliardenkonzerns mit dem netten Frisör in Kreuzberg?
 
@Memfis: DAFÜR hat er keine Millionen kassiert, die hat er für seine Arbeit und sicherlich auch für seine "Kontakte" Kassiert...

Andere machen den laden in den letzten Wochen noch Kaputt oder treffen Entscheidungen welche dann der nächste Chef erstmal "aufräumen" muss... daher ist "nichts tun" IMMER besser...
=> andere Mitarbeiter werden "beurlaubt" <- aber so wie es aussah reichte eben sein Urlaub nicht mehr aus und seine Anwesenheit war wohl erwünscht! Das Interessiert NIEMANDEN was der da wirklich gemacht hat, solange es keinen Schaden macht (und wie schon gesagt, DESHALB hat er weder mehr Geld noch weniger Geld bekommen)
 
@bear7: Seltsame Auffassung von Arbeitsmoral.
 
@Memfis: jo, dann nenn mir mal einen WICHTIGEN Manager oder Chefposten von welchen du Mitbekommen hast wo die "besagte Person" noch irgendetwas brauchbares beigetragen hat...

das einzige was man noch wirkliches tun kann, ist den Nachfolger (welchen es ja zum besagten Zeitpunkt nicht gab) "einzuweisen" ...
 
@bear7: Er war nach wie vor der Chef des Ladens. Da gibt es immer was zu tun, sonnst bräuchte man ja keinen.
 
@Memfis: achso... dann erklär mir mal was ein Chef denn macht?

glaubst du im ernst er Trifft 2 Wochen vor seinem austreten Entscheidungen wo die nächsten Millönchen hin Investiert werden, wie Abteilungen umstrukturiert werden, bereitet seine nächsten Präsentationen für Großkunden vor...
=> Hast du überhaupt eine Ahnung was ein Chef so macht???
 
@Memfis: Und du weißt also genau, wie das intern dort bei Microsoft in dieser Situation geregelt war? Wenn er das so frei Schnauze erzählt, gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass das alles vollkommen in Ordnung war und es für ihn halt nichts neues mehr anzupacken gab.

Mal abgesehen davon, was regt sich hier überhaupt jemand über sowas auf? Wir reden hier nicht von einem Ministerposten oder irgendeinem anderen öffentlichen Amt, sondern von einem Posten innerhalb eines Unternehmens, das der Privatwirtschaft zugerechnet werden muss. Und wenn das für die - auch finanziell - alles so okay ist, nun denn: Lass es sie doch einfach s machen, wie sie es für richtig halten, Punkt.
 
@DON666: Danke! Die Diskussion war leider Bullshit.
 
100 Folgen in Drei Wochen? Also 6,6 pro Werk-Tag.

Tzz, ICH sollte MS-CEO werden, ich schaff locker 8 Folgen.
 
@dognose: ha, nehm dir da nicht mal zu viel vor... am ende musst du noch Überstunden machen, weil der plausch auf dem Flur oder das Essen in der Kantine zu lange gedauert hat.
 
@dognose: Gollum nach 14 Jahren bei Microshaft etwas fett geworden.

Aber dank Netflix hat er in den letzten drei Wochen weniger Schaden angerichtet. Gates sollte sich freuen statt zu meckern.
 
Wird bei vielen Managern/Politikern nicht anders sein. Ein wenig delegieren und sich dann als "super beschäftigt" im Büro verkriechen.

Und dann immer schön jammern wie beschäftigt sie doch sind und das es mal wieder länger wird ;-)
 
Wie man's macht, ist es falsch.

Wahrscheinlich hätte er im deutschen Stil noch fünf Minuten vor Schluß 180° Kursänderungen einleiten müssen, die Nadella dann zeit seines Lebens nicht mehr hätte ändern können.
 
@RalphS: Das wäre gar nicht so schlecht gewesen, nachdem was Nadella alles verzapft hat (Tod von Windows Phone und Skype).
 
@Surtalnar: Schon vorher Tod. Erschließung eines Marktsegments passiert nicht innerhalb von 1-2Monaten. Die Entscheidungen, eine Strategie, das Controlling sind Dinge, welche Vorarbeit und ein Strategie erfordern. Ob das jetzt positiv oder negativ endet ist dabei irrelevant. Die Entscheidungen wurden vorher getroffen.
 
Entwickler auf dem Microsoft-Campus in Redmond: "Warum sind denn seit ein paar Wochen alle Außenverbindungen so langsam?" - "Der Chef schaut Netflix in FullHD!"
 
@departure: 4k. ;)
 
So konnte er zumindest nicht noch mehr Schaden anrichten.
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